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Geldfrage...

Hallo!
Ich war noch nicht sehr oft hier im Forum bei euch, habe aber nun eine Frage und hoffe/ denke, dass ihr da weiterhelfen könnt.
Ich bin ss und bekomme im Dez mein erstes Kind. Ehrlich gestanden stehe ich den Stillen sehr skeptisch gegenüber.
Darum mache ich mir jetzt Gedanken, um mögliche Vorteile. Ich weiss, dass es gesund ist und praktisch. Diesbezüglich braucht ihr mich nicht aufklären , hab schon mit mehrern stillmüttern drüber gesprochen.
Aber ein "?" ist da noch.
Auch wenn es vielleicht blöd klingt, aber stillen ist ja nun mal auch billiger als Flaschennarung kaufen.
Aber wieviel spart man denn etwa pro Monat?
50?, mehr oder weniger?
Ich danke euch für eure Antworten!
LG,
Ava01, 18+3
Bisherige Antworten

Re: Geldfrage...

Hallo Ava,
das kommt darauf an, welche Kuhmilchpulversorte du kaufst, wieviel du angerührte Milch wegschüttest, wieviel dein Baby zunimmt, wie gut dein Baby die Nahrung verwertet und wann und mit welcher Quantität die Beikost losgeht.
Ich würde wegen Geld nicht stillen.
LG Uta

Re: Geldfrage...

Danke für die Antwort!
Aber sind 50? realistisch?
So ungefähr?
Muss mir ja ein Bild davon machen.
LG,
Ava01

Re: Geldfrage...

Ich habe mal was von 100 ? im Monat gelesen mit Einwegwindeln.
Ich empfehle stillen und Mehrwegwindeln. ;-)
LG Uta

Re: Geldfrage...

Ich hab was von 500DM im ersten halben Jahr im Kopf - würde ungefähr hinkommen mit 50?. Außerdem sparst Du vermutlich eine Menge Arztbesuche und mit krankem Kind durchwachte Nächte.
Viele Grüße,
Christine

@bigbird

Hallo!
Vileen Dank für deine Antwort, dann denke ich mal das etwa 50 ? wohl realistisch sind.
Allerdings muss ich mich unbedingt auf deinen zweiten Satz beziehen.
Denn ich glauieb keinesfalls, sollte ich nicht stillen, ich dauernd mit einem kranken Kind beim Arzt sitzen werden. DENN ich kenne genug die ebenfalls nicht gestillt haben und gesunde Kids haben. Ich selbst wurde von meiner Mutter auch nicht gestillt und erfreute mich bester Gesundheit.
Andersherum kenne ich tatsächlich auch einen Fall, wo die Frau gesrtillt hat und das Baby trotzdem schlimm Neurodermitis hatte.
Also, Stillen ist nicht automatisch eine Garantie für gesunde Kinder und im Umkehrschluss steht Flaschennahrung nicht für Krankheit.
Klar, ich Stillen gesund. Aber garantierbar ist Gesundheit weder durch stillen noch durch die Flasche.
LG,
Ava01

Re: @bigbird

Natürlich ist Stillen keine Garantie für ein gesundes Kind, und Flaschennahrung keine Garantie für ein krankes. Aber statistisch gesehen sind gestillte Kinder schon wesentlich weniger oft und weniger heftig krank. Eine Durchfallerkrankung kann z.b. für ein Flaschenkind schnell lebensbedrohlich werden, während ein voll gestilltes Kind unter Umständen kaum Symptome zeigt. Muttermilch enthält jede Menge Imunfaktoren von der Mutter, Immunglobuline, weiße Blutkörperchen, spezifische Antikörper und noch anderes.
Viele Grüße,
Christine

Re: @bigbird

Hallo Ava,
Stillkinder sind nicht gesünder (sondern normalkrank), es ist aber wirklich so, dass Kuhmilchpulverkinder im Durschnitt öfter krank und schwerer krank werden. Das ist ja auch ganz Logisch, weil in Muttermilch massig Immunglobuline sind und in Kuhmilchpulver nicht.
Ein Kalb ist ein Nestflüchter und braucht nach der Geburt SOFORT und MASSIG Immunglobuline, um den Kampf gegen die Umweltkeime zu gewinnen. Eine Kuh hat auch nur 5 Tage lang diese stark erhöhten Immunglobulinwerte. (Nach 24 Stunden ist die Darmpassage beim Kalb auch schon fast geschlossen und die Globuline wirken nur noch lokal am Darm.)
Ein Mensch in ein Tragling und benötigt sehr lange, bis sein Immunsystem reift.
Bestimmte Immunglobuline erreichen sogar erst mit 25 Monaten den höchsten Gehalt (Lysozym) und das hat seinen Sinn.
Ein Kuhmilchdurchfallbaby landet mit großer Sicherheit am Tropf. Klar ist das kein Weltuntergang, aber für mich wäre das nicht erstrebenswert.
An Kindern lernen wir das, was uns noch fehlt.
Kinder "popeln" ohne Hemmung in unseren "Wunden" rum und es liegt an uns, dieses als Chance zu nutzen.
Liebe Grüße und alles Gute, Uta

