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Kontraktion

Hallo Frau Dr. Grüne, 

Seit der 24 SSW liege ich mehr oder weniger zuhause auf dem Sofa, ich schone mich sehr, keine Spaziergänge, kein schweres heben, GV etc... Gebärmutterhals ist seit der 24 SSW bei 2,6 cm, jetzt hab ich es schon in die 34 SSW geschafft. Mit Kontraktionen hab ich schon seit der 16SSW zu tun aber seit 2 Wochen ist es echt viel geworden, jeden Abend über Stunden ca. alle 10 Minuten. Beim CTG sind nicht wirklich wehen drauf. Über den Tag verteilt sind es schon einige aber nicht so viele wie am Abend, obwohl ich Tagsüber nichts mache. 

Ich habe auch eine bakterielle Infektion, Klebsiella pneumoniae ebenfalls seit der 24 SSW, 2 Antibiotika haben nicht angeschlagen trotz Antibiogramm. Jetzt behandel ich es nur mit Vagi C und Vagiflor täglich im Wechsel das der PH Wert im Normbereich bleibt.

1. sind manche Frauen einfach anfälliger für die Kontraktionen?  Durch Kindsbewegungen und oder bei voller Blase? Oder sollte ich mich mal im Krankenhaus vorstellen? 

2. Finden Sie die Behandlung mit Vagi C und Vagiflor im Wechsel in Ordnung? Mein FA meint ich brauche nichts machen aber ich hab Angst vor einem vorzeitigem Blasensprung. Antibiotika bekomme ich sicherlich bei der Geburt venös.

Tut nur leid für den langen Text :)  schwierig mein Problem verständlich zu erklären.

Liebe Grüße 

Bisherige Antworten
Expertin-Grüne
Expertin-Grüne | 03.08.2020, 09:26 Uhr
Registriert seit 03.11.2011

Re: Kontraktion

Hallo Sternchen,

schön, von Ihnen zu hören! Inzwischen haben Sie es in einen Bereich geschafft, in dem für Ihr Kind nichts Schlimmes mehr zu befürchten ist, wenn es schon zur Geburt käme.

Tatsächlich gibt es Frauen, die während des letzten Schwangerschaftsdrittels unter ständigen Kontraktionen leiden, ohne dass dies eine wirkliche Bedeutung für den Schwangerschaftsverlauf hätte.

In Ihrem Fall ist jedoch schon von einem Zusammenhang zwischen der chronischen Scheideninfektion, den Wehen und der Zervixverkürzung auszugehen.

Da die bisherhigen Antibiosen nicht wirksam waren, ist das derzeitige Konzept sinnvoll. Man könnte es nach erneutem Abstrich + Antibiogramm ansonsten aber auch noch einmal versuchen, nach Rücksprache mit dem untersuchenden Labor zu therapieren.

Desweiteren sollten Sie sich mit diesem Befund zur Geburtsplanung in Ihren Entbindungsklinik vorstellen.

viele Grüße
Dr. Grüne

Re: Kontraktion

Vielen Dank für Ihre Antwort 

Nächste woche ist nochmal ein Abstrich geplant, aber Antibiotika bekomme ich wohl keines mehr vor der Geburt? Der FA hat gemeint er möchte keine Resistenzen züchten. Wirkt das Antibiotikum venös anders als Oral? Immerhin haben zwei sensible nicht gewirkt. Ich weiß auch dass klebsiella pneumoniae ziemlich hartnäckig ist. Ist das Baby in der Fruchtblase vor den Keimen geschützt bis zur Geburt?

Mein aktueller PH ist zwischen 4 und 4,4

Werde auf jeden Fall nochmal fragen ob ein drittes Antibiotika nicht doch nochmal versucht werden kann. 

 

Liebe Grüße 

Expertin-Grüne
Expertin-Grüne | 03.08.2020, 10:23 Uhr
Registriert seit 03.11.2011

Re: Kontraktion

Hallo Sternchen,

es gibt bei Klebsiellen mittlerweile viele Resistenzen. Das Antibiotikum muss ausreichend hoch dosiert und ausreichend lange gegeben werden. Venös ist die Effektivität auf jeden Fall besser.
Von daher ist die Planung schon gut und sollte vorab mit dem Krankenhaus besprochen werden.

viele Grüße
Dr. Grüne

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