Suchen Menü
Dünndarmschädigung durch Autoimmunerkrankung

Zöliakie (Sprue): Mehr als Glutenunverträglichkeit

Autor: Karin Wunder, Medizinautorin / Expertenteam
Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2019

Zöliakie ist eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die durch eine Unverträglichkeit gegen das Klebereiweiß Gluten ausgelöst wird. Gluten ist Bestandteil vieler heimischer Getreidesorten. Die Folge der auch als Sprue bezeichneten Erkrankung sind eine chronisch entzündete Dünndarmschleimhaut und damit einhergehend ein Rückgang der Darmzotten. Dadurch kommt es zu zahlreichen Beschwerden.

Zöliakie (Sprue): Mehr als Glutenunverträglichkeit
Von Zöliakie (Sprue) betroffene Menschen müssen lebenslang auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten und zum Beispiel auf glutenfreies Brot umsteigen.
© iStock.com/PeopleImages

Chronischer Durchfall, Blähungen, Müdigkeit, Übelkeit oder Appetitlosigkeit – die Beschwerden der Zöliakie sind so vielfältig, dass sie häufig erst spät erkannt wird. Dabei ist die Erkrankung auf dem Vormarsch: Man geht davon aus, dass in Europa und den USA etwa ein Prozent der Bevölkerung von der Darmkrankheit betroffen sind, tendenziell mehr Frauen als Männer. In Deutschland leidet etwa einer von 200 Menschen unter Zöliakie. Experten schätzen die Zahl der (nicht erkannten) Betroffenen sogar noch höher.

In diesem Artikel lesen Sie:

Was ist Zöliakie?

Zöliakie wird zwar häufig als Glutenunverträglichkeit bezeichnet, es handelt sich dabei aber genau genommen um eine Autoimmunerkrankung und nicht um eine Unverträglichkeit oder Allergie. Das Immunsystem reagiert dabei fälschlicherweise auf bestimmte Abbauprodukte des Weizenklebers Gluten und versucht, diese zu deaktivieren. Die Folge sind Schädigungen der Dünndarmschleimhaut nach dem Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel, die mit einer Rückbildung der Dünndarmzotten und zahlreichen Folgeschäden einhergehen. Da über die Dünndarmschleimhaut vor allem Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden, kommt es zu Mangelerscheinungen. Während man früher die Erkrankung nach dem Zeitpunkt ihres Auftreten in Zöliakie (Auftreten im Kindesalter) und Sprue (Auftreten im Erwachsenenalter) unterteilte, wird diese Differenzierung heute nicht mehr vorgenommen. Zöliakie wird auch als gluteninduzierte Enteropathie bezeichnet.

Die Krankheit tritt in den meisten Fällen bereits im Säuglingsalter auf (frühkindliche Zöliakie), sie kann jedoch auch zunächst symptomfrei und damit unbemerkt verlaufen und erst im Jugend- oder Erwachsenenalter vollständig ausbrechen. Hierfür ist oft eine Infektion der Auslöser. Neuerkrankungen bei Erwachsenen finden gehäuft zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr statt. Oft werden die Symptome lange Zeit nicht erkannt.

Zöliakie: Ursachen

Die genauen Ursachen der Zöliakie sind immer noch nicht eindeutig geklärt. Nahezu sicher ist, dass wohl ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren zur Aktivierung der Erkrankung führt. Für eine genetische Prädisposition spricht, dass sie familiär gehäuft auftritt. Zur genetischen Veranlagung kommen diverse Umweltfaktoren als Auslöser hinzu. Es besteht eine Unverträglichkeit gegen Gluten, einen Eiweißstoff, der in vielen Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel und Grünkern enthalten ist. Der Körper identifiziert das Gluten nicht als normalen Nahrungsbestandteil, sondern sieht es als Schadstoff an, der neutralisiert werden muss. Er bildet daher Antikörper gegen das Gluten, genauer gesagt gegen das darin enthaltene Gliadin. Nach dem Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel kommt es zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut.

