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2. 6fach-Impfung verschieben - wie lange?

Hallo!
Unser Sohn Colin wird am Ostermontag drei Monate alt. Pünktlich und streng nach der Impfempfehlung der STIKO hat unser Arzt vor vier Wochen die erste 6-fach Impfung vorgenommen. Wenige Tage später erblühte unser Kind regelrecht und nach ca. zweieinhalb Wochen musste leider Neurodermitis diagnostiziert werden. Mittlerweile sind wir kräftig am cremen, hauptsächlich ganz normale rückfettende Cremes, abends jedoch haben wir für Gesicht und restlichen Körper Cremes mit Kortison.
Nächste Woche Donnerstag steht die U4 und eigentlich auch die zweite Impfung an. Wir sind jedoch am überlegen, ob diese Impfung derzeit wirklich Sinn macht oder den Gesamtzustand unseres Kindes nicht noch mehr verschlechtert.
Was uns hierbei insbesondere interessieren würde ist, in wieweit man jetzt eine Impfpause bis zum Erreichen des ersten Lebensjahres einlegen könnte ohne dass die erste Impfung für die Katz war. Oder sollten wir ganz normal nach den Vorgaben der STIKO weiterimpfen? Oder irgendwas dazwischen vielleicht?
Erschwerend kommt bei allem hinzu, dass unser Kinderarzt absoluter Scheuklappenmediziner ist (unserer Meinung nach). Nach seiner Auffassung gibt es absolut keinen Zusammenhang zwischen Impfung und Neurodermitis. Die Tatsache dass viele Stimmen immer lauter werden, überhaupt erst mit Erreichen des 1. Lebensjahres mit den Impfungen zu beginnen hält er für ausgemachten Blödsinn. Er hat auch kein Problem damit, mitten in den derzeitigen Neurodermitis ? Schub rein zu impfen. Er hat bei der letzten Kontrolluntersuchung der Haut auch schon mal vorsorglich nach einer Vene für die Injektion von Kortison gesucht. Nach was er genau sucht und warum hat er uns übrigens erst auf Anfrage mitgeteilt.
Ist dieses Vorgehen eigentlich normal?
Wir wären überglücklich, könnten wir hier eventuell eine zweite Meinung bekommen. Voraussichtlich werden wir uns auch nach einem anderen Arzt umschauen. Zusätzlich haben wir für den kommenden Dienstag einen Termin bei einer Homöopathin. Die Kombination von beidem, also Schulmedizin mit Hang zur Homöopathie oder andersrum, also Homöopath mit schulmedizinischem Background ist bei uns leider nicht vorhanden.
Besten Dank im Voraus für Meinungen und Hinweise.
LG, sendi73
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