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"Schlafen statt Schreien"

Schlafen und ins Bett bringen ist weiter ein Thema bei uns. Hat jemand von euch das Buch "schlafen statt schreien" gelesen bzw. ausprobiert? Ich wüsste gern ob das was bringt.
Bisherige Antworten

Re: "Schlafen statt Schreien"

Hi, ich kenn das Buch nicht, aber ist das die Methode 1Minute schreien lassen dann ins Zimmer gehen und beruhigen, dann 1,5 Minuten schreien lassen, ins Zimmer gehen und beruhigen usw ?

Ich kenne nur das vom Hören und bei denen hats wohl geklappt, aber es ist sehr zeitintensiv... mit allem drum und dran gehen da wohl fast zwei stunden drauf...

Wie ist denn die Schlafsituation momentan bei eich ?

Wir haben mit dem Einschlafen echt keine Probleme, nur mit dem Durchschlafen, der Kleine schläft keine zwei Stunden am stück...

Re: "Schlafen statt Schreien"

Hm, sagt mir gar nichts, wie funktioniert die Methode denn? Ich persönlich kann mir das Anwenden von solchen Systemen nicht so gut vorstellen und versuche individuell herauszufinden, was meinem Kind hilft bzw. was es gerade braucht. Aber ich gebe zu, dass ich da leicht reden habe, weil keines meiner drei Kids wirkliche (Ein-)Schlafprobleme hat/te. Ihr hattet zuletzt versucht, dass dein Freund den Kleinen ins Bett bringt, oder? Hat das gar nicht funktioniert?

Re: "Schlafen statt Schreien"

Also ich kenn dieses Buch halt auch noch nicht, es ist aber nicht dieses System mit kurz rausgehen und wieder reinkommen. Ich hab mir das mal durchgelesen, aber finde es nicht gut, für mich ist das keine Option.

In diesem Buch geht es wohl um schrittweise, sanfte umgewöhnung ohne schreien lassen, daher würde es mich ein bisschen interessieren. Aber eigentlich weiß ich nicht, ob so "Programme" überhaupt funktionieren, daher hab ich keine Lust mir das Buch zu kaufen bevor ich mal von jemandem gehört hat, ob das was taugt. :-)

 

Die Schlafsituation ist bei uns grad so, dass eigentlich nur "einschlafstillen" geht. Das Thema, dass mein Freund ihn mal ins Bett bringt, haben wir grad erst mal auf Eis gelegt. Es hat wirklich null funktioniert und uns alle 3 nur mega gestresst. Keine Chance. Am Ende habe ich für mich entschieden, dass wir es halt erstmal dabei belassen, dass ich fürs ins Bett bringen zuständig bin und nicht weggehen kann.

Einzige Ausnahme: ich hab momentan 1x die Woche abends Rückbildungskurs ohne Baby, da machen wirs so, dass ich ihn ins Bett bringe und dann zum Kurs gehe. Wenn wir Glück haben, wacht er die nächsten 2-3 Stunden nicht auf bis ich wieder da bin. Wenn er doch aufwacht, trägt mein Freund ihn wach rum und wickelt ihn ganz langsam und spielt etwas mit ihm, das geht meist ohne viel weinen. Das dann so lange bis ich wieder da bin.

Es ist für mich schon anstrengend, aber alles andere ist grad keine Option und es wird sicher irgendwann besser werden.

Tagsüber ist es ein bisschen anstrengend, weil er grad nur tagsüber schläft, wenn ich mich mit hinlege und ihn stille und dann liegen bleibe. Kinderwagen ging von Anfang an nicht gut, dafür aber die Trage. Aber die geht jetzt auch nicht mehr gut, da wacht er nach 15 Min auf und beschwert sich und will raus. Mit dem Abends ins Bett bringen hab ich mich arrangiert, aber tagsüber... ich kann halt tagsüber keine Minute mal was machen, seit er die Trage nicht mehr mag.

Weswegen mich das Buch interessierte ist nur, dass es da wohl auch unter anderem drum geht, wie man das einschlaf-stillen abgewöhnt. Ich finde es nicht grundsätzlich schlimm, aber manchmal strengt es mich an, dass es NUR mit Brust geht. Besonders wenn er sehr unruhig ist und ich ständig wieder die Brust auspacken muss und immer das Gefühl hab, es ist doch gar nichts mehr da zum Saugen...Daher such ich irgendwie nach nem Weg, ihn anders zum schlafen zu kriegen.

 

 

*einschleich*

Ich kenne das Buch auch nicht, kann aber "Schlaf gut, Baby" von Herbert Renz-Polster und Nora Imlau empfehlen.

Re: *einschleich*

Danke für die Empfehlung! Ich habe mir das Buch gekauft und es ist echt toll! Es bestätigt so viel, was ich so im Gefühl hatte und hat mich dadurch weitergebracht. Vielen Dank!!

Re: *einschleich*

Freut mich, wenn es dir geholfen hat. Mir ging es auch so.

Re: "Schlafen statt Schreien"

Hallo Mimi,

wir haten hier genau das gleiche Problem: schlafen nur nach dem Stillen, egal ob tagsüber oder nachts. Er isst super Brei, aber zum schlafen wollte er bisher trotzdem an die Brust. Schnuller, Flasche oder Schnuffeltuch nimmt er nicht.

Weil ich ab März wieder für 2-3 Tage in der Woche arbeiten gehen will und es mich echt genervt hat, dass ich abends beim Einschlafen und nachts überhaupt keine Unterstützung vom Papa erhalten konnte, wollte ich nun was ändern. 

Meine Pekip-Leiterin hat mir das Buch "Das neue Ein- und Durchschlafbuch" ausgeliehen und wir machen seit ein paar Tagen das Einschlaftraining nach der dort beschriebenen Tweedle-Methode. Ich habe es ja nicht für möglich gehalten, aber es funktioniert tatsächlich.

Tagsüber gibt es ganz konsequent mittlerweile keine Brust mehr. Er braucht sie nicht für die Nahrungszufuhr und wir haben ganz langsam das Stillen tagsüber reduziert, sodass meine Brust das mitmacht. Zum Einschlafen wird der kleine Mann wach ins Bett gelegt, aber Mama oder Papa bleiben am Bett und klopfen sanft Popo, Bauch oder Brust. Es geht aktuell nicht ohne Schreien, aber nach 20-30 min ist er ruhig und schläft. Klar muss man es aushalten können, das Kind so lange schreien und wimmern zu lassen, aber ich habe große Hoffnung dass es stetig weniger wird.

Die Theorie ist, dass Kinder, die im Bett einschlafen, wenn sie wach werden, wissen wo sie sind und von alleine wieder einschlafen.

Heute nachmittag ist der Papa zu Hause und hat ihn vorhin zum Mittagsschlaf hingelegt. Jetzt schläft er schon 80 min ohne einen Mucks (normalerweise dauert der Mittagsschlaf nur 30 min).

Nachts hat er noch viel Durst (das Trinken aus der Flasche klappt noch nicht so gut) und da schau ich jetzt so ein bisschen, dass er nur so lange an der Brust ist, wie er saugt und wenn er anfängt zu nuckeln wird abgedockt und ins Bett gelegt.

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