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Angst und Umgang mit körperlicher Aggression auf der Arbeit

Guten Tag

Ich habe eine Frage bezügliche meiner Arbeit und einem eventuellen Beschäftigungsverbot:

Ich arbeite in der Schweiz in einem sonderpädagogischen Heim und Schule für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten (Alterspanne 5Jahre bis 15/16 Jahre). Da ich Bewegungstherapie mit den Kindern mache bin ich viel im direkten Kontakt und muss bei den Aufbauten und Aktivitäten auch mehr oder weniger schwer hebe. Ich bin fast alleine mit den Kindern und Jugendlichen (im Einzelsetting oder Zweiergruppen). Leider gehören körperliche Aggression, die sich je nachdem auch gegen mich richten kann immer wieder zum Berufsalltag.

Momentan bin ich in der 26.SSW und mein Bauch (mit vorderwandiger Platzenta) wächst nun recht. Ich mache mir recht Sorgen wie ich mich bzw das ungeborene Kind ausreichend schützen kann. Ich habe meine Gynäkologin darauf angesprochen, aber die meinte das wäre Sache des Arbeitgebers mich zu schützen und ein Beschäftigungsverbot kann sie nicht aussprechen, da ich eine gesunden Verlauf bisher habe. Mein Arbeitgeber hat hierzu keine Schutzmassnahmen.

Da in der Schweiz der Mutterschutz erst ab dem Tag der Geburt beginnt habe ich schon jetzt immer wieder grosse Ängste wie gerade dann im letzten Trimester für ausreichend Schutz für das Baby sorgen kann.

Können Sie mir hierbei einen Rat geben was ich am Besten machen kann um ausreichend Schutz zu bekommen?

 

Bisherige Antworten
Expertin-Schleich
Expertin-Schleich | 16.03.2020, 19:33 Uhr
531 Beiträge seit 19.12.2012

Re: Angst und Umgang mit körperlicher Aggression auf der Arbeit

Liebe moonlight86, 

vielen lieben Dank für Ihre Frage. 

Ich kann Ihre Bedenken sehr gut verstehen. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen nachweislich keinen sicheren Arbeitsplatz bieten kann, der Sie und das Kind schützt, dann kann der Gynäkologe durchaus ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Sprechen Sie Ihren Gynäkologen noch einmal darauf an, notfalls mit Bescheinigung vom Arbeitgeber. Ansonsten können Sie sich auch noch Unterstützung bei Ihrem Hausarzt holen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit weiterhelfen und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute 

Herzliche Grüße

Yvonne Schleich
(Diplom- Sozialpädagogin)

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