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Zusatzuntersuchungen

Hallo ihr Lieben,

mich beschäftigt da so eine Sache. Es haben bestimmt schon einige von Ihrem Arzt so einen Zettel mit den ganzen zusätzlichen Untersuchungen bekommen, die man aus eigener Tasche noch machen kann.
Ich hab am Donnerstag Nachmittag den Termin zur ersten von den 3 großen Ultraschalluntersuchungen und soll dann auch sagen, wie und für was ich mich entschieden habe. Bin aber echt ratlos was tatsächlich Sinn macht. Toxoplasmose wurde bei mir in der KiWu Klinik schon negativ getestet. Aber was ist mit dem Rest? Was haltet ihr vom Ersttrimesterscreening mit dieser Nackenfaltenmessung? Habt ihr da vielleicht Erfahrungen aus vorherigen Schwangerschaften oder habt ihr euch vielleicht selber schon Gwdanken dazu gemacht?
Bin Dankbar für alle Tipps und Empfehlungen. Will nichts unnötiges machen lassen was evtl sogar für mehr unbegründete Panik sorgt. Das kriege ich auch so gut hin :/ Wie würdet ihr euch entscheiden?

Liebste Grüße,
Tamiri
Bisherige Antworten

Re: Zusatzuntersuchungen

Ich denke ihr müsst euch überlegen ob diese Untersuchung für euch Konsequenzen hat.

Wir haben immer gesagt, das wir unsere Kinder so nehmen wie sie sind, gesund als auch mit Besonderheiten.
Ich möchte auch gar nicht vor einer Entscheidung stehen müssen, was wir machen wenn das Ergebnis nicht so ist wie wir es natürlich uns wünschen. Deswegen haben wir uns auch ein drittes Mal gegen weitere Untersuchungen entschieden.

Mal abgesehen das die Nackenfaltenmessung nicht so super verlässlich ist und wenn diese auffällig ist, weitere Untersuchungen gemacht werden müssen die nicht ganz ohne Risiko sind.



Wenn für euch klar ist, das bei einer Behinderung ein Abbruch der SS in Betracht kommt, weil ihr auf keinen Fall ein besonderes Kind haben wollt, dann solltet ihr diese Untersuchung machen lassen.

Re: Zusatzuntersuchungen

Hallo Liebe Tamiri,

ich schleich mich mal aus dem März/April 2019 Forum ein.

Erstmal geb ich Mücke0815 total recht, ihr müsst erstmal wissen ob es konsequenzen für euch hat und wie Mücke auch schon schrieb sicher könnt ihr euch trotz der Test's aber nicht sein.

Bei uns kam das gleiche Thema auf und eine aus "meinem" Forum hat dieses Video rein gesetzt ich finde es sehr auf schluss reich und vll hilft es dir ja etwas bei der entscheidung.

Lg Isa

https://www.youtube.com/watch?v=YPCxqVhAKVM

Re: Zusatzuntersuchungen

Vielen Dank,

Ihr habt schon recht. Ich weiß nicht ob ich diese Entscheidung treffen will. Wegen der Trisomie 21 würde ich das nicht machen. Ich glaube nicht dass ich das Kind bei dieser Diagnose abtreiben könnte. Will da auch überhaupt nicht dran denken! Dafür probieren wir es schon zu lange und der Wunsch nach dem Baby und dass es geboren wird ist zu groß. Ich würde es höchstens machen lassen, wenn man dabei auch andere Sachen erkennt, Kleinigkeiten, die man vielleicht schnell während der Schwangerschaft noch behandeln kann und am Ende praktisch nie was gewesen ist. Aber so wie ich es jetzt in dem Video gesehen habe (vielen Dank, wirklich sehr hilfreich!!!) geht es ja bei dieser Untersuchung nur um das Down-Syndrom....

Re: Zusatzuntersuchungen

ich würde wohl wie beim ersten Kind den Hormany Test machen lassen , der ist sehr sicher . Aber es geht mir auch nicht um die Frage abzutreiben sondern vielmehr das ich gerne weiß was auf mich zukommt und oder ich mich damit sicherer fühle . Noch dazu mit geschlechtsbestimmung :-)

Re: Zusatzuntersuchungen

Ich schleiche mich auch Mal aus dem März/April Forum ein.

Das Video hat Isa ja schon gepostet, für uns war das Video die Bestätigung für unseren Entschluss keine einzige Zusatzuntersuchung machen zu lassen.

Wir haben jetzt fast zwei Jahre gebraucht um schwanger zu werden, uns ist egal was passiert, unser Kind ist unser Kind, auch mit Besonderheiten.

Wichtig für euch ist, redet drüber!
Könnt ihr den Rest der Schwangerschaft damit leben evtl zu wissen ein Kind mit Besonderheiten zu bekommen?
Ist es euch egal oder käme dann nur eine Abtreibung in Betracht?
Könntet ihr abtreiben?

Eine gute Freundin von mir, mittlerweile Mitte 20 hat ein Lungenleiden, welches man mit heutigen Untersuchungen in der Schwangerschaft hätte feststellen können. Nachdem ich schwanger wurde und die Frage nach den Zusatzuntersuchung aufkam, frug sie tatsächlich ihre Mutter, was sie getan hätte, wenn sie es gewusst hätte. Die Antwort ihrer Mutter fand ich super, sie lautete ungefähr so: "Sie weiß nicht, was sie getan hätte, aber heute ist sie froh niemals vor einer solchen Entscheidung gestanden zu haben."
Meine Freundin ist zeitweise bettlägerig, wird wahrscheinlich nie arbeiten können und immer auf Hilfe angewiesen sein. Trotzdem ist sie ein wahnsinnig toller Mensch, die ihr Leben lebt und auch einen richtig tollen Lebenspartner gefunden hat. Der keinerlei Einschränkungen hat und sie trotzdem auf Händen trägt und mit ihr alt werden möchte.

Und natürlich wünschen wir uns ein gesundes Kind, aber auch Kinder mit kleinen "Fehlern" können ein schönes Leben im Kreise von Familie und Freunden führen. Ich nächsten Tagen entführe ich sie, um mir bei der Brautkleid Auswahl zu helfen. Ich weiß zwar noch nicht wie ich ihren Rollstuhl in mein Auto bekomme, aber irgendwie wird das schon klappen ;-)
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