@uta

Hallo!
Ich kann deinen Ausführungen durchaus folgen, jedoch denke ich tut man dem Kind- Gesundheitsaspekt hin oder her- auch keinen Gefallen wenn man es nur widerwillig stillt. Ich denke nämlich ,dass das Kind das durchaus merkt.
"Bestimmte Immunglobuline erreichen sogar erst mit 25 Monaten den höchsten Gehalt (Lysozym) und das hat seinen Sinn."
-> Das würde ja fast bedeuten, dass man so lange stillen soll? Das käme ja ohnehin nicht in Frage!
Ich denke Stillen ist ein brisantes Thema, wo sowohl die Pro- wie auch Contra Seiten viele Argumente finden können.
LG,
Ava01

Sorry für die spontane Einmischung...

... habe mich schon seit Jahren nicht mehr in den Qualimedic Foren geäussert...
... aber die Argumente der Contraseite würden mich ja jetzt mal interessieren!
LG Vicky (die das Thema eigentlich gar nicht soooo brisant findet)

Nachtrag.

Und warum kommt es ohnehin nicht in Frage 25 Monate zu stillen?

@Vicky

Hallo!
25 Monate stillen?
Dann ist das Kind ja 2 Jahre alt! Und ich finde wie ich schon sagte, den Gedanken ans stillen ohnehin befremdlich und mir vorzustellen ein 2-jähriges Kind an die Brust zu nehmen?!
Das kommt für mich auf gar keinen Fall in Frage.
Ausserdem will/muss ich ja auch wieder arbeiten und dann gestaltet sich das ja auch schwieriger.
Ich finde, wenn jemand Langzeitstillen machen mäöchte- ok.
Aber für mich ist es alles andere als das. Ich für mich persönlich finde das schauerlich. Wie gesagt für mich ganz persönlich. Jeder soll das handhaben wie er möchte.
LG,
Ava01

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Hallo, Vicky!
Ich finde das Thema druchaus brisant, weil die wenigsten eine neutrale Einstellung zum stillen haben. Entweder sie sind Stillmütter aus absoluter Überzeugung oder lehnen es ab. Ich hab selten von Meinungen des Mittelwegs gelesen.
Und natürlich nenne ich gerne die möglichen Contra-Gründe
( allerdings aus meiner Sicht und meiner Situation heraus):
1. Ich finde das Stillen an sich befremdlich. Ein Kind anlegen, Brustnuckeln...die Vorstellung widerstrebt mir irgendwie.
2. Die Position verändert sich durch die Geburt: Man wird Mutter, das finde ich richtig und schön. Aber ich für mich persönlich möchte nicht - hart formuliert- Muttertier sprich Milchmaschine sein.
3. Für mich wäre es unpraktisch. Da ich niemals unterwegs stillen würde. Das hiesse also, mit dem Baby im Galopp nach Hause oder wenn das Baby daheim ist, flott nach Hause fahren. Also, immer die Zeit im Nacken, da das Baby ja am Anfang durchaus alle 2 Stunden Hunger hat . Und damit meine ich nicht auf Tour gehen oder so, sondern alltägliche Sachen wie Einkaufen, Besorgungen, mit einer FReundin Kaffee trinken gehen. Und Flasche kann man soweit vorbereiten und auch unterwegs geben.
4. Kann ich mir gut vorstellen, dass die Libido drunter leidet. Denn aus der Frau, Partnerin, Gefährtin wird eine Mutter und dann auch noch eine Stillmutter? Ich denke, dass kann für den Mann durchaus schwierig sein. Und man verliert als Frau eine gewisse Anziehungskraft.
5. Jetzt kommen die weniger massgeblichen Gründe:
a. Würde ich nach der SS gern wieder zu meiner alten Form finden. Das heisst durchaus eine Diät starten und Sport machen. Sport machen im Sinne von Kursen oder Fitneestudio kaum möglich, weil siehe Punkt 3. Eine Diät darf man während des Stillens aber nicht machen.
b. Die Vorstellung von spontan tropfender Milch ist nicht schön.
c. Die Brust kann optisch durchaus leiden .
Ich denke, das sind genug Gründe. Der Hauptgrund ist aber Punkt 1.
Ich weiss, dass das Stillen gesund ist. Ist ja auch bekannt.
Und der Satz, mit dem Stilen gibt man dem Kind Wärme und Zuneigung zieht bei mir gar nicht. Denn Wärme und Zuneigung kommen aus dem Herz und nicht aus der Brust.
LG,
Ava01

