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Hilfe ....

Hallo liebe Mamas,
Mein Sohn ist am 22.8.17 spontan zur Welt gekommen. Von Anfang war er ein Kind das sehr viel körperkontakt braucht. Alles kein Problem. Er hat immer in seinem Bett geschlafen und ich habe ihn lediglich zum stillen zu mir geholt.
Seit 3-4 Wochen ca will er nur noch getragen und gekuschelt werden. Wenn ich ihn in sein Bett lege schreit er als würde man ihm was antun. Vorher hab ich ihn so ca 2-3 mal gestillt und jetzt lässt er sich nur noch durchs stillen zum schlafen bringen. Oder rumlaufen und er liegt mit dem Kopf auf meiner Schulter. Er liegt natürlich jetzt immer mit bei uns im Bett und ich lege ihn manchmal bis zu 6-8 mal in der Nacht an damit er wieder einschläft. Manchmal hilft aber auch schon wenn er meinen Finger hält. Er muss ständige Gewissheit haben das man bei ihm ist. Ich schlage also dementsprechend nicht viel schon seit Wochen und so langsam schwinden meine Kräfte.
Selbst wenn er eingeschlafen ist lässt er sich nicht in sein Bett legen. Er ist sofort hellwach und schreit los. Er schreit sich dann extrem in Rage und hört auch nicht auf. Schreien lassen ist für uns keine Option.
Hat von euch evtl jemand ähnliche Schwierigkeiten und kann mir einen Tipp geben wie wir das ganze angehen können damit wir alle wieder etwas Schlaf bekommen. Tagsüber schläft er auch nur noch auf meinem Arm ein.
Lg Andrea mit klein Paul
Bisherige Antworten

Re: Hilfe ....

Liebe Andrea,

Oh mann du Arme...
Also bei uns war das vor ein paar Wochen exakt das gleiche!! Und ich kann dir nur sagen, bei uns ist es seit ca 1 Woche wieder besser. Ich glaub, das ist nur so ne Phase, wenn die so viel neues lernen.
Ich hab mich auch mega gestresst und hab gedacht, ich hab irgendwas falsch gemacht und dass ich das irgendwie wieder abtrainieren muss. Aber es hat von allein wieder aufgehört. Also halte durch! Auch wenn das leicht gesagt ist, ich weiß...
Liebe Grüße und alles Gute!

Re: Hilfe ....

Danke dir, dann versuche ich das beste draus zu machen und Kuschel halt mit ihm bis er genug von mir hat

Re: Hilfe ....

Re: Hilfe ....

Hallo,

Wir hatten das in den letzten Wochen auch sehr häufig. Ich denke auch dass es sich um einen Entwicklungsschub handelt. Ich habe es einfach hin genommen und sie tagsüber viel in der Trage gehabt, nachts auf meinem Bauch schlafen lassen oder liegend an der Brust, so waren die Nächte halbwegs erträglich. Halte durch, es geht wieder vorbei.

Lg, Christina

Re: Hilfe ....

Danke :))

Re: Hilfe ....

Wie geht es euch, ist es besser geworden?

Re: Hilfe ....

Hallo, nein nicht wirklich. Wir gehen jetzt mit ihm zur Physiotherapie da er 2 Blockaden hat. Wir hoffen das er dadurch dann bald ruhiger wird.
Lg

Re: Hilfe ....

Oh, na immerhin wurde das festgestellt! Dann drück ich die Daumen, dass es dadurch schnell besser wird!
Alles Gute!

Re: Hilfe ....