Im Dünndarm des Menschen findet die Aufspaltung der Nahrung in seine Bestandteile statt. Alle für den Organismus verwertbaren Nährstoffe werden über die Schleimhaut des Dünndarms in den Blutkreislauf aufgenommen. Die Dünndarmschleimhaut ist zu diesem Zweck mit mikroskopisch kleinen Falten ausgestattet, den Zotten.

Bei einer Zöliakie scheinen die vom Körper gebildeten Antikörper die Dünndarmzotten anzugreifen und sie nach und nach zu zerstören. Als Folge können Nährstoffe nicht mehr in ausreichender Menge ins Blut aufgenommen werden (Malabsorption), was zu einer Unterversorgung des Organismus führt. Insbesondere ein Mangel an Eisen und Vitaminen ist für zahlreiche Symptome der Erkrankung verantwortlich.

Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Autoimmunerkrankung, da sich die Immunabwehr des Körpers gegen sich selbst richtet. Neben der Autoimmunerkrankung wird auch der Defekt von bestimmten Enzymen in der Dünndarmschleimhaut als mögliche Ursache für Zöliakie diskutiert. Die Erkrankung tritt familiär gehäuft auf.

Zöliakie bei Kindern

Bei betroffenen Säuglingen zeigen sich die ersten Symptome der frühkindlichen Zöliakie zirka drei bis sechs Monate nach Einführung der Beikost mit getreidehaltigen Produkten. Die Beschwerden sind vielfältig:

  • chronischer Durchfall mit teilweise fettigen Stühlen
  • aufgeblähter Bauch (Trommelbauch)
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Vitamin- und Eisenmangel.

Aufgrund der reduzierten Aufnahme von Nährstoffen entstehen beim Kind Entwicklungs- und Wachstumsrückstände oder gar -stillstand begleitet von einer Gewichtsabnahme. Die Kinder sehen an den Extremitäten mager aus und am Gesäß bilden sich typische Hautfalten (Tabaksbeutelgesäß). Neben den körperlichen Symptomen leiden die Kinder auch unter Weinerlichkeit, Missmutigkeit und ziehen sich zurück.

Bei Kindern kann eine unbehandelte Zöliakie zu Kleinwuchs und durch den Vitaminmangel zu Rachitis und Gerinnungsstörungen führen. Tritt die Sprue erst im jugendlichen Alter auf, kann es zu Knochenschmerzen und Verzögerungen in der Pubertät kommen. Bei Mädchen kann dann beispielsweise die Regelblutung ausbleiben.

Zöliakie: Symptome

Bei Zöliakie zeigen sich vielfältige und teilweise unspezifische Symptome, die oftmals lange Zeit bestehen, bevor ihre Ursache richtig diagnostiziert wird. Man bezeichnet die Erkrankung in diesen Fällen als stumme oder atypische Zöliakie.

Bei Erwachsenen zeigen sich folgende Symptome:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Blutarmut (Anämie) durch Eisenmangel
  • Gewichtsverlust
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • (chronischer) Durchfall
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Wasseransammlungen (Ödeme)
  • Knochenschmerzen
  • bei Frauen Frühgeburten oder Fehlgeburten
Nahrungsmittelunverträglichkeit: Die häufigsten Auslöser von Allergien

Folgen einer nicht erkannten Zöliakie

Die geschädigte Schleimhaut des Dünndarms ist nicht mehr in der Lage, genügend Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Vor allem die Mineralstoffe Kalzium und Eisen sowie Vitamin B12 sind davon betroffen. Die Folgen sind:

  • Gewichtsverlust
  • Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Blutarmut
  • ständige Müdigkeit
  • Störungen des Immunsystems
  • erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.

Die Stoffwechselstörung Diabetes mellitus Typ 1 tritt gehäuft bei Menschen auf, die an Sprue leiden: Zwischen fünf und sieben Prozent der Typ-1-Diabetiker haben auch Zöliakie (im Vergleich zu 0,5 Prozent der nicht Betroffenen).

