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Wichtige Kriterien

Welchen Kinderbuggy sollte ich kaufen?

Als praktischer Alltagshelfer ist der Buggy neben dem klassischen Kinderwagen schon fast unverzichtbar geworden. Doch wofür braucht man ihn wirklich und welcher ist der richtige? Wir empfehlen mehrere Produkte und geben wertvolle Tipps für den Kauf.

Kinderbuggy
© shutterstock/Benevolente82

Im Gegensatz zum klassischen Kinder- oder sogenannten Erstlingswagen hat der Buggy keine Babyschale, sondern eine Sitzfläche. Er ist leicht, durch flexible Vorderräder wendig und obendrein zusammenklappbar – was ihn unschlagbar praktisch macht: Er ist schnell in die Straßenbahn gehoben und passt in jedes Auto, auch Einkaufen ist damit möglich, ohne dass man in den engen Gängen ständig an die Regale stößt.

Lange Touren durch die Stadt mit verschiedenen Zwischenstopps sind damit ein wahres Kinderspiel und einige Eltern gehen mit dem Sprössling im Buggy sogar joggen, so handlich ist er. Und das wars noch nicht mit der Vielseitigkeit: Es gibt Liegebuggys, Sitzbuggys, Reisebuggys oder Zwillingsbuggys.

Buggy-Empfehlungen aus unserer Redaktion:

Der Elegante: Edler Buggy von Lionelo

Dieser Buggy kann dein Kind bis zu einem Alter von vier Jahren begleiten. Er punktet mit einem großen Verstellbereich und dem ergonomischen Sitz.

Die Rückenlehne dieses Buggys verfügt über eine Liegefunktion für mehr Komfort. Auch die einstellbare Fußstütze und weiche Einlage sorgen für eine bequeme Liegeposition und einen ruhigen Schlaf. Das öffnende Fenster bietet Schutz vor der Sonne. Die praktischen EVA-Schaumräder mit einer Größe von 11 und 8 Zoll erleichtern die Führung des Buggys in jedem Gelände.

Bei diesem Buggy ist auch für ausreichend Sicherheit gesorgt zum Beispiel durch die 5-Punkt-Gurte und die reflektierten Elemente. Diese verbessern die Sichtbarkeit des Buggys abends oder an bewölkten Tagen. Im Lieferumfang ist neben dem Buggy noch weiteres Zubehör enthalten wie zum Beispiel ein Moskitonetz, eine Fußdecke, ein Getränkehalter, eine kleine Ablagemöglichkeit für Handy oder Schlüssel und ein geräumiger Korb für Einkäufe. Der Kinderbuggy ist für Kinder bis zu einem Gewicht von 22 kg oder bis zu 48 Monate geeignet. Die Rückenlehne misst 44 cm und der Sitz ist 23 cm groß. Die gesamte Liegefläche hat eine Länge von 85 cm.

Gut zu wissen: Der Griff des Buggys ist sehr steil und nicht höhenverstellbar oder im Winkel ab klappbar.

Der Simple: Einfacher Buggy von Hauck

Dieser Kinderbuggy ist besonders leicht und wendig. Durch das schwenk- und feststellbare Vorderrad ist dieser Buggy somit ideal für enge Fußgängerzonen.

Dank der großen und schwenkbaren Räder ist dieser Kinderbuggy sehr wendig. Der Kinderwagen ist ein Leichtgewicht, denn er wiegt nur 7, 5 kg und ist bis zu 25 kg belastbar. Die Rückenlehne kann per Einhand-Bedienung stufenweise bis in die Liegeposition verstellt werden. Die Fußstütze ist ebenfalls mehrfach regulierbar. Durch das schwenk- und feststellbare Vorderrad ist dieser Buggy perfekt für enge Fußgängerzonen.

Das große Sonnenverdeck ist nach vorne verlängerbar und schützt Ihren kleinen Schatz an sehr sonnigen Tagen vor zu viel Sonneneinstrahlung. Das aufklappbare Sichtfenster im Verdeck sorgt für eine ausreichende Belüftung und damit hast du dein Kind immer im Blick. Der Getränkehalter, der sich am Griff befindet, bietet Platz für Babyfläschchen, Schlüssel oder Handy. Mit nur einer Hand lässt sich der Buggy klein zusammenfalten. Der Kinderbuggy ist außerdem mit einem 5-Punkt-Gurt ausgestattet

Gut zu wissen: Der Sonnenschirm könnte noch etwas weiter runter gehe, doch das ist nicht weiter schlimm.

Preis-Leistungs-Wunder: Hochwertiger Buggy von LIONELO

Dieser Kinderbuggy überzeugt mit seinem verlängertem Baldachin mit Fenster, das deinem Kind einen noch besseren Schutz vor Sonne, Regen und Wind bietet.

Dank des klaren Fensters dieses Buggys können die Eltern jederzeit sehen, ob dem Baby nichts fehlt. Die Rückenlehnen-Neigung lässt sich stufenlos von der sitzenden bis zur liegenden Position verstellen. So hat es dein Baby immer bequem. Der 5-Punkt-Gurte bieten mehr Sicherheit beim Fahren.