Hallo noch mal von mir,

wir kämpfen noch immer. Die Blockaden sind gelöst aber es hat, außer das er beim anziehen nicht mehr schreit, nicht viel geholfen.
Es wird in den letzten Tagen wieder immer schlimmer. Er will wieder nur getragen werden, nachts schläft er noch immer nicht in seinem Bett und inzwischen kann ich mich fast garnicht mehr von ihm weg bewegen.
Er wacht auf und sucht mich. Greift und schaut sich um. Mein Mann kann ihn garnicht mehr beruhigen. Wenn der kleine müde ist und er ihn auf dem Arm hat kann ich den Raum nicht mal verlassen ohne das er lauthals schreit und permanent in die Richtung schaut in die ich weg bin.
Es ist zum kotzen. Seit seiner Geburt hatte ich keinerlei Zeit mal für mich. Nicht mal zum Friseur kann ich.
Mein Mann hat auch bald keine Lust mehr sich Mühe zu geben da der kleine ihn ja doch nur anschreit. Ich schlafe kaum und tagsüber schläft er auch nur auf dem Arm oder im Auto.
Ich würde so langsam auch gerne abstillen. Dieses permanente nächtliche nuckeln geht an die Substanz. Er nimmt weder einen Schnuller noch die Flasche. Er trinkt schon mal aus einer Schnabeltasse aber mehr nicht. Ich will ihm natürlich auch nicht verwehren was er braucht um sich zu beruhigen und wenn er die Körpernähe braucht soll er sie ja bekommen aber so langsam kann ich nicht mehr.
Was kann ich denn machen ? Meine große ist 7 Jahre alt und wünscht sich natürlich auch Zeit und Ruhe mit ihrer Mama aber ich hab das Gefühl das ich ihr nicht mehr gerecht werde. Wir als paar leiden auch da der kleine einfach keine Möglichkeiten zur Zweisamkeit lässt. Wir können ja nicht mal einen Film zusammen gucken ohne das der kleine dann auf mir liegt und schläft. Vor allem meine Müdigkeit macht es zusätzlich schwierig da ich abends um 20 Uhr fertig bin und mir die Augen zufallen sobald der kleine dann mal eingeschlafen ist. Aber auch nur an meiner Brust.
Hat von euch vielleicht noch jemand eine Idee wie ich ihm und uns das Leben leichter machen könnte?
Lieben Gruß Andrea mit Paul 27 Wochen

Re: Hilfe ....

Hallo,
Dein Bericht klingt sehr dramatisch. Meine Maus ist seit 2 Wochen auch sehr anhänglich. Die Nächte sind von dauerndem Stillen geprägt. Bedingt durch meine Autoimmunthyreoiditis habe ich viel Gewicht verloren, so dass es mir oft auch an Kraft fehlt. Bei mir ist es aber so, dass ich denke, dass es eben eine Phase oder Schub ist. Ich gebe ihr gern die gewünschte Nähe, legenmich gern zu ihr, weil es mir auch gut tut. Letztes Wochenende waren wir mit der Maus in einem Wellness-Hotel. Das tat so gut, mal andere Bilder, eine nette Massage. Unsere Baby-Maus war wie ausgewechselt. Wäre das was für Euch? Wir wiederhilen es in ein paar Wochen. Ansonsten empfehle ich dringend eine Beratungsstelle, welche es eigentlich in jeder größeren Stadt gibt. Es gibt auch Schreiambulanzen. Sucht Euch unbedingt Hilfe. Ich verstehe, dass ihr fertig seid. Aber ich mach mir bissel Sorgen, weil doch auch schon bissel Aggression zu spüren ist. Alles verständlich, aber ab zur Beratung so schnell wie möglich.
Ich drück Euch die Daumen fpr entspanntere Zeiten und ganz fest den kleinen Paul.

Lg von Karen mit Freya-Maus

Re: Hilfe ....

Danke für deine Antwort,
die Sache mit dem Wellness wäre zu schön aber ich wüsste nicht wie das entspannt werden könnte mit dem kleinen.
Was du sagst mit den Aggressionen hast du nicht ganz unrecht aber so schlimm wie man dann meint ist es nicht. Klar wir sind am Rande unserer Kräfte und manchmal denke ich auch ich schaff das nicht mehr aber ich wäre meinem Baby niemals böse. Die Situation ist schei..... aber ich möchte auch das es meinem kleinen gut geht und es ihm an nichts fehlt. Wenn er die Nähe braucht bekommt er sie natürlich. Ich lasse ihn ja auch nicht schreien.
Ja für die schreiambulanz haben wir schon eine Überweisung nur weiß ich nicht was die an der Situation ändern können.
Hinzu kommt das er wohl Unverträglichkeiten hat und wir erst im Juni einen Termin haben beim allergologen. Er kratzt sich wie verrückt und wir wissen nicht woran es liegt.
Mein armes Baby hat offensichtlich ein Problem und keiner kann mir sagen was ?!
Es zerrt an den Nerven aber wir tun natürlich alles für ihn.
Lg

Re: Hilfe ....

Hallo Andrea,
das klingt wirklich sehr anstrengend und ich kann mir vorstellen, dass du am Ende deiner Kräfte bist.
Du schreibst ja, dass der Kleine bei deinem Mann auf dem Arm schreit, wenn er müde ist und zu dir will. Wie ist es denn, wenn er gerade ausgeschlafen und satt ist? Bleibt er dann bei deinem Mann? In dem Fall fände ich es wichtig, dass du solche Phasen nutzt, um Zeit für dich und auch Zeit für deine Tochter zu haben. Und wenn das klappt, lässt sich darüber vielleicht auch trainieren, dass dein Mann in schwierigeren Situationen auch mit ihm zurecht kommt.
Hast du schon mit Beikost angefangen? Das war bei mir bei allen Kids der automatische Weg, um weniger zu stillen, wobei ich zugeben muss, dass ich das Problem des häufigen nächtlichen Nuckelns nie hatte.
Ansonsten finde ich es auch total sinnvoll, dich irgendwo beraten zu lassen. Ich denke, eine Schreiambulanz, deine Hebamme o.ä. können dir zumindest einen Tipp geben, was eine geeignete Stelle wäre.
Ich drücke die Daumen, dass sich die Situation bei euch wieder entspannt.
Liebe Grüße Sonja

Re: Hilfe ....

