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Ultraschallbilder aufbewahren: Das müssen Sie beachten

Ultraschallbilder aufbewahren: Das müssen Sie beachten
Ultraschallbilder können verblassen, deshalb sollten Sie die Aufnahmen richtig aufbewahren
(c) iStockphoto/Anusorn Sutapan

Das erste Ultraschallbild des Babys in den Händen zu halten, erfüllt werdende Mütter und Väter mit Stolz. Doch wie wird diese Momentaufnahme zur bleibenden Erinnerung? Viele Eltern haben Angst davor, dass die Ultraschallbilder schnell verblassen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Ultraschallbilder richtig aufbewahren.

Die Aufnahmen aus dem Mutterleib sind etwas ganz Besonderes: Sie dokumentieren und kontrollieren die Gesundheit und Entwicklung Ihres Babys. Bei jeder stellt Ihre Ärztin Größe, und Herzschlag des Ungeborenen fest. Während der Schwangerschaft werden durchgeführt – die erste zwischen der . und 12. Schwangerschaftswoche, die zweite zwischen der . und . und die dritte zwischen der . und 32. Schwangerschaftswoche. Diese drei Basis-Ultraschallunterschungen sind in den Mutterschaftsrichtlinien vorgeschrieben und dienen als Grundlage der Schwangerschaftsvorsorge, um auffällige Merkmale, Fehlbildungen und Mehrlingsschwangerschaften festzustellen. Darüber hinaus können weitere Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden.

Bilder wichtig für Eltern

„Der Sinn von Ultraschalluntersuchungen ist natürlich in erster Linie die medizinische Dokumentation. Aus meiner Sicht sind die Bilder aber auch für die Eltern enorm wichtig“, sagt PD Dr. med. Kai-Sven Heling von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Die werdenden Eltern erhalten dadurch einen Eindruck, was genau im Bauch passiert, sehen, wie sich ihr Kind entwickelt und bekommen so eine stärke Bindung zum Ungeborenen.

Können Ultraschallbilder verblassen?

Natürlich soll die Erinnerung an den Augenblick, in dem Sie Ihr Kind das erste Mal im Mutterleib sahen oder Ihr Arzt Ihnen das Geschlecht des Kindes mitteilte, nicht verblassen. Viele Eltern fragen sich deshalb, wie Sie die Bilder am besten aufbewahren. Denn: „Für den Ausdruck von Ultraschallbildern wird Thermopapier verwendet“, so Heling von der DEGUM. Dieses Papier wird auch zum Ausdruck von Kassenbelegen verwendet und hat tatsächlich den Ruf durch Wärme, Licht und Feuchtigkeit mit der Zeit zu verblassen. Wie schnell das passiert, unterscheidet sich je nach Papierhersteller. Heute sind die Papiere nicht mehr ganz so anfällig wie früher. Wenn bestimmte Lagerbedinungen erfüllt sind – eine maximale Raumtemperatur von 25 Grad, eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent und die Vermeidung von Licht – können sie einige Jahre (je nach Hersteller zwischen zwei und zwölf Jahren) halten.

Wie können Sie Ultraschallbilder richtig aufbewahren?

Wer lange etwas von den original Ultraschallbildern haben möchte, sollte deshalb lieber darauf verzichten, sie am Kühlschrank aufzuhängen. Lagern Sie die Bilder lieber dunkel – in einer Mappe, einem kleinen Karton oder einem Briefumschlag. Kalt (nicht heiß!) laminieren schützt sie zusätzlich.

Sicherheitshalber: Bilder digitalisieren

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie die Ultraschallbilder digitalisieren. Scannen Sie die Aufnahmen ein oder fotografieren Sie diese ab. So können Sie die Bilder immer wieder ausdrucken – entweder auf normalem Papier oder auf Fotopapier – und sie beliebig verwenden. Tipp: Verewigen Sie das Ultraschallbild in einem digitalen Fotoalbum, Ihrem ganz persönlichen „Baby-Buch“. Im Internet bieten Onlineshops auch die Möglichkeit an, ein Ultraschallbild auf eine Leinwand zu drucken.

Autor:
Letzte Aktualisierung: 19. September 2017
Quellen: Online Informationen des Berufsverbands der Frauenärzte e.V.: Schwangerenvorsorge. Zeitplan der Untersuchungen, www.frauenaerzte-im-netz.de, Abruf: 14.12.2015; Online Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin: Zu viel Ultraschall während der Schwangerschaft? www.degum.de, Stand: 11.08.2015, Abruf: 14.12.2015

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