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Sonntag, 24. März 2019
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Entbindung mit Analvenenthrombose????

Hallo liebe Noch "Mitkugelnden"!!!

Seit ca. einer Woche beschäftigt mich ein richtiges Problem. Ich habe Analvenenthrombosen, sogenannte Marisken, die ab & zu mal an- und wieder abschwellen. Während der Schwangerschaft hatte ich auch schon desöfteren Probleme damit. Diese runden den kompletten Analbereich ab und verlaufen sogar Richtung Damm. Also richtig BÄH! %)

Habe mich mal vor 2 Tage vom Chefarzt meiner Entbindungsklinik untersuchen lassen. Der stellte fest, dass mein Baby (inzwischen bin ich bei 37+3) etwas zu groß sei und dass ein Dammschnitt unerlässlich sei. Er sagte zu mir auch, dass ich eventuell, außer Dammschnitt, auch einen Dammriss erleiden könnte. Das Doofe ist nur, wenn dieser Riss in Richtung Marisken verläuft oder diese sogar einschneidet, hab ich ein richtiges Problem. Könnte zu Stuhlinkontinenz nach der Geburt führen. Natürlich alles nur ein KÖNNTE.

Jetzt bin ich so richtig aufgewühlt. Bis jetzt bin ich die ganze Zeit von einer Spontangeburt ausgegangen. Und jetzt? Ich habe vor einer Spontangeburt richtige Angst und jetzt könnten noch diese Komplikationen auftreten. Wegen diesem Problem, kam sogar ein Kaiserschnitt in Gespräch. Habe mir sogar die Unterlagen mitgeben lassen. Aber bin eben immernoch unentschlossen. Schließlich kann ich genauso komplikationen auch nach einem KS haben, oder?

Nun stehe ich vor der Wahl: 1. eine Spontangeburt, mit 100% igem Dammschnitt (laut Chefarzt unerlässlich) mit einem höchstwahrscheinlichen Dammriss in Richtung Marisken (hat ebenfalls der Chefarzt gemeint). Oder 2. Ein Wunsch-KS. Davor habe ich allerdings auch Angst.

Habe hier im Internet viele Geschichten gelesen. Bei einem KS könnte man sich die ersten Tage nicht mal bewegen oder nur schwierig. Allerdings kenne ich auch Frauen, die gar keine Probleme mit der Naht hatten und auch gleich fit waren. Weiß nicht, für was ich mich entscheiden soll. Leider kann ich nicht vorausschauen, wie die Wundheilung bei KS oder Dammriss/-schnitt aussehen wird.

Aber eine KS Narbe kann man doch besser heilen bzw. pflegen als eine Naht im Damm oder? Es gibt auch sehr viele Frauen, die Spontan entbunden, aber noch monatelang nach der Geburt, Probleme mit ihrer Dammnaht und ihrem dammriss hatten. Wenn ich daran denke, möchte ich mich sofort für einen KS entscheiden. Aber dann doch wiederum nicht.

Innerlich bin ich schon für Spontan, aber diese ganze Geschichte mit Mariske, Dammschnitt und Dammriss erschweren mir meine Entscheidung. Mein Proktologe hat gemeint, dass die Marikse auf keinen Fall eingeschnitten oder eingerissen werden sollte, wg. Stuhlinkontinenz. Muss nicht, aber könnte sein. Aber WENN, dann wäre das ein großer Einschnitt in die Lebensqualität.

Was meint Ihr? Was soll ich machen? Gibt es welche, die trotz Analvenenthrombosen/Marisken spontan entbunden haben? Bestimmt Ja! Wie war bei euch die Wundheilung. Ich habe schon seit mehreren Jahren Hämorrhoidalleiden, möchte mir das Leben nach der Geburt nicht noch schwerer machen.

Egal wie ich mich entscheide, das ich es überleben werde, ist mir schon klar. Meine Sorge ist nur, so wenig wie möglich "Schaden" von der Geburt zu tragen. Schließlich möchte ich mich nach der Geburt voll und ganz meinem Baby widmen.

Bitte helft mir mit euren Antworten! Kann mich nicht entscheiden. Bin schon total aufgewühlt.

Für was würdet Ihr euch unter diesen Voraussetzungen entscheiden?

Liebe Grüße

Lila2008 (:KISSING: ET 12.07.08)

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