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Einkaufen mit Kindern

Autor: Christian Fiala, Medizinautor
Letzte Aktualisierung: 20. April 2016

Einkaufen mit Kindern kann für alle Beteiligten zur Qual werden. Quengeln, Langeweile oder gar Wutausbrüche und Geschrei machen den Einkauf für die Eltern zur Herausforderung.

Einkaufen mit Kindern
Einkaufen mit Kindern klappt am Besten, wenn sie bereits mit einbezogen werden können
© iStock.com/Choreograph

Mit den folgenden Tipps kann der Einkauf mit Kindern entspannter ablaufen.

Ab welchem Alter sollte man Kinder zum Einkaufen mitnehmen?

Kinder bis zum Alter von sechs Jahren sollten noch nicht unbedingt zum Einkaufen mitgenommen werden. Die Fülle von Reizen und die schier unendliche Größe von Supermärkten wirken auf Kinder oft überfordernd. Lässt es sich jedoch nicht einrichten, ohne Kind zum Einkaufen loszuziehen, sollte das Kind dazu möglichst ausgeschlafen sein. Beim großen Wocheneinkauf sollten Kinder wenn möglich nicht dabei sein.

Kleine Kinder sollten behutsam ans Einkaufen herangeführt werden. Anfangs ist es sinnvoll, nur kleine Einkäufe mit dem Kind zu tätigen. Idealerweise werden dann nur wenige Artikel in einem übersichtlichen Geschäft eingekauft. Eltern und Kind sollten nicht hungrig zum Einkaufen gehen, sonst läuft man Gefahr, Produkte aus Heißhunger oder Gelüsten zu kaufen. Meist sind das Artikel, die sonst nie gekauft würden.

Den Supermarkt vor dem Einkauf mit Kindern kennenlernen

Es empfiehlt sich, erst einmal ohne Kinder das betreffende Geschäft auszukundschaften. Wo sind die Süßigkeitenregale? An welcher Kasse gibt es keine so genannte Quengelware (Süßigkeiten im Kassenbereich, meist auf Kinderaugenhöhe)? Welche Einkaufsroute durch den Supermarkt wird gewählt? Sind die Gänge im Markt breit genug, um mit einem Kinderwagen bequem durchzugehen? Alles, was das Einkaufen mit Kindern erschweren könnte, kann vorab mit einem alleinigen Besuch des Geschäfts ausgemacht und später eventuell umgangen werden.

Die Kinder beim Einkaufen mit einbeziehen

Kennt das Kind den Supermarkt schon etwas, kann man es in den Einkauf mit einbeziehen. „Du darfst heute die Marmelade aus dem Regal nehmen“ oder „Du darfst heute mit mir zusammen an der Käsetheke bestellen“ kann motivierend auf das Kind wirken. In manchen Supermärkten gibt es extra für Kinder kleine Einkaufswagen. So kann ein Kind seinen „eigenen“ Einkauf erledigen. Ältere Kinder können bereits Preise vergleichen oder das ein oder andere Produkt selbständig aus dem Regal holen. Kinder freuen auch meistens, wenn sie die Produkte auf das Laufband an der Kasse legen dürfen.

Niemals Quengeleien beim Einkauf mit Kindern nachgeben

Quengelt ein Kind im Supermarkt, weil es etwas haben möchte, sollten Eltern eisern bleiben. Geben Eltern ihren bettelnden Kindern nach, wird sich dies womöglich bei den folgenden Einkäufen wiederholen. Selbst wenn das Kind schreit und einen Wutanfall bekommt, sollten Eltern cool bleiben und den Einkauf möglichst ruhig fortsetzen. Vor dem Einkauf mit Kind kann ihm vermittelt werden, dass es sich eventuell einen Artikel selbst aussuchen kann, entweder aus den Regalen oder aus der Quengelware an der Kasse. Mit klaren Regeln wird das Einkaufen mit Kindern einfacher für alle Beteiligten.

Autor: Christian Fiala, Medizinautor
Letzte Aktualisierung: 20. April 2016
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