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Montag, 20. November 2017
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Autist oder alles noch normal?

Hallo,

 

vllt weiss hier ja jemand rat, mit meinem Mann kann man das Thema so gar nicht anfangen, ohne das er das Gefühl hat, ich sei nicht ganz normal und Bilde mir dinge ein :-(

 

Mein Sohn 3 Jahre, hat eine Hemiparese (Halbseitenlähmung) durch Hirnbluten um den Geburtszeitraum, mein Mann schiebt sein verhalten, was er hat, auf seine Behinderung, zumindest ist es die Erklärung für ihn, aber ganzu sicher nicht, das unser Kind auch noch Autist sein könnte.

 

Ich weiss auch gar nicht ob ich da mal mit einem Arzt drüber reden soll oder nicht, nachher denkt der auch noch ich bin bekloppt.

Die einzige die auf meiner Seite ist, ist meine Mutter.

Ich habe einen Bruder, der hat ASS, mein Sohn ist sich mit dem ziemlich ähnlich, und ich sehe immer mehr meinen Bruder in ihm, meine Mutter sagte auch mal zu mir, das mein Bruder so stark getrotzt hat, auch wegen kleinigkeiten.

 

nun mal so meinen Beobachtungen, die ich gemacht habe und mache.

Es fing eigentlich schon an als er noch Baby war, da fielen mir schon dinge auf, aber die erste vermutung hatte ich dann erst als er so um die 20 Monate war.

 

Wenn ich ihn morgens oder nach dem Mittagschlaf aus den Bett geholt habe, hat er mich oder wer ihn geholt hat, nicht angelächelt, wobei ich dazu sagen muss, das macht nicht jedes Kind, da sind sie alle unterschiedlich.

aber er hat generell sehr wenig gelächelt, schon als Baby, wenn man ihn angelächelt hat, hat er z.B. nie zurrück gelächelt oder nur mal gelegentlich.

Er hat sich viel zurrückgezogen und allein gespielt, suchte die so die Aufmerksamkeit, wie das z.B. sein kleiner Bruder macht.

Er kann sich stunden lang für dinge Interessieren, das schon als er ca. zwischen 8 und 11 Monate war, ich weiss nicht mehr genau, wann genau das kam.

Ich hatte mich damals aber noch nicht gewundern über diese Dinge, hielt es für Charakter.

Er konnte mit 10 Monaten schon Formen, die runden, dann mit 12 Monaten, die vierecke und mit 14 Monaten auch die Dreiecke, ins richtige loch, was ja nun sehr früh ist.

Er fing mit 12 Monaten an zu reden, mit 14 Monaten hatte er ein Wortschatz von 8-10 Wörter, was zwar nicht Typisch Autist ist.

Er zieht sich viel zurrück, wie schon mal erwähnt, mit gleichaltrigen Kindern, kann er überhaupt nix anfangen, Babys sowieso nicht und generell hasst er kleine Gruppen, er ist immer abseits, nie mitten drin.

Manchmal wirkt er auf mich, sehr verträumt und weit weg.

Wenn er einen fehltritt auf der Treppe macht, muss er zur vorrigen Stufe zurrück und es noch mal machen, so ist es wenn er stolpert, dann muss er von da wieder los laufen wo er begonnen hatte, manchmal kann das ganz schön mühsam sein.

Er isst immer nur von einem Besteck, ganz selten mal das er ein anderes akzeptiert.

Er muss zum essen, immer einen kleinen Teller haben (Kuchenteller)

Zum Frühstück isst er nur von seinem Brettchen, von einem anderen nicht, sein Toast muss seit neustem, immer nach links gelegt werden, sonst isst er es nicht, sein Kakao muss in eine kleine weisse Tasse, sonst wird der auch nicht getrunken.

Wenn er auf die Toilette geht, was nicht oft vorkommt, aber immerhin mal ab und an, dann muss er sich untenrum komplett entkleiden, das heisst Unterhose, Hode und die Socken, ansonsten kann er nicht auf die Toilette gehen.

Letztens war er auch mal der Meinung sein Pulover müsse auch ausgezogen werden, aber da konnt ich mich noch durchsetzten.

Wenn Jahreswechsel ist, von Sommer auf Winter und es dann kalt wird und die Zeit der Jacken und Mützen kommt, gibt es immer theater, weil er die Dicke Jacke anziehen muss, eine die er nicht kennt, weil er inzwischen aus der alten rausgewachsen ist, dann will er die nicht anziehen weil es nicht seine ist, so ist es auch mit mützen, er akzeptiert nur ein Mütze, die ist aber nicht geeignet für ganz kalte Tage.

Ich hatte hier auch schon theater nachdem er aus der kleidergrösse rausgewachsen war und er neue klamotten brauchte und die anziehen musste, weil es nicht seine sind.

Wenn der Tagesablauf mal anders läuft, ist er völlig durch den Wind, und die trotzanfälle sind an den Tagen besonders schlimm.

Er trotzt im allgemeinen sehr stark.

Er macht gelegentlich schon mal Rollenspiele, eher sowas, wie er ist ein Kätzchen oder der Papi.

Aber das er handlungen von uns Erwachsenen nach ahmt, kann ich nicht sagen, es kam zwar mal vor das er sein kleine Pupe schlafen legte, aber wie gesagt, das kommt gelegentlich vor.

Er kann sich dinke auch vorstellen, also er hat fantasie.

 

Ich weiss nicht ob dies alles anzeichen auf Autismus sein könnten, wie gesagt mein Mann macht es mir nicht einfach :-(

Icvh will da auch nicht suchen bis man was findet, aber es fällt mir einfach nur auf, das er vom verhalten her etwas anders ist, ich weiss man soll Kinder nicht immer miteinander vergleichen.

Nur da es bei mir in der Familie schon vorgekommen ist, macht man sich dann ja schon mal so seine Gedanken, vorallem wenn das Kind noch dem so ähnlich ist :-(

 

LG Aengu

 

 

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