Das Tablett bietet einen Platz zum Spielen. Im vorderen Tablett ist ein Halter für Flaschen oder Becher integriert. Das Tablett kann leicht demontiert werden, falls man es mal nicht benötigt. Zum Kinderwagen gehört eine spezielle Tasche, die am Gestell des Buggys aufgehängt oder über Schulter getragen werden kann. Der geräumige Korb bietet Platz für notweniges Pflegezubehör und für Lieblingsspielzeug.

Der Robuste: Stabiler Buggy von kk Kinderkraft

Dieser Buggy eignet sich für Kinder von der Geburt an bis zu einem Gewicht von 15 kg oder eine Größe von 110 cm. Mit dem Click and Fold Mechanismus kann der Buggy mit nur eine Hand zusammengeklappt werden.

Nach dem Zusammenklappen kann der Kinderwagen senkrecht abgestellt werden. Dann beträgt die Größe des Buggys 78 x 53 x 28 cm. Damit eignet sich dieser Buggy super für Reisen. Das Verdeck im Buggy ist sehr groß und kann mit dem Reißverschluss verlängert werden. Es hat hinten ein Fenster mit Magnetverschluss und eine Tasche, um Kleinigkeiten zu verstauen. Der Elterngriff und der Schutzbügel sind mit Kunstleder überzogen.

Den Buggy kann man in eine liegende Position verstellen. Der breite Sitz gewährt dem Kind Komfort und eine lange Nutzung. Außerdem besitzt er eine höhenverstellbare Fußstütze. Die Federung an allen Reifen erhöht den Komfort während der Fahrt. Am Hinterreifen befindet sich die zentrale STOP & RIDE-Bremse. Diese wird von oben bedient. In der Lieferung sind noch eine Regenfolie, ein Fußsack und ein Korb enthalten.

Zu beachten: Durch die kompakte Verpackung müssen einige Teile, wie zum Beispiel Räder, Griff, Bügel, noch von Ihnen zuhause montiert werden.

Der Sportliche: Flexibler Buggy von Hauck

Dieser Dreirad-Buggy, passt sich dem Bewegungsdrang sportlicher Eltern einfach an. Mit seinen großen Lufträdern macht der Runner auch abseits der gewohnten Pfade eine gute Figur.

Das Vorderrad ist um 360° schwenkbar. Bei Bedarf kann man diesen auch feststellen. Gleichzeitig überrascht er mit seinem kompakten und absolut alltagstauglichen Falt-Maß. Die Hinterräder lassen sich per Knopfdruck abnehmen. Der Kinderbuggy eignet sich für Kinder ab Geburt bis zu 25 kg. Dank der großen Lufträder (15 Zoll Hinterräder) und der Federung eignet sich der Dreirad Buggy auch für Fahrten auf Feld- und Waldwegen.

Die Rückenlehne und die Fußstütze lassen sich leicht verstellen. Das Sonnendeck schützt vor Sonne. Der große Korb bietet viel Platz für notwendige Produkte oder Spielzeug. Der Schiebegriff ist höhenverstellbar. Für genügend Sicherheit verfügt dieser Kinderwagen über einen 5-Punkt-Gurt und einen Schutzbügel.

Verbesserungspotential sehen wir beim Sonnenschutz.

Ab wann darf der Buggy zum Einsatz kommen?

Kann der Buggy also zumindest für Aktive und Städter den Kinderwagen komplett ersetzen? Fast. Denn ein Buggy ersetzt die Babyschale im Kinderwagen erst, wenn der Nachwuchs ganz bequem aufrecht sitzen kann – es gibt zwar einige Buggys mit Liegefunktion, die schon ab sechs Monaten benutzt werden können, der Komfort ist jedoch nicht ganz der gleiche. Eine EU-Norm schreibt Herstellern vor, ihre Produkte schon ab sechs Monaten zu empfehlen; während das in manchen Fällen zwar gerechtfertigt ist, kann es in anderen dazu verleiten, einen Buggy zu benutzen, wenn das Kind eigentlich noch nicht bereit dazu ist.

Die Rückenmuskulatur sollte wirklich stark genug sein, damit es den Sprössling nicht zu viel Anstrengung kostet, sich über längere Zeit aufrecht zu halten: Dann sind die Kinder nämlich entspannt und können ihre Umgebung nämlich im Sitzen entdecken und ihrer Neugier freien Lauf lassen. Ein Buggy empfiehlt sich deshalb meist erst ab einem Alter von 10 Monaten, für Kleinere oder Schlafmützen eignet sich am besten ein Modell mit variabler Liegefunktion.

Der Buggy: Ein kleiner Steckbrief

Was? Faltbarer Kinderwagen zum Transport im Sitzen

Warum? Klein, wendig, leicht und transportfähig

Wann? Sobald das Kind selbständig sitzen kann (meist zwischen 6. und 10. Monat)

Nach vorn oder zu mir: In welche Blickrichtung sollte mein Kind im Buggy sitzen?

