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Eine Frage an wks

Hallooo:) 

ich musste meinen Sohn leider per ks holen lassen und ich fand es wirklich furchtbar und wollte eigentlich von vorherein natürlich entbinden. 

Meine Frage nun an euch Muttis die sich bewusst für den ks entscheiden : warum?

ich wurde gerne mal wissen,wieso man ein ks von anfang möchte ? Für mich ist das nämlich irgendwie  unverständlich , ich bin traurig das ich nicht natürlich entbinden  konnte. 

Wurde mich freuen wenn mir vllt wer antwortet . 

Lg

Bisherige Antworten

Re: Eine Frage an wks

Hallo Du! Ich kann das auch nicht wirklich verstehen. Hatte beim ersten Kind einen KS, weil es nicht voran ging, danach 3 normale Geburten. Natürlich sind normale Geburten anstrengend und auch (für mich) verdammt schmerzhaft, aber ich würde immer wieder die normale wählen, wenn ich keinen KS machen muß! Die Schmerzen nach dem Schnitt sind weitaus unangenehmer und man kann sein Baby nicht so richtig genießen. Vor allem ist es nunmal vorgesehen, das Kind zu gebähren und nicht raus zu schneiden. Aber im Endeffekt muß das jeder selbst entscheiden! :-)

Re: Eine Frage an wks

Vielleicht hast du deinen eigenen Kaiserschnitt noch nicht verarbeitet und versuchst so an die Sache ran zu kommen. zumindest hört sich das für mich ein bisschen danach an.

ich hatte einen notkaiserschnitt und hatte dann kurz vor dem Et  in meiner 2. Schwangerschaft einen wunschkaiserschnitt angeboten bekommen. Das hing aber auch damit zusammen dass ich einige Risikofaktoren hatte und mit überschreiten des Et dann doch sehr viel angst bekam, dass mir und dem Kind was ernsthaftes passiert. Dennoch habe ich lange überlegt und wollte es erst einmal versuchen. Am endé wurde doch wieder ein Kaiserschnitt gemacht. Ich bin nicht traurig darüber, denn ich weiß die spontane Geburt wäre die schlechtere Wahl zu diesem zeitpunkt gewesen. Mein Körper hält mir da eindeutige Signale gegeben.

Die Frauen die sich aber dann doch für einen WKS entscheiden, kann ich aber auch verstehen. bei einem 2. geplanten ks. weiß man schon was auf einen zukommt. Er läuft in der Regel ruhig ab und nicht hektisch. man hat ein positives Geburtserlebnis weil es erst einmal keine Gefahr für das Leben des Kindes und der Mutter gibt. Das müsstest du auch erfahren haben, denke ich wie negativ ein Kaiserschnitt ist, wenn man nicht weiß was auf einen zukommt und keine Zeit für Fragen und ängste bleiben. 

Jeder muss es schließlich für sich selbst entscheiden... Ich denke das positive Gefühl muss sich einstellen, egal wie man sich entscheidet... Und wenn man mit negativen Vorstellungen und Ängsten an eine spontane Geburt herangeht, können die einen auch schnell überfordern unter der Geburt...

verantwortungsvoll abwägen denke ich ist hier das Maß....

 

Re: Eine Frage an wks

Ich verurteile ja auch niemanden , der einen wks möchte :)

 

ich kann es nur nicht verstehen. Es ist ja nicht nur der ks an sich, den ich (& auch mein Kind) schrecklich fanden, sondern auch die zeit danach.

mein sehnlichster Wunsch , ist eine normale Geburt & ich hoffe das mir das nicht verwahrt bleibt...

ich denke jede Frau sollte das mal erleben. Mein Leben jedenfalls wird nie vollkommen sein ohne eine spontan Geburt 

Re: Eine Frage an wks

Das habe ich auch mal gedacht...

Mein erstes Kind musste per KS geholt werden und obwohl ich den Eingriff und die Zeit danach nicht schrecklich fand, sondern alles okay war und mein Sohn und ich überhaupt keine Probleme hatten, war ich schon traurig darüber, weil ich mir das nie so vorgestellt hatte.

Bei meinem 2. ging ich auch die ganze Zeit von einer natürlichen Geburt aus. Nach Überschreiten des ET ergaben sich dann aber so viele medizinische Bedenken, dass mir doch wieder dringend zu einem KS geraten wurde.

Unter anderem hatte ich bei beiden Schwangerschaften bis zuletzt keine Wehen, keine Öffnung des MuMu und noch nicht einmal ein Absetzen des Köpfchens bis tief ins Becken...

Inzwischen ist das ok für mich, hat halt nicht sein sollen. Umso mehr bin ich dankbar für zwei wundervolle gesunde Jungs!!! 

Das einzige was mich wirklich traurig macht, sind Aussagen von Frauen wie dir, dass jede Frau das mal erlebt haben sollte und dass du dir nicht vorstellen kannst, dass dein Leben ohne spontane Geburt vollkommen sein kann...

Das eigentlich wichtige ist doch, dass die Kinder gesund sind, von Herzen geliebt werden, es ihnen gut geht, sie behütet aufwachsen und dass man auf ihre Bedürfnisse eingehen kann!!! Und ich denke, dass es dabei langfristig egal ist wie sie zur Welt gekommen sind, Hauptsache sie sind da!

Re: Eine Frage an wks

Ja natürlich ist das alles wichtig, aber ich werde mich ohne Geburt nie wirklich vollkommen fühlen...

& ich möchte eine große Familie , sollte jedoch mein 2tes Kind auch wd n ks werden , wird es mit jedem mal riskanter und nach 3 ks ist meistens eh Schluss :/ 

das alles macht mir nun schon sorgen, obwohl es erst in ein paar Jahren soweit sein wird...

für mich & für mein Leben gehört dieses Erlebnis einfach dazu- einfach mal eine "normale" spontane Geburt.

wo du nicht weißt wann es losgeht , wo man aktiv mit arbeitet um sein Kind zu gebären , wo man die Wehen abstände zuhause zählt usw usw.

das ist einer meiner sehnlichsten wünsche

Re: Eine Frage an wks

Hallo, 

ich kann Dich sehr gut verstehen. Mein erster Sohn wurde relativ schnell nach dem Blasensprung per KS geholt. Ich bekam dann ca. 1 Std nach der Geburt ein fertig angezogenes Baby. 

Ich habe ewig gebraucht damit fertig zu werden. Ich konnte keine Geburten sehen oder mit anderen drüber reden. Nat. habe ich mich gefreut das ich ein gesundes Kind habe und mir 1000 mal gesagt das das das wichtigste ist. Aber tief im inneren habe ich doch irgendwie ein Versagen Gefühl gehabt. 

Bei meinem 2. Sohn würde es leider nach 36 Std. auch ein KS, aber ich kam damit besser klar, weil wir alles probiert haben. In dem neuen KH wurde ich in alle Entscheidungen gefühlt mit eingebunden. Es würde mit alles erklärt und nach dem KS bekam ich direkt das nackige Baby, während des nähen's usw. Mir fehlt immer noch etwas was mich traurig macht, aber insgesamt habe ich mehr das Gefühl alles mögliche getan zu haben und dann einfach zu Gunsten meines Kindes entschieden habe.

Jetzt bin ich wieder schwanger, und hoffe wieder auf eine normale Geburt, und hoffe das es möglich ist. Aber ich weiß das ich zumindest in meinem KH alles möglich gemacht wird und wenn es doch ein KS wird, dann ist es um unser Leben zu erhalten und dann versuche ich einfach dankbar zu sein das es diesen Weg gibt. 

Und wir nicht wie früher bei der Geburt sterben müssen..... 

Vielleicht hilft Dir meine Geschichte auch für Dich Gedanken bzw Hoffnung zu finden das es besser wird. 

LG Angela

 

Re: Eine Frage an wks

Ja es ist einfach blöd , da ich wegen den Herztönen von Anfang an nix tun konnte um nachzuhelfen...

ich durfte ja nur liegen :/ 

kein laufen oder beckenkreisen oder sonstige Stellungen um ihn ins Becken zu bekommen... & nach 5 Std musste er dann schon geholt werden.

ich bin natürlich auch sehr dankbar , dass es den ks gibt- denn sonst wäre mein Baby sicher nicht mehr am Leben & ich vllt auch nicht mehr,denn alleine hatte er es sicher nicht geschafft. 

ich hoffe einfach aufs nächste Kind , dass es dann anders wird & ich aktiv mit arbeiten kann , für eine hoffentlich natürliche Geburt...

& falls es dann doch wd n ks werden muss , konnte ich vllt wenigstens sagen, ich hab alles versucht. Das kann ich nun nicht , ich durfte ja nicht um meinen Sohn nicht zu gefährden!

dann wünsch ich dir mal viel Glück , dass du die naturliche Geburt diesmal erleben darfst :)

Re: Eine Frage an wks

Eine normale Geburt ist auch nicht hektisch, sondern ruhig.... es sei denn, es gäbe große Probeme. Aber ein KS ist eine Operation und somit gibt es auch mehr als genug Risiken und manchmal auch Gründe, dabei hektisch zu werden!! Ein Kind aus dem Bauch rauszuschneiden ist kein natürlicher Vorgang. 

Im Endeffekt ist es jedem seine Sachen, ob oder ob nicht, es sei denn, es wird einem aus med. Grund vorgeschrieben.

 

 

 

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