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Samstag, 23. Februar 2019
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Babyphone Vergleich

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 07. September 2018

Wohl jede Mutter und jeder Vater wird unruhig, wenn ihr Kind längere Zeit ohne Aufsicht ist. Gerade im ersten Lebensjahr fürchten viele Eltern zudem den plötzlichen Kindstod und setzen alles daran, den Nachwuchs möglichst ständig im Blick zu haben. Angesichts der in einem Haushalt zu bewältigenden Alltagsaufgaben ist dies keine leichte Sache. Und so gibt es immer wieder Momente, in denen ein Baby in seinem Bettchen im Kinderzimmer schläft, während Mama oder Papa andernorts zugange sind.

Babyphones bieten in solchen Fällen eine gute Möglichkeit der Kleinkindüberwachung. Sie helfen dabei, dem elterlichen Sicherheitsbedürfnis Rechnung zu tragen und entlasten Mütter und Väter merklich. Doch welche Arten von Babyphones gibt es eigentlich? Welches Zubehör ist sinnvoll? Und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Der nachfolgende Beitrag gibt hilfreiche Antworten auf diese Fragen.

 

Babyphones Kaufratgeber - Was gilt es beim Kauf zu beachten?

Seitdem in den 1970er Jahren die ersten Babyphones in den Handel kamen, ist die grundlegende Technik weitgehend unverändert geblieben: Ein Babyphone besteht aus einem Sender mit Mikrofon sowie aus einem Empfangsgerät. Die Übertragung der von der Sendeeinheit aufgenommenen akustischen Impulse wird mittels Funktechnik an den Empfänger übertragen. So werden Eltern über Geräusche im Kinderzimmer informiert und sind jederzeit dazu in der Lage, kurzfristig auf Weinen oder andere Äußerungen von Sohn oder Tochter zu reagieren.

Analoge und digitale Babyphones

Im Handel werden sowohl analoge als auch digitale Babyphones angeboten. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Während die klassischen, analogen Geräte vor allem durch vergleichsweise niedrige Anschaffungskosten überzeugen, gelten digitale Babyphones als geräuscharm und leistungsstark.

Vor- und Nachteile analoger Babyphones

Vorteile:

  • kostengünstig

  • leichte, oft intuitive Bedienbarkeit

Nachteile:

  • teilweise schwächelnde Sendeleistung

  • mitunter Knacken und Rauschen

  • kaum Zusatz- oder Erweiterungsfunktionen

 

Vor- und Nachteile digitaler Babyphones

Vorteile:

  • zumeist sehr gute Tonübertragung

  • viele Zusatzfunktionen möglich

  • leise

Nachteile:

  • etwas teurer

  • Bedienung muss erlernt werden

 

Moderne Babyphones bieten interessante Zusatzfunktionen

Moderne Babyphones auf digitaler Basis bringen zumeist eine Reihe von interessanten Zusatzfunktionen mit. So können manche Systeme als schnurlose Telefone auf DECT-Basis verwendet werden. Nicht selten verfügt ein modernes Babyphone zudem über die Möglichkeit einer visuellen Wiedergabe von Tönen, in aller Regel mittels integrierter LED.

Im Handel sind seit einigen Jahren auch Geräte zu finden, die eine eingebaute Kamera besitzen und somit eine direkte Beobachtung des Kindes durch die Eltern ermöglichen. Über eine passende App ist auch die Einbindung in ein vorhandenes Smart Home möglich.

Ab einem gewissen Alter des Kindes sind ferner Modelle sinnvoll, die eine Gegensprechfunktion besitzen. Mit Ihnen können Mama oder Papa direkt zum Nachwuchs sprechen und manchmal bereits durch diese Form der Kontaktaufnahme beruhigend auf Sohn oder Tochter einwirken. Auch das Abspielen eines Schlafliedes ist bei einigen Babyphone-Systemen möglich.

Sinnvolle Zusatzfunktionen fürs Babyphone

  • eingebaute Kamera zur visuellen Überwachung

  • Einbindung ins Smart-Home via App

  • Vibrationsalarm

  • Gegensprechfunktion

  • Nutzung als DECT-Telefon

  • Möglichkeit, ein Schlaflied abzuspielen

  • integriertes Nachtlicht

 

Babyphones: Eltern wissen immer, was im Kinderzimmer passiert

Ein Babyphone beruhigt. Die Eltern können praktisch jederzeit hören (und bei Modellen mit Kamera auch sehen), was im Kinderzimmer gerade passiert. So kann zeitnah auf jede Situation eingegangen werden. Insofern ist die Anschaffung eines Babyphones eine sehr sinnvolle Sache. Und das nicht nur für Familien mit Neugeborenen. Damit der Kauf in jeder Hinsicht ein Erfolg wird, gibt es allerdings ein paar wichtige Dinge zu beachten. So finden sich bei verschiedenen Modellen oft starke Qualitäts- und Preisunterschiede.