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Punkt 1 ist Dein persönliches Problem - von Natur aus ist die Brust zum Stillen da. Daß Du das befremdlich findest, ist nicht angeboren ;-)
einige der anderen Punkte hängen da natürlich direkt dran.
Diät ist möglich, solange sie ausgewogen ist, und die Abnahme langsam geschieht. Und joggen mit Kinderwagen geht auch ;-)
Die Brust leidet durch die Schwangerschaft. In der Schwangerschaft wird nämlich Drüsengewebe auf- und Fettgeweba abgebaut. Je langsamer man abstillt - und damit meine ich über Monate - desto weniger leidet die Brust, weil teilweise das weniger werdende Drüsengewebe wieder durch Fettgewebe ersetzt wird.
Das heißt jetzt nicht, daß ich Dir überreden will, aber ich mußte was zu Deinen Argumenten sagen :-)
Viele Grüße,
Christine

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Hallo!
Klar ist Punkt 1 ein persönliches Problem, aber es etwas was dagegen spricht.
"....von Natur aus ist die Brust zum Stillen da.
-> Früher musste man darauf - auf die Natur-zurückgreifen, weil es keine andere Möglichkeit gab. Aber heute ist man ja zum Glück weiter entwickelt und kann andere Möglichkeiten nutzen.
Denn das Argument "Stillen ist von der Natur vorgesehen"- finde ich nicht so ganz gut. Denn viel Dinge sind von der Natur nicht vorgesehen und wir nutzen sie im 21. Jahrhundert gern.
Naja, und langsam abstillen- über mehrer Monate- wäre bei mir nicht möglich. Wenn ich stillen würde, dann ohnhin nur für höchstens 4-6 Monate.
LG,
Ava01

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Du findest Kuhmilchpulver weiterentwickelt? Wieso steht es dann erst an 4. Stelle in der Eignung?
Ich finde es durchaus gut, wenn andere Leute Produkte kaufen, die aus dem Rohstoff hergestellt werden, mit dem ich Geld verdiene. Aber ich betone immer wieder, dass Kuhmilch nicht der Gesundheit letzter Schuss ist (Inhaltstoffe und Zoonosenproblematik).
LG Uta

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Ich meine nicht nur das Produkt an sich, sondern auch den Hergang des Fütterns. Und Milchpulver gibt der FRau ein Stückchen Felxibilität. Und es kann auch mal der Mann das Baby füttern. DAS find eich druchaus weiterentwickelt. Das man als Frau nicht 24 Stunden parat stehen muss und dass auch der Mann was machen kann. Früher war das ja alles Aufgabe der Frau.
Und eine kleine Auszeit bzw. Teilen der Aufgaben ist ja nun mal mehr als akzeptabel.
LG,
Ava01

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht. Ich habe in meinem Fitnesscenter 1 Woche wegen Kind gefehlt, weil ich 7 Tage im KH war (KS).
Bis 5 Monate habe ich auf Arbeit sporadisch ausgeholfen. Der Mann hat das Baby getragen, getröstet, gewickelt, gebaden, teilweise gefüttert, an jeder U teilgenommen.
Ab 5. Monat habe ich wieder voll gearbeitet und der Mann hat das Baby voll verpflegt (außer nachts).
Das Teilen der Aufgaben ist nicht akzeptabel sondern Pflicht!
LG Uta

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Hallo!
Das was du schilderst ist sehr individuell. Ebenso meine Situation.
Mein Mann könnte am Tag das Kind nicht versorgen, weil er bis abends arbeitet. Folglich könnte er sich nur abends kümmern.
Jetzt zum Fitness-Center: Hier wäre es absolut unrealistsch zwischen zwei Stillmahlzeiten ins Studio zu gehen. Der Fahrweg( leben auf dem Land)Hin- und Rück beträgt über einer Stunde.
Und das was du schildertst mit Sport und Arbeit lässt vermuten, dass du abgepumpt hast. Und abpumpen hat ja nun wirklich was von "Milchmachine" und fände ich nicht so toll.
Wie gesagt ich persönlich.
Du siehst jeder untermauert seine Meinung. Und Stillen ist in der Tat ein Thema, wo es scheinbar recht feste Fronten gibt.
Und wie gesagt, es ist ja auch abhängig von der individuellen Situation. Und die ist nun mal bei jedem anders.
LG,
Ava01

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Hallo Ava,
" Du siehst jeder untermauert seine Meinung."
Mit dem Unterschied, dass eine von Euch von ihren Erfahrungen spricht und die
andere Hypothesen darüber aufstellt, wie es denn sein könnte wenn man stillt.
Wie wäre es denn mit ausprobieren? ;-)
LG Vicky

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Hallo!
Also, meine Gründe sind ja nicht ausschlisslich Hypothesen.
Die Tatsache, das ich es unangenehm finde mit dem Brustnuckeln ist ja eine Tatsache. Ebenso wie ich es sehr unangenhem finde und peinlich in der Öffentlichkeit zu stillen.Ebenso die Einstellung, dass Nahrung für mich nicht aus dem menschlichen Körper kommt.
Ausprobieren finde ich echt problematisch. Denn wenn ich mich anch ein paar Tagen bestätigt fühle und dann mit sofort mit Medikamenten sbstille, bedankt sich das Baby.
Entweder gleich mit Flasche anfangen oder gar nicht.
LG,
Ava01

UUUUTTTTAAAAA, wo ist Dein Abstilltext?