Eine oftmals hitzig geführte Diskussion ist übrigens die um die Blickrichtung: In den meisten Buggys sitzen Kinder zwar mit Blick nach vorn, einige Modelle bieten nun aber auch die Möglichkeit, die Kleinen andersherum zu transportieren– also den Eltern zugewandt. Denn gerade in der Anfangsphase im Buggy sind Kinder mit den gerade bei längeren Fahrten täglich auf sie hereinprasselnden Eindrücken oft überfordert und suchen den vertrauten Kontakt zu den Eltern. Modelle mit flexibel einstellbarer Blickrichtung sind deshalb die absoluten Gewinner: So kann das Kind bei einem entspannenden Waldspaziergang die Natur von allen Seiten bestaunen und bei drohender Reizüberflutung in der Stadt die Kommunikation mit den Eltern üben.

Auf den ersten Blick: Was darf bei einem Buggy auf keinen Fall fehlen?

Ein paar Dinge sind für einen guten Buggy unerlässlich. Damit bei der Auswahl nichts schief geht, kann man sich an folgender Liste orientieren:

✓ Räder

Üblicherweise haben Buggys vier Räder, wie alle anderen Kinderwägen auch; einzig der besonders schnittige Sportbuggy hat lediglich drei und ist somit besonders wendig, aber natürlich auch weniger stabil. Beim Material sollte man sich an den Bedürfnissen und dem Verwendungszweck orientieren: Luftreifen federn besonders gut und trotzen unebenen Untergründen, Reifen aus Gummi dagegen sind robust und schnurren gut auf Asphalt und Stadtwegen. Ein Muss sind bei Buggys natürlich die charakteristischen schwingbaren Vorderräder, die ein wendiges Lenken ermöglichen.

✓ Fußteil

Auf einer Fußstütze können die Kleinen ihre Füße ablegen und sich somit beim Sitzen noch etwas behelfen; später kann diese auch abmontiert werden. Im Herbst oder Winter ist auch ein sogenannter Fußsack praktisch, in dem kleine Füße immer warm bleiben.  

✓ Sicherheitsgurte

Der Buggy sollte unbedingt gute Sicherheitsgurte haben, die ein Herausrutschen oder -fallen des Kindes verhindern: Am besten bewährt sich der sogenannte 5-Punkt-Gurt, der wie bei einem 3-Punkt-Gurt über die Schultern bis zwischen die Beine verläuft und zusätzlich noch an den Seiten rechts und links befestigt wird.

✓ Höhenverstellbare Schiebestange

Da sich ja wahrscheinlich Mama und Papa, aber auch mal Freunde oder die Großeltern beim Schieben abwechseln werden, sollte man auch darauf achten, dass das Modell eine verstellbare Schiebestange hat: Damit kann man das Gefährt den verschiedenen Größen anpassen und den Buggy auch für die Schiebenden zu einer angenehmen Erfahrung machen. Eine durchgehende Schiebestange ist außerdem einfacher zu lenken als zwei einzelne Griffe – gerade einhändig.

Auf den zweiten Blick: Was sollte der Buggy noch können?

Nun ist nicht nur klar, weshalb sich die Anschaffung eines Buggys lohnt, sondern auch, welche Eigenschaften für dieses Gefährt unabdinglich sind. Doch diese erste Runde bestehen die meisten Modelle, nun kommt es zum Härtetest: Worauf sollte man beim Kauf also besonders achten, welcher Buggy ist wirklich gut? Das kommt auf ein paar Dinge an:

● Verwendung und Einsatzgebiet

Ein Buggy ist ja vor allem eins: praktisch. Wie immer ist das jedoch eine Frage der Perspektive: Während für zentral wohnende Städter die Handlichkeit und ein geringes Gewicht besonders wichtig sind, sollten Familien, die eher weiter draußen wohnen oder sonst naturverbunden sind, auf eine gewisse Robustheit und eine gute Wendbarkeit des Buggys achten. Wer den Buggy vor allem zum Einkaufen nutzen will, braucht eine Ablage oder Aufhängmöglichkeiten für schwere Taschen, wer viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte dagegen lieber auf Kompaktheit setzen und auf unnötigen Schnickschnack verzichten.

● Gewicht

Da der Buggy als Leichtgewicht angepriesen wird, sollte er diesen Komfort auch bieten: Der Buggy sollte idealerweise ein Eigengewicht von 7kg nicht überschreiten und bis 15kg belastbar sein – dann kann er mühelos in die U-Bahn, über Stufen ins Café oder ins eigene Auto gehoben werden!

● Stauraum

Vor dem Kauf sollte jeder einen Kofferraumtest machen: Wie schnell lässt sich der Buggy zusammenklappen, müssen Räder notfalls aufwendig auf- und abmontiert werden und bleibt hinterher noch genug Platz für Einkäufe oder Gepäck?

● Zubehör

Sinnvoll sind Regendach beziehungsweise Sonnenschutz für launiges Wetter, auch ein Stauraum für Einkaufstaschen oder ein kleines Netz unter der Sitzfläche erleichtern den Alltag mit dem Buggy. Der Rest ist dann ganz abhängig von den individuellen Wünschen und Anforderungen.

Beiträge im Forum "Geburtstermin Mai/Juni 2016"
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