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Kinder bekommen kein Frühstück!

Hallo ihr Lieben, 

jetzt versuch ich´s nochmal. Bin bei vorigem Beitrag leider auf Enter gekommen und konnte den Beitrag dann nicht mehr ändern. Tut mir leid. Jedenfalls habe ich heute etwas erschreckendes gelesen auf das ich nun gerne hinweisen möchte, da wir schließlich fast alle hier Mütter sind oder werden. Viele Kinder bekommen in Deutschland teilweise aus finanziellen Gründen oder sozioökonomischen Gründen kein Frühstück. Es hat mich wirklich schockiert, dass es hier in Deutschland solche Zustände gibt und bin wirklich froh, dass es wiederum Menschen gibt, die versuchen, diese Missstände auszugleichen, wie in diesem Projekt. Natürlich gibt es bestimmte Leute, die auch ein Netzwerk zur Vefügung haben, um so etwas auf die Beine zu stellen. Ich finde es allerdings grundsätzlich wichtig darüber aufzuklären, deshalb mein Beitrag. Bin auch gespannt auf eure Meinungen zu diesem Thema. 

Liebe Grüße 

Hanni

 

Bisherige Antworten

Re: Kinder bekommen kein Frühstück!

hallo, also ich habe da meine zweifel, dass es finanzielle gründe sind. hier in deutschland gibt es eine grundsicherung. fürs essen sollte das allemal reichen, für vieles andere mag es knapp werden. ausserdem gibt es auch viele soziale projekte it lebensmittelspenden. meine schwester zum beispiel engagiert sich seit jahren bei der "tafel". hier im ort gibt es so etwas ähnliches, das nennt sich "warenkorb", wenn ich mich richtig erinnere. meine schwester berichtet mir aus ihrer ehrenamtlichen arbeit immer, dass viele sehr wählerisch sind und z.b. keine no-name marken haben wollen bei müsli und corn flakes. oder dass sie nur fertiggerichte haben wollen und kein frisches gemüse. sie hatte schon häufiger die frage, was man bitte mit mehl anfangen solle, da die leute keine ahnung hatten, wie man z.b. einen pfannkuchen oder kuchen macht.

ich denke, der grund warum viele kinder ohne frühstück bleiben ist bequemlichkeit und schlechtes zeitmanagement. wenn eltern nicht aus dem bett kommen und keine lust haben jeden morgen früher aufzustehen, um brote zu schmieren. 

ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich die paar cent nicht leisten kann, dass man dem kind morgens ein müsli hinstellt und ein butterbrot für die pause schmiert. überlege mal, im supermarkt bekommt man ein halbes aufgeschnittenes brot für einen euro und ein päckchen butter kostet knapp einen euro - und reicht für viele viele brote. auch aufschnitt ist doch günstig oder marmelade. 

wie kommt es denn, dass auch kinder aus hartz-IV-familien meist eigene handys haben? die kosten doch auch geld! - auch ist der anteil an rauchern, die hartz-IV beziehen besonders gross. auch das kostet geld, selbst wenn die leute ihre zigaretten selber drehen oder stecken. 

statt für schnickschnack kann man das geld für essen ausgeben.

den kindern hilft es natürlich nicht, wenn ihre eltern unverantwortlich mit dem geld umgehen, aber es ist nicht die frage des könnens, sondern des wollens - und leider haften kinder wohl für ihre eltern und sind die leidtragenden. mein mitgefühl gehört allein den kindern, nicht den eltern. en kindern zu helfen find ich gut! aber man sollte auch ansprechen dürfen, woran es liegt...

das ist meine meinung! aber gerne lasse ich mich eines besseren belehren, falls ich zuviele vorurteile habe.

Re: Kinder bekommen kein Frühstück!

habe jetzt den artikel gelesen. tolles projekt, aber es bestätigt mich, dass es an den eltern liegt... die armen kinder! es ist wirklich traurig!

Re: Kinder bekommen kein Frühstück!

Hallo,

ich verstehe deine Meinung und nicht zu selten werden solche Eltern auch in den Medien dargestellt. Ob es nun an der Faulheit oder der Unverantwortungslosigkeit der Eltern liegt, kann ich leider auch nicht sagen, ich kann es mir aber gut vorstellen. Es gibt so viele Familien, die sich hauptsächlich von Päckchen ernähren und das für günstiger halten, als selbst zu kochen. 
Die Tafel gibt es bei uns auch. Hier können lokale Geschäfte ihre Lebensmittel abgeben, die nicht mehr verkauft werden können, aber trotzdem noch verwertbar sind. Ich finde das eine ganz tolle Sache.
Die Kinder sind hier wirklich die Leidtragenden und ich würde doch alles dafür tun, dass mein Kind nicht mit Hunger in die Schule muss? Ich kann das einfach nicht verstehen, bin allerdings auch begeistert davon, dass sich solche Projekte wie die BrotZeit solchen Problemen annehmen und dass hier auch ein Bewusstsein innerhalb der Gesellschaft geschaffen wird, dass so die Realität aussieht.  

Re: Kinder bekommen kein Frühstück!

Der Tread ist zwar schon etwas älter aber wohl immer noch aktuell. Meine Tochter (16) macht sich ihr essen selber und mein Sohn isst um 9.15 im Kiga, die machen dort das Frühstück mit den Kids zusammen. Die kleinen bekommen dann zuhause was sie möchten.

Es geht also und ab September muss ich auch wieder eher aufstehen und Brote schmieren, da kommt mein Sohn in die Schule.:OK:

Übrigens meine Älteste ist schon ausgezogen!!:,(

Und das manche nicht wissen was man mit Mehl macht ist echt unfassbar =-O

Re: Kinder bekommen kein Frühstück!

Seestern1975, ich stimme jedem deinen Wort zu. 
das sehe ich auch oft, dass Eltern ständig Ausreden suchen, um den Kindern keinen Frühstück machen zu müssen: das Kind isst ja morgens nicht; es mag das nicht und das nicht, deshalb bekommt es gar nichts; es ist groß genug und kann sich selber Frühstück machen u.s.w.
So was finde ich nicht richtig.
 
Und das was du über die "Bedürftigen" schreibst, dass sehr wählerisch sind, stimmt auch. Und das mit den Handys und andrem Kram stimmt auch. 
Die Welt steht kopf  %) :-X

Re: Kinder bekommen kein Frühstück!

Hey Hanni,

das kann viele Gründe haben. Wie bereits kommentiert wurde kann es sein, dass die Eltern es morgens zeitlich nicht schaffen oder zu faul sind. Jedoch ist das in meinen Augen keine Entschuldigung. Dann muss man einfach eher aufstehen und ein besseres Zeitmanagement haben.

Zu dem Punkt, dass man mit irgendwelchen Versorgungen trotzdem genug Geld für Frühstück haben sollte kann ich nur sagen, dass man das gar nicht so pauschal generalisieren kann. Jede Familie hat andere Lebensumstände und versucht diese zum Teil unterschiedlich zu lösen bzw. damit klarzukommen. 

Wie du schon sagst, kann man froh sein, dass es Projekte und Unterstützung dazu gibt. Aufklärung ist immer eine gute Sache. Es gibt viele Dinge, die leider erst zu spät ans Licht kommen, ignoriert oder nicht toleriert werden.

Viele Grüße

Marie

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