Re: UUUUTTTTAAAAA, wo ist Dein Abstilltext?

Der wartet auf offene Ohren.
LG Uta

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Weiterentwickelt sind wir in mancherlei hinsicht - zum Beispiel bei der Herstellung von Lebensmitteln, die zu einem großen Teil gar nicht sooo gesund und Ausläser von zivilisationskrankheiten sind, bei der Fortbewegung, die zu vielen Todesfällen und auch zu Zivilisationskrenkheiten führt, bei der Wohnsituation/Individualisierung, die manche soziale Probleme mit sich bringt ... Nicht, daß ich das nicht auch alles schätzen und nutzen würde, aber 'weiter' heißt nicht unbedingt 'besser'.
Und um einem Mißverständnis vorzubeugen: wenn Du sagst, Du stillst gar nicht, bedeutet das, daß Du sofort nach der Geburt abstillst. Deiner Brust bringt das keine Vorteile.
Viele Grüße,
Christine

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Hallo Ava,
Danke für die ausführliche Darstellung.
Es ist doch immer wieder kurios, zu sehen, wie unterschiedlich oft die
Vorstellungen von Körperlichkeit bei Menschen sind, die im gleichen
Kulturkreis aufwachsen. Du schreibst, du fändest die "das Stillen an sich
befremdlich" und wolltest keine "Milchmaschine" sein, wobei doch eigentlich
das Stillen die "natürliche" (ich setze das jetzt bewusst ebenfalls in
Anführungsstriche) Ernährung für das Baby ist.
Deine Gründe sind schon nachvollziehbar, wobei ich glaube, dass sie der
Praxis nicht unbedingt standhalten - ich gehe jetzt nicht näher auf die
einzelnen Punkte ein, denn Du musst dir wahrscheinlich sowieso regelmässig
anhören, dass eine Brust unterwegs schneller ausgepack, hygienischer und
besser temperiert ist als ein stundenlang warmgehaltenes Fläschchen und
dass stillende Mütter nach der Geburt statistisch schneller ihr
Ausgangsgewicht wieder haben, dass die Brust (optisch) unter der
Schwangerschaft mindestens ebenso leidet wie unter der Stillzeit etc.pp.
Aber jede Mutter macht wohl ihre eigenen Erfahrungen. Das einzige, was
mich an Deinem Beitrag tatsächlich wundert (und was mich wohl auch zum
Antworten bewogen hat), ist, dass Du nach der Kostenersparnis fragst. All die
tollen Gründe, die Frauen dazu bewegen ihr Kind zu stillen, scheinen Dich
nicht zu überzeugen, aber 50 Euro im Monat einzusparen sind es Wert Deine
Entscheidung zu überdenken? 50 Euro im Monat ja, aber die Möglichkeit
Deinem Kind die beste, gesündeste, passendste oder wie auch immer
Nahrung zu geben nicht? Das erscheint mir, mit Verlaub, etwas zynisch.
Aber es soll ja jeder nach seiner Façon selig werden.
Nix für Ungut und LG
Vicky

Re: Sorry für die spontane Einmischung...

Hallo!
Natürlich beziehe mich auch noch mal auf deinen Beitrag.
Ich bin momentan gegen das Stillen, habe aber bis zum Dezember Zeit alle Gründe dafür und dagegen abzuwägen.
Und der finanzielle Aspekt ist durchaus auch zu bedenken.
ALLERDINGS würde mich die Geldfrage nicht alleine zum stillen bewegen. Es könnte höchstens ein Pro-Grund auf der ohnehin kurzen Pro-Liste sein.
Also, nochmal ich würde nicht nur stillen weil es billiger ist.
Und ganz kurz zum Aspekt "natürlich": Ich finde es eben nicht "natürlich", jemanden mit dem eigenen Körper zu ernähren. Und die Milch kommt aus dem eigenen, menschlichen Körper und das finde ich persönlich seltsam.
Und ja eine Brust is schneller ausgepackt, nur würde ich sie niemals unterwegs auspacken. Brust ist Privatsache und gehört- nach meiner Meinung- nicht unterwegs ausgepackt.
Und zum Gewicht, meine Schwägerin hat beide Kinder gestillt und sitzt immer noch auf den überflüssigen Pfunden.
Ist also auch nur eine statistische Tatsache, dass stillen das Abnehmen beschleunigt.
LG,
Ava01

@Ava

Liebe Ava,
ich habe den Eindruck, dass du "das stillen" nicht richtig einordnen kannst.
"wenn man es nur widerwillig stillt."
Entweder hat man Widerwillen oder man stillt. Stillen mit Widerwillen ist ein Widerspruch in sich, denn das ist nicht möglich. Um stillen zu können muss man Oxytocin ausschütten und dazu ist loslassen und entspannen notwendig.
Ohne Oxytocin (das presst die Alveolen - Ort der Milchsynthese aus dem Blut) kein Milchabtransport!
Ohne Milchabtransport keine neue Milchsynthese!
Ohne Milchsynthese kein "das stillen".
DAS meinte ich eigentlich in meiner allerersten Antwort mit: Wegen dem Geld würde ich nicht stillen. Eigentlich bedeutet das ganz klar: Wegen dem Geld KANNST du NICHT stillen.