 

Die nachfolgende Checkliste hilft, das Augenmerk auf die wesentlichen Punkte zu legen. So sollte ein gutes Babyphone folgende Eigenschaften besitzen:

 

  • einfache Inbetriebnahme

  • große Reichweite (insbesondere bei analogen Geräten wichtig!)

  • lange Akkulaufzeit

  • robustes und schadstoffgeprüftes Material

  • wenn gewünscht: kompatibel zu vorhandenen Smart-Home-Lösungen

     

 

Die wichtigsten Kauf-Kriterien im Detail

 

  • Einfache Inbetriebnahme: Das ausgewählte Babyphone sollte auch für technisch ungeübte Benutzer in Betrieb zu setzen sein. Eine benutzerfreundliche Bedienbarkeit ist daher wünschenswert.

  • Große Reichweite: Die Ton- oder/und Bildübertragung muss nicht nur im Nebenzimmer, sondern auch im Dachgeschoss, dem Keller oder im Garten ungehindert und in guter Qualität möglich sein. Eine große Reichweite ist somit von Vorteil.

  • Lange Akkulaufzeit: Nur die wenigsten Babyphones werden im Netzbetrieb eingesetzt. Die Mehrzahl der Geräte greift zur Stromversorgung stattdessen auf einen Akku zurück, der in bestimmten Intervallen geladen werden muss. Da ständige Ladungen den permanenten Einsatz des Gerätes behindern, sollte immer auf eine möglichst lange Akkulaufzeit geachtet werden.

  • Robustes und schadstoffgeprüftes Material: Kleine Kinder stecken fast alles in den Mund. Und gehen mit dem, was sie in die Finger bekommen, nicht zimperlich um. Ein gutes Babyphone sollte daher aus ungiftigen Materialien bestehen und so beschaffen sein, dass es auch mehrere Stürze unbeschadet überlebt.

  • Kompatibel zu vorhandenen Smart-Home-Lösungen: Soll das Babyphone mit einer vorhandenen Smart-Home-Lösung gekoppelt oder über eine App angesteuert werden, empfiehlt sich vor dem Kauf ein kurzer Check, ob die Systeme kompatibel sind.

 

Sinnvoll oder nicht? Einige Zusatzfunktionen auf dem Prüfstand

 

Nicht jede angebotene Zusatzfunktion ist rundum sinnvoll. Während Kamera und Bewegungsmelder durchaus nützlich sind, gehen die Meinungen bei der optionalen Verwendung als Mobiltelefon oder dem Nutzen einer Gegensprechanlage auseinander.

Babyphone mit Kamera: Ein Babyphone mit Kamera hat den Vorteil, dass die Eltern durch einen Blick auf das Kind besser einschätzen können, ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Vor allem kranke Kinder (beispielsweise mit einer akuten Erkältung) machen manchmal Geräusche, die sich nicht sofort zuordnen lassen. Mit Hilfe einer Kamera können die Eltern die vorliegende Situation besser einschätzen und müssen nicht bei jedem Ton aktiv werden.

Babyphone mit Bewegungsmelder: Manche Babyphone haben die optionale Funktion eines Bewegungsmelders. Der Sender funktioniert dabei nicht allein als Übertragungseinheit für Töne, sondern ist zusätzlich mit der Matratze im Kinderbett verbunden. Mittels eines besonderen Sensors werden die Bewegungen des Kindes hier wahrgenommen und analysiert. So kann beispielsweise die Atmung des Babys überwacht werden. Alarm wird immer dann ausgelöst, wenn sich das Kind längere Zeit nicht bewegt. Auf diese Weise sollen plötzliche Gesundheitsstörungen umgehend erkannt werden.

Babyphone mit Gegensprechanlage: Ob ein Babyphone mit Gegensprechanlage sinnvoll ist, hängt vor allem vom Alter des Kindes sowie von dessen Charakter ab. Nicht jedes Kind lässt sich allein durch die mütterliche Stimme trösten, sondern verlangt nach körperlicher Nähe. Größere Kinder können per Gegensprechanlage aber zumeist für einen gewissen Zeitraum beruhigt werden.

Babyphone als Mobiltelefon: In die meisten modernen Telefon- oder WLAN-Anlagen lassen sich Mobilteile per DECT einbinden. Auch einige Babyphones verfügen über diese Möglichkeit. Da in den meisten Haushalten jedoch ohnehin genügend Mobiltelefone im Einsatz sind, kann auf diese Zusatzfunktion in aller Regel verzichtet werden.

 

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 07. September 2018

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