Ein spätes hallo noch mal von mir,
Entschuldigt das ich nicht mehr geschrieben habe.
Aktueller Stand ist immer noch die nuckelei und die tägliche Unruhe.
Wir hatten inzwischen 2 Termine bei einer kinderpsychologin und einen beim osteopathen über die schreiambulanz.
Die Psychologin meint das ich ihm das nuckeln angewöhnt hätte und nun muss ich ihm das halt wieder abgewöhnen. Dann solle er hält schreien, irgendwann merkt er schon das es die Brust nicht mehr gibt. WHAT ??? Sorry aber einem Baby das den Schnuller braucht um zu schlafen nehme ich diesen doch auch nicht einfach weg! Es ist seine Ruhezone und Sicherheit sie er offensichtlich braucht. Klar beschwere ich mich aber das grenzt doch an seelischer Grausamkeit oder sehe ich das falsch ?!
Ja mit beikost haben wir natürlich angefangen. Paul isst aber , bei mir, immer nur ein paar Löffel und dann macht er den Mund nicht mehr auf. Bei meinem Mann klappt das besser. Er ist ja aber die ganze Woche arbeiten also kann er ihn nur am Wochenende füttern.
Inzwischen klappt es aber bei Paul und meinem Mann auch besser. Nur wie gehabt schreit er abends wenn er müde ist und ich bin nicht da. Tagsüber ist es aber schon viel entspannter geworden.
Wir haben nun noch 4 weitere Termine bei der physio mit Paul und im Juni dann einen weiteren Termin in der schreiambulanz mit einem Kinderarzt.
Und wie ich die Nächte gestalten soll weiß ich noch immer nicht.
Wir sollen ihm eine Alternative bieten. Aber was wenn er weder Schnuller noch Flasche nimmt. Meinen Finger mag er auch nicht.
Lg Andrea

Re: Hilfe ....

Das ist echt gruselig, was für Leute sich Kinderpsychologen nennen dürfen.... Unglaublich.

Ich glaube, das nächtliche nuckeln ist ein ganz normales Verhalten, was ganz viele Kinder haben. Andere nehmen halt einen Schnuller dafür aber das ist ja auch nur ein künstlicher Brustersatz. Klar, ist es angenehmer für uns, was die Schlafposition betrifft, wenn sie am Schnuller, Daumen oder Kuscheltier nuckeln. Aber viele nehmen diesen Ersatz halt nicht, sondern wollen nur an die Brust...

Re: Hilfe ....

Einschleich

Bist du Tragemami? Das kann enorm helfen. Dann bekommt dein Kleiner seine Nähe und die nötige Portion Mama und du hast die Hände frei und kannst vielleicht auch mehr mit deiner Großen machen. Mir hat das sehr geholfen.

Ich hatte auch immer das Gefühl je mehr Nähe die Kinder tagsüber bekommen, desto weniger brauchen sie nachts. Ich hatte sie in Schubzeiten teilweise fast den ganzen Tag im Tuch. Dadurch war ich beweglicher und konnte mit den großen Geschwistern kochen, backen, basteln oder was unternehmen, mal in die Eisdiele, den Tierpark,...

Ansonsten hör dir die Ratschläge an, aber setze nur um, was sich für dich gut und richtig anfühlt. Deine Intuition täuscht sich nicht. Bleib dir selbst treu. Und schön, dass dein Mann mitzieht und dich unterstützt. Vielleicht kann er auch eher bei der Großen übernehmen, solange du so eingebunden bist. Das kann auch entlasten.

Vielleicht kannst du dich auch an anderer Stelle entlasten lassen, solange der Kleine dich so sehr braucht. Ein paar Mal die Putzfrau kommen lassen, oder den Pizzaservice oder was immer dir hilft. Ich habe zwischendurch den Einkauf liefern lassen, weil ich einfach zu kaputt war und das mit schreiendem Baby ja auch echt kein Spaß ist. Rewe liefert das volle Sortiment und dm auch. Wirklich hol dir jede Unterstützung, die du kriegen kannst. Die Phase geht vorüber. Da ist durchhalten angesagt. Danach läuft es dann ja auch wieder.

Ich schicke dir ganz viel Kraft!
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