Re: @Ava

Hallo!
Naja, wenn man sich aber dabei loslassen muss, sozusagen meditativ, dann wäre es ja schwer möglich das die Milch einfach so anfängt zu laufen. So was passiert ja auch leider im Alltag und dann sitzt man nicht da und stimmt sich mental auf die Stillsituatio ein. Scheinbar ist dann das Oxytocin dann wohl auch da.
LG,
Ava01

Re: @Ava

Ich glaube das ist von Frau zu Frau verschieden...
Meine Brüste sind in knapp 3 Jahren Stillzeit nicht einmal ausgelaufen - ich habe
das Paket Stilleinlagen, das ich mir vor der Geburt zugelegt hatte, ungeöffnet an
meine Schwägerin weitergegeben (nur so als Beispiel)
LG Vicky

Re: @Ava

Es ist Realität, dass höchstens 3 Wachstumsschübe mit Widerwillen zu schaffen sind. Scheinbar ist das Oxytocin/ Prolaktin dann doch weg.
LG Uta

Re: @Ava

Aber drei Wachsstumsschübe entsprechen ja min. etwa 3-4 Monaten. Ist natürlich auch von der individuellen Entwicklung abhängig.
LG,
Ava01

Re: @Ava

10 Tage, 3 Wochen, 6 Wochen. Mit etwa 3 Monaten stellt sich die Brust von Produktion auf Vorrat auf Produktion nach Bedarf um, dann werden die Brüste nicht mehr so prall und der Milchspendereflex ist schwerer auszulösen. Dann kann es echt schwierig werden, wenn man eigentlich nicht will.
Viele Grüße,
Christine

Re: @Ava

Guten Morgen!
Naja, wenn man ohnehin nur ein paar Monate stillen würde/könnte( wenn überhaupt), dann würde die Zeit ja reichen.
LG,
Ava01

Re: DAS stimmt!

Liebe Uta,
ich weiss zwar nicht, woher Du diese Weisheit hast, aber sie stimmt meiner Erfahrung nach. Nachdem ich zwei Wachstumsschübe mit Zweifeln und Widerwillen durch gestillt habe, habe ich den dritten als Anlass zum Abstillen genommen und wahr hinterher heilfroh. ES (das unmögliche Stillen *g*) hat SO genervt. Ich hatte übrigens hinterher nicht mal eine harte Brust oder so...die Milch ging so gut wie sofort weg. ( Oxytocin/ Prolaktin weg! ;o))
Aber weisst Du was? JETZT heule ich manchmal deswegen, ich vermisse mein Baby an der Brust...und dann? Na rate mal! Dann heult die Brust mit und das Abstillen ist vier Monate her. Ich bin ein komischer Mensch! ;o)
Und Uta, Du hattest mit noch etwas recht: Ich möchte definitiv so bald wie möglich wieder ein Stillbaby! Bloss dass so bald wie möglich nicht in den nächsten fünf Jahren sein wird...*seufz*
LG Steffi

Re: Geldfrage...

Hallo Ava,
ich kann ja mal ne Rechnung aufstellen. Ich nehme Beba Start (Nils wird zu 95% gepumpstillt, aber wenn wir unterwegs sind gibts ne kunstmilch).
Da kostet die 600 g Packung knapp 10,-. Also angenommen er würde nur die nehmen ohne zusätzliche MuMi, braucht er am Tag bei 6 Malzeiten ca 4 Löffel = eine Trinkmenge von ca 125 ml pro Malzeit. Das wäre pro Tag 120g. Käme also 5 Tage mit der Packung aus. Das macht im Monat 6 Packungen á 10,- wären also bei diesem Produkt 60,-.
In Anbetracht der Tatsache dass Beba eins der teuersten ist, liegst Du wirklich gut mit den geschätzten 50,-.
Natürlich sollte man hauptsächlich der Gesundheit wegen das Stillen in Betracht ziehen, aber der finanzielle Aspekt ist nun mal nicht unerheblich!!!! Kann in einer Familie mit wenig Einkommen schon eine Erleichterung sein, finde ich.
LG
Sil

Re: Geldfrage...