Zöliakie: Diagnose

Zur Diagnose der Zöliakie ist es ratsam, zunächst eine Blutuntersuchung vorzunehmen, um das Vorhandensein der spezifischen Antikörper nachzuweisen. Dabei kann gleichzeitig auch der Mangel an Eisen und Vitaminen festgestellt werden. Ist diese Untersuchung positiv, wird zur Absicherung der Diagnose eine Gewebeprobe der Dünndarmschleimhaut des Betroffenen entnommen. Dieser auch als Biopsie bezeichnete Eingriff ist wenig invasiv und dauert nur zehn bis 15 Minuten.

Dabei wird bei leichter Betäubung ein dünner Schlauch (Endoskop) durch den Mund in den Magen eingeführt und weiter bis zum Ende des Zwölffingerdarms geleitet. An dieser Stelle und am Anfang des Dünndarms werden dann verschiedene Gewebeproben entnommen. Bei der anschließenden Untersuchung unter dem Mikroskop wird überprüft, ob die Zotten geschädigt sind. So ist ein eindeutiger Nachweis der Zöliakie möglich.

In unklaren Fällen kann die Biopsie nach etwa zwei Jahren erneut durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen. Der Nachweis von Antikörpern im Blut alleine reicht zur sicheren Diagnosestellung nicht aus, ebenso unzureichend ist ihr Nachweis in Stuhlproben oder ein Belastungstest mit Xylose.

Zöliakie: Ernährung ändern als einzige Therapie

Die einzige Möglichkeit der Therapie bei Zöliakie ist eine komplette Umstellung der Ernährung mit dem lebenslangen Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel, die glutenfreie Diät. Bei der glutenfreien Diät verzehrt man weniger als 20 Milligramm Gluten pro Tag. Zum Vergleich: Die glutenarme Diät ist mit weniger als 100 Milligramm Gluten täglich definiert, also dem Fünffachen. In der Regel verschwinden die Beschwerden nach einigen Monaten glutenfreier Ernährung wieder. Die Schleimhaut des Dünndarms benötigt etwas Zeit, um sich zu regenieren.

Um den Mangel an Vitaminen und Eisen auszugleichen, der durch die Malabsorption entsteht, werden zu Beginn der Therapie entsprechende Präparate gegeben. Bestimmte Medikamente zur Behandlung der Zölikakie stehen dagegen noch nicht zur Verfügung.

Gemieden werden sollten bei glutenfreier Ernährung alle glutenhaltigen Getreidesorten:

  • Weizen
  • Dinkel
  • Roggen
  • Gerste
  • Grünkern
  • Einkorn
  • Emmer
  • Khorasan-Weizen
  • Graupen
  • Bulgur und Couscous aus Weizen
  • Herkömmlicher, nicht explizit als "glutenfrei" gekennzeichneter Hafer

Kohlenhydratreiche Alternativen ohne Gluten sind:

  • Kartoffeln
  • Reis
  • Mais
  • Buchweizen
  • Hirse
  • Teff (Zwerghirse)
  • Sorghummehl (Mehl aus Sorghumhirse)
  • als glutenfrei gekennzeichneter Hafer/Haferflocken
  • Sojabohnen
  • Pseudogetreide wie Quinoa oder Amaranth

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät vom Verzehr von Quinoa, Amaranth und Soja für Kinder unter zwei Jahren ab. Grund ist ihr hoher Gehalt an Gerbstoffen und Saponinen, die unter anderem die Aufnahme wichtiger Nährstoffe behindern können, sowie an Isoflavonen (Soja), die hormonähnlich wirken.

Auch Nüsse, Kastanien und Johannisbrotmehl werden vertragen. Viele Nahrungs- und Genussmittel wie Brot, Mehl, Teigwaren, Bier und Kuchen gibt es im Handel in einer glutenfreien Variante. Fluggesellschaften und Hotels bieten nach Voranmeldung häufig glutenfreie Menüs an. Halten sich Betroffene an die Diät, verschwinden die Symptome meistens innerhalb kurzer Zeit. Manche Betroffene vertragen sogar geringe Mengen Gluten, die Toleranzgrenze ist jedoch individuell.

