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Fingerspiele für Kinder

Fingerspiele für Kinder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn durch die spielerische gegenseitige Zuwendung wird nicht nur Nähe aufgebaut, das Kind lernt auch mit großem Spaß, Hände und Finger zu nutzen.

Fingerspiele für Kinder
© iStock.com/mallmo

Schon Babys sind fasziniert von ihren Händen und Fingern. Wie gut, dass die kleinen "Meisterwerkzeuge" sich schon früh zum Spielen und Entdecken eignen. Sind es anfangs noch die Berührungen der Eltern, lernen größere Babys und Kinder schon bald auch selbst anhand von Fingerspielen neue Wörter kennen oder trainieren spielerisch ihre Koordination und Geschicklichkeit. Häufig begleitet von Kinderliedern, können Fingerspiele – vielleicht auch mit Fingerpuppen – sogar zu kleinen Theaterstücken mutieren. Und das Beste: Sie machen auch noch Spaß.

Neben vielen Klassikern der Fingerspiele für Kinder gibt es immer häufiger auch neue Kreationen, die in kindgerecht aufgemachten Liederbüchern daherkommen. Wir haben für Sie einige Klassiker zusammengestellt:

Das ist der Daumen

Das ist der Daumen,

Daumen berühren oder wackeln

der schüttelt die Pflaumen,

Zeigefinger berühren oder wackeln

der hebt sie alle auf,

Mittelfinger berühren oder wackeln

der bringt sie nach Haus,

Ringfinger berühren oder wackeln

und der kleine Schelm isst sie alle auf.

kleinen Finger berühren oder wackeln

Kommt ein Mann die Treppe rauf

Kommt ein Mann die Treppe rauf,

mit Zeige- und Mittelfinger den Arm des Kindes „hochlaufen“

klingelt an,

leicht am Ohr ziehen oder das Ohr berühren

klopft an,

leicht an die Stirn klopfen,

Guten Tag, Herr Nasemann!

die Nase berühren oder leicht daran „wackeln“

Meine Sinne

Mit den Augen sehe ich, schau nach vorn, dann seh ich dich.

Mit den Ohren höre ich, wenn du rufst, dann hör ich dich.

Mit dem Mund, da spreche ich oder sing ein Lied für dich.

Mit der Haut, da fühle ich, halt dich fest, dann spürst du mich.

Mit der Nase rieche ich, komm ganz nah und stupse dich.

Das Kind liegt auf dem Rücken. Zeigen Sie beim Singen auf Ihre Augen, Ihre Ohren, Ihren Mund, Ihre Haut und Ihre Nase. Tippen Sie bei „du“ und „dich“ sanft aufs Bäuchlein des Kindes. Stupsen Sie es am Schluss sanft mit der Nase.*

* Aus dem Buch von Carla Häfner: "Es tanzt ein kleiner Pinguin. Fingerspiele, Streichel- und Bewegungslieder für Babys" aus dem SCHOTT MUSIC Verlag. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

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