Hallo, Sil!
Danke für deine Antwort, dann habe ich ja jetzt nen Anhaltspunkt.
Es geht mir auch sicher nicht nur ums Geld. Denn wie ich schon schrieb stehe ich dem Stillen sehr skeptisch gegenüber. Möchte aber alle Vor-und Nachteile kennen, bevor ich mich endgültig entscheide.
Und auf den finanziellen Aspekt bin ich durch meine Schwägerin gekommen. Sie hat zwar aus Überzeugung gestillt, aber trotzdem just for fun, dafür immer was ins Sparschwein geworfen. Und sie meinte da wäre ganz schön was bei raus gekommen. Nun hat sie auch relativ lange gestillt, etwa 8 oder 9 Monate. ( Ich weiss für Stillbefürworter ist das nicht lange, für mich schon.)
LG,
Ava01, 18+4

Re: Geldfrage...

Hallo Ava,
mich würde mal interessieren, warum Du dem Stillen so skeptisch gegenüber stehst. Hast Du Angst, dass es weh tut oder denkst Du, dass Flaschen praktischer sind?
LG Sylvia

@mond

Hallo!
Ich beantworte dir deine Frage gern. Hab damit aber in dem ET-Forum auch schon so allerlei Diskussion ausgelöst. ;-)
Ich finde es ganz ehrlich befremdlich, ein - auch wenn es mein ist- Kind an die Brust anzulegen. Und der Gedanke an Brustnuckeln widerstrebt mir irgendwie.
Hinzu kommt, dass ich ganz ehrlich denke dass Flasche geben gewissermassen praktischer ist. Klar, muss man viel mitschleppen. ABER ich würde niemals unterwegs stillen. Das würde also bedeuten, ich müsste- wenn ich das Baby mit hab- schnell nach Haus eilen oder wenn das Kleine daheim ist, im Galopp heim fahren, weil das Baby Hunger hat. Und da ja am Anfang alle 2 Stunden füttern normal ist, würde das ne ziemliche Hektik bedeuten.
Das beginnt ja schon beim einkaufen, Besorgungen machen oder mal einen Kaffee trinken gehen mit einer Freundin.
Ich rede also nicht von "auf tour gehen", sondern von ganz alltäglichen Dingen.
Ausserdem wäre es wohl für meinen Mann auch komisch, seine FRau zu sehen wenn sie stillt. Ich denek, das kann die Libido durchaus stören.
Eine Menge gründe also gegen das Stillen.
Ich weiss natürlich, dass es gesund ist von wegen Immuniesierung und so.
Und der Aspekt, man gibt dem Baby damit mütterliche Wärme und Zuneigung zieht bei mir gar nicht. Denn Zuneigung und Wärme kommt aus dem Herzen und nicht aus der Brust!
In diesem Forum stosse ich mit meinen Gründen sicher auf Widerstand.
Bin aber ganz ehrlich und direkt. Und ich denke, dass darf man im Forum auch sein.
LG,
Ava01, 18+4

Re: @mond

Hallöchen,
klar kannst Du ehrlich sein, ich habe damit kein Problem.Aber ich würde mich an Deiner Stelle vor der Geburt noch nicht 100 % festlegen.Vielleicht hast Du ja durch das Geburtserlebnis und die Hormone plötzlich doch Lust zu stillen. Bei mir war es so, dass ich aus rationalen Gründen (Gesundheit fürs Baby) stillen wollte, mir aber auch nicht so recht das Saugen an der Brust vorstellen konnte-zumal ich das Stimulieren der Brust in sexueller Hinsicht nicht sooooo toll finde.Aber das Saugen des Kindes ist irgendwie völlig anders und ich fand es nie unangenehm.Tja und Flasche ist nicht unbedingt praktischer. Wir haben am Anfang einige Male abgepumpte Milch gegeben,wenn ich nicht da war-diese Sterilisieren der Flaschen und Sauger fand ich schon aufwendig.6-8 mal am Tag oder öfter eine Flasche zubereiten - oje...Und nachts muss man dann ja immer aufstehen und die Flasche frisch anrühren.So habe ich Klara in mein Bett gehoben, angelegt,bin wieder eingedöst und habe sie irgendwann zurückgelegt.Unterwegs stillen hat mich nie gestört,aber dafür könnte man ja auch abgepumpte Milch mitnehmen.Wenn Dein Mann mit dem Stillen ein Problem hat,ist es natürlich blöd. Meiner fand (und findet es noch immer)gut,zumal er sich dadurch nachts nie kümmern musste...
Ob nun mit Brust oder Flasche - ich wünsche Dir eine schöne Babyzeit-sie vergeht viel zu schnell.Klara ist 2 3/4 und ich frage mich,wo die Zeit hin ist.LG Sylvia

Re: Geldfrage...