Ernährungsberatung nach Diagnose empfehlenswert

Nach der Diagnose Zöliakie empfiehlt sich eine professionelle Ernährungsberatung. Das gilt besonders für Eltern betroffener Kinder, vor einer Schwangerschaft beziehungsweise Stillzeit oder wenn noch andere Erkrankungen wie Diabetes vorliegen. Ob die Kosten dafür vollständig oder zumindest teilweise erstattet werden, ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Bitte nehmen Sie diesbezüglich mit Ihrer Kasse Kontakt auf.

Wie ist der Verlauf bei Zöliakie?

Betroffene mit Zöliakie können ein ganz normales Leben führen, wenn sie glutenhaltige Nahrungsmittel und -bestandteile konsequent meiden. Sie sind dann beschwerdefrei. Eine unbehandelte und unentdeckte Zöliakie ist dagegen gefährlich, da durch die chronische Entzündung das Risiko für Tumorerkrankungen im Magen-Darm-Trakt (zum Beispiel Darmkrebs) ansteigt. Auch die Wahrscheinlichkeit bösartiger Lymphome ist bei unbehandelter Zöliakie erhöht. Vermutet wird ein Zusammenhang zwischen der Autoimmunabwehr und dem Lymphsystem, das Teil des körpereigenen Immunsystems ist. Das Risiko sinkt allerdings wieder, sobald die Erkrankung erkannt wird und die Entzündung der Dünndarmschleimhaut durch glutenfreie Ernährung zurückgeht.

Betroffene sind außerdem gefährdet, aufgrund des durch die Malabsorption verursachten Kalziummangels an Osteoporose zu erkranken. Auch Eisenmangelanämie kann dadurch entstehen. Wenn Symptome früh erkannt werden und dadurch eine rechtzeitige Diagnose gestellt werden kann, ist die Prognose nach der Ernährungsumstellung jedoch gut.

Durch den Vitaminmangel kann es außerdem zu einer Schwächung des Immunsystems und damit zu einer höheren Infektanfälligkeit kommen. Eine unbehandelte Zöliakie kann durch die fortschreitende Abmagerung (Kachexie) sogar zum Tod führen.

Wie kann man Zöliakie vorbeugen?

Zöliakie kann nicht vorgebeugt werden. Entscheidend ist lediglich die frühe Erkennung und Behandlung, um Folgeschädigungen zu vermeiden.

Mit Zöliakie leben: Gar nicht so schwer

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, Alternativen zu glutenhaltigem Getreide entweder als ganze Körner oder als verarbeitete Produkte nur mit einer "glutenfrei"-Kennzeichnung zu kaufen. Es kann nie ausgeschlossen werden, dass im Rahmen von Verarbeitungsprozessen wie dem Mahlen oder Schroten eine Kontaminierung mit glutenhaltigen Lebensmitteln erfolgt ist. Es lohnt sich auch ein Blick auf die Zutatenliste, da in solchen Fällen häufig "kann Spuren von Gluten enthalten" steht.

Heutzutage gibt es im Handel eine Vielzahl glutenfreier Alternativen zu Pizza, Pasta oder Süßwaren aus glutenhaltigem Getreide. Sie beziehungsweise Ihr Kind müssen jedoch ein Leben lang auf die Inhaltsstoffe bestimmter Speisen achten. Solange es sich nicht um unverarbeitete Nahrungsmittel handelt, erkennen Sie garantiert glutenfreie Produkte an:

  • der Aufschrift "glutenfrei" oder
  • dem Symbolbild der durchgestrichenen Ähre.

Auch wenn auf der Zutatenliste keine glutenhaltigen Inhaltsstoffe angegeben sind, kann es dennoch sein, dass diese zumindest Spuren von Gluten enthalten. Verstecktes Gluten kann enthalten sein in:

  • Gewürzmischungen
  • Salatsoßen
  • Wurst
  • Fischzubereitungen
  • Frisch- und Schmelzkäsezubereitungen
  • Bindemittel, etwa in Mayonnaise oder Remoulade
  • Ballaststoffreichen Säften
  • Mischgetränken
  • Kosmetikprodukten
  • Nahrungsergänzungsmitteln
  • Medikamenten

Auch Milchzucker (Laktose) kann – besonders zu Beginn der Erkrankung – Beschwerden auslösen, weshalb er möglichst nur in geringen Mengen verzehrt werden sollte. Grund für diese Laktoseintoleranz ist die Schädigung der Dünndarmschleimhaut. Bevorzugen Sie deshalb laktosefreie oder wenigstens laktosearme Milchprodukte. Machen Sie sich im Rahmen einer Ernährungsberatung dann auch mit kalziumreichen Lebensmittelalternativen vertraut. In den meisten Fällen verschwindet die Laktoseintoleranz nach einiger Zeit mit glutenfreier Ernährung von selbst wieder, nur in seltenen Fällen bleibt sie bestehen.

Kontamination im Haushalt verhindern

Schon kleine Mengen Gluten können zu Beschwerden führen, deshalb sind Hygiene und strikte Trennung von glutenhaltigen und -freien Lebensmitteln in einem Haushalt mit Betroffenen besonders wichtig.

  • Verwenden Sie für glutenfreie und -haltige Lebensmittel immer verschiedene beziehungsweise frisch gewaschene Pfannen, Kochtöpfe und Backbleche sowie Kochlöffel, Schneidemesser oder Besteck.

  • Mischen Sie Glutenfreies und Glutenhaltiges nicht bei der Zubereitung, zum Beispiel beim Kochen von Pasta (immer zwei Kochtöpfe verwenden).

  • Bewahren Sie glutenfreie und -haltige Lebensmittel immer gut verpackt und wenn möglich auch getrennt voneinander auf. Das gilt besonders für Brot und Backwaren.

  • Wenn Sie Schneidebretter oder Frühstücksbrettchen aus Holz verwenden, schaffen Sie für glutenfreie und -haltige Lebensmittel verschiedene an. Achten Sie auf strikte Trennung, indem Sie zum Beispiel ein Holzbrett mit einem  Sticker markieren, denn in den Ritzen sammeln sich schnell glutenhaltige Krümel an.

  • Toasten Sie in zwei verschiedenen Toastern. Es gibt mittlerweile auch wiederverwendbare Toast- und Backtaschen.

Weitere Informationen zur glutenfreien Ernährung erhalten Sie auch bei der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V.

Ernährung für Kleinkinder
Autor: Karin Wunder, Medizinautorin / Expertenteam
Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2019
Quellen
Interessante Beiträge
Beiträge im Forum "Babyernährung"
Neuste Artikel in dieser Rubrik
Tiefgreifende Entwicklungsstörung

Anhand dieser Symptome stellen Sie fest, ob Ihr Kind von Autismus betroffen sein könnte. Mehr...

Kinderkrankheiten

Meningokokken-Impfung: Bestmöglicher Schutz in den ersten Lebensjahren Mehr...

Gutartige Gefäßveränderung

Ein Hämangiom (Blutschwamm) ist meist harmlos, sollte ärztlich aber immer abgeklärt werden. Mehr...

Neuste Themen in den Foren

Mit der Teilnahme an unseren interaktiven Gewinnspielen sichern Sie sich hochwertige Preise für sich und Ihre Liebsten!

Jetzt gewinnen
Weitere interessante Themen
  • Trisomie 18 (Edwards-Syndrom)

    Trisomie 18 ist eine Chromosomenstörung, die zu teils schweren Entwicklungsstörungen führt. Ein Großteil der Kinder stirbt bereits im Mutterleib. Mehr...

  • Mumps

    Mumps ist eine weltweit verbreitete, hoch ansteckende Kinderkrankheit. Die Krankheit wird durch ein Virus ausgelöst. Charakteristisch für Mumps sind schmerzhafte Schwellungen der... Mehr...