Hallo Ava,
kein Problem. Hast Du denn schon mal übers Abpumpen nachgedacht?
Bei mir isses so, dass ich sowohl in der NAcht, als auch am Tag alle 4 STunden abpumpe. Die kommt dann in den Kühlschrank und wird bei Bedarf verfüttert. Das was übrig ist friere ich ein für die Zeit wenn ich wieder arbeite (Ende September).
Wenn ich unterwegs bin (z.B: inner Stadt gibts eine Pre, wenn ich aber z.B. bei meinen Eltern bin, pump ich da einfach ab und füttere die direkt).
So bist Du einerseits ein wenig unabhängiger, und andereseits bekommt das Kleine aber die wertvolle MuMi.
Wenn ich inner Stadt ne Pre gegeben habe, dann pump ich einfach mal eine Malzeit früher als im 4-Std Rhythmus ab. So gleicht sich das ein wenig wieder aus, und die Brust bekommt nicht den Eindruck dass sie weniger produzieren muss. Wichtig ist halt dass durch die Flasche keine Abpumpung ausfallen darf.
LG
Sil mit Amelie (Flaschenkind) und Nils (zu 95,5 % vollgestillt *gg*).

Re: Geldfrage...

Abzuziehen sind natürlich die immensen Kosten für Deinen eigenen Schokoladekonsum! ;-)
Ich mach? keine Witze ? die extra Kalorien, die Du für das Stillen brauchst, musst Du natürlich irgendwie zu Dir nehmen ? bei mir war das hauptsächlich mittels Schokolade, Puddings, Joghurts etc. Das ist wahrscheinlich billiger als das teure Milchpulver, aber immerhin. Ich wuerde sagen, bei mir kam das bestimmt auf 1 Euro pro Tag, also 30 im Monat.
LG Gin

Re: Geldfrage...

Das stimmt allerdings - ich mußte mich oft nach der zweiten Tafel gewaltsam bremsen. Dummerweise entspricht der Zusatzbedarf nur etwa einer Tafel Schokolade. Aber auch sonst war mein Appetit etwas größer ...
Viele Grüße,
Christine

Re: Geldfrage...

Aha, am billigsten wäre es also, wenn das Kind die Schokolade ohne Umwege essen würde.
LG Uta

@gin

Hallo!
Also,bei mir ist es so dass ich schon jetzt in der SS anders und vor allem mehr Kalorien zu mir nehme. Da müsste ich beim Stillen sicher nicht noch weiter hochgehen. Im Gegenteil, wenn die erhöhte Kalorienzufur so bleibt wie in der SS, dann ist die Wahrscheinlichkeit ja auch grösser dass man die überflüssigen Pfunde beim eventuellen Stillen leichter los wird.
Wer aber in der SS nicht mehr oder nur wenig mehr ist, der muss das beim Stillen natürlich erhöhen.
LG,
Ava01

Re: @gin

Hallo Ava,
ja, ich habe die ersten Monate der Stillzeit regelrecht "gefressen" und das hat sicher nicht nur 30Euro im Monat gekostet. Ausserdem habe ich dann auch noch einen Pilz bekommen, der über Monate mit sämtlichen Salben (die ich zum Teil meist selber zahlen musste), Arztbesuchen, immer neuen Stilleinlagen, neuen BHs wegen dem täglichem wechsel und natürlich die umstellung auf gesündere, ausgewogenere Kost (die dann erstmal noch teuerer war mit Vitaminen und so, ziemlich teuer war. Und dann ist da noch der ganze stress, denn man hat, wenn man sich ab dem vierten Monat oder schon eher anhören muss, warum man das Kind denn immernoch stillt. Mein Fazit schlisst darau, das die ersten zehn Monate in dem wir voll gestillt haben sicher teurer und anstrengender war als die Flasche zu geben. Denn was ist schon das ständige Wasser abkochen, richtige Temperatur prüfen, während das Kind schreit, das ständige kontrollieren, ob genügend Milch im Haus ist, wieviel denn jetzt wirklich getrunken wurde, wechsel der Milch wegen unverträglichkeit, das steriliesieren der Flaschen und sauger jeden Tag, immer wieder neue Sauger nachkaufen, das Kind die ganze Nacht tragen, weil man schon 7 Flaschen am Tag hatte, obwohl man eigentlich nur 6 geben darf?
Ich sitze vor meinem PC und muss den Kopf schütteln, denn ich frage mich, was passiert sein muss, das du so eine Einstellung zu deinem eigenem Körper bekommen hast. Du freust dich auf dein Kind, aber es scheint, völlig ohne konsequenz in jeglicher Richtung. Du möchtest den gleichen Busen wie vorher, du möchtest Diät machen, das Baby "abgeben" können und am besten gestern wieder arbeiten gewesen sein.
Es ist schwierig für mich zu verstehen, warum es hier um 50Euro hin oder her gehen soll.
Emma ist behindert, und ich danke dem lieben Gott dafür, das wir stillen dürfen, ansonsten müssten wir vielleicht Emma durch eine Sonde ernähren!
Was sind da denn bitte 50 Euro?
Ich hoffe, das du in deiner Restschwangerschaft noch ein bisschen mehr Gefühl für dich und dein Kind bekommst.
Ich konnte mir beim ersten Kind auch nicht vorstellen ein Kind zu stillen, aber ich konnte mir auch nicht vorstellen ein behindertes Kind genauso zu lieben wie ein nicht behindertes Kind!!!
Gruss, Maria

eigentlich @Ava siehe oben!!!

@maria

Hallo, Maria!
Erstmal vielen Dank für Deine Antwort und natürlich nutze ich die Gelegenheit Dir zu antworten.
Dazu ist ja auch ein Forum da, aber auch um das ganz offen zu machen. So mache ich es jetzt auch.
Ersteinmal, die Gelödfrage ist KEINESWEGS ausschlaggebend für Stillen oder Nicht-Stillen.
Aber man kann es ja nun mal nicht weg diskutieren, dass der wirtschaftliche Aspekt heutzutage eine Rolle spielt. Und wie ich schon sagte, dieser Aspekt könnte die ohnehin kurze Pro-Liste des Stillens ergänzen. Nicht mehr und nicht weniger.
Meine Meinung ist jeder sollte das tun, was zu ihm und seiner Situation passt und das Beste ist. Das hast du sicherlich gemacht.
Aber ehrlich gestanden, hast du auch Punkte geschildert die nun mal nicht der Regelfall sind.
Es tut mir wirklich leid, dass dein Kind behindert ist.
Nur steht das in keinerlei Bezug zu meiner Frage. Das ist etwas ganz anderes. Und vielleicht würde ich auch anders denken, wenn es bei uns so wäre. Natürlich ist dann stillen eine bessere Möglichkeit als Sondenernährung.
Aber bis dato ist dem nicht so, und folglich sehe ich die Dinge einfach anders.
Und ich habe sehr wohl Gefühle für mein Kind, es ist ein Wunschkind und wir freuen uns darauf.
Aber es gibt nun mal mehrere Varianten der Gestaltung des Alltagslebens mit Kind.
Und ich bin nun mal eine junge Frau( 28 J), die Ziele und Wünsche hat.
Und mir ist eben wichtig, auch mir selbst treu zu bleiben auch und gerade als Mutter. Was ist denn denn so falsch daran, trotz Kind gut aussehen zu wollen? Darum möchte ich gerne Diät machen.
Was ist falsch daran trotz Kind beruflich aktiv sein zu wollen ( natürlich nicht mit voller Stundenzahl)? Immerhin habe ich lange dafür gelernt (Abi und Hochschulstudium).
Was ist falsch daran, dem Kind etwas bieten zu wollen, ihm etwas von der Welt zu zeigen? Dazu brauchts nun mal finazielle Mittel und -in unserem Fall- zwei Gehälter.
Was ist falsch daran, eine zufriedene Mutter zu sein, statt Dinge zu tun, nur weil es erwartet wird ( z.B Elternzeit von 3 Jahren, ausschliesslich zu Hause sein, Stillen etc.)?
Und meine Ansicht ist sicher kein Einzelfall, viele Frauen in meinem Bekanntenkreis handhaben es ähnlich.
Es steht schliesslich nirgends geschrieben, das Kind, Beruf und daraus kombinierbare Wünsche und Ziele mit Kind nicht erlaubt sind.
Warum auch, immerhin leben wir im 21. Jahrhundert und zum Glück gibt es viele Familienmodelle.
Und jeder muss das zu ihm passende finden.
Jetzt hab ich wirklich viel geschrieben und wie gesagt offen aber nichts davon soll persönlich genommen werden!
LG,
Ava01

@Ava01

Hallo Ava01,
jawoll! Ein Hoch auf unsere Familienministerin die uns ein Beisspiel gibt an super funktionierendem Familienmodell!!!
Wir weichen natürlich auch vom Thema ab und ich denke, das du die Sache mit dem stillen bleiben lassen solltest. Ehrlich!
Eins kann ich mir jedoch nicht verkneifen: Da ist ein winzig kleiner denkfehler den du hast. Du möchtest recht bald wieder arbeiten gehen, weil du deinem Kind etwas von der Welt zeigen möchtest. Wann willst du das denn machen wenn du arbeiten musst? Und dann wird sich dein Kind sicher in den ersten Jahren nicht dafür interessieren, was du ihm von der Welt gezeigt hast.
Ich bin 22Jahre und möchte natürlich Frau sein und auf mich achten.
Aber ich habe Kinder, die ich ein Stück begleiten darf und ich hoffe ich kann ihnen Werte vermitteln, die wirklich wichtig sind in dieser Welt. Da spielt es keine Rolle ob sie behindert sind oder nicht.
Gruss, Maria

Re: @Ava01

Hallo, Maria!
Es handelt sich keinesfalls um einen Denkfehler. Denn nur wenn ich wieder in den Beruf einsteige, habe ich die finanziellen Mittel dem Kind etwas von der Welt zu zeigen. Denn wir leben nun mal in einer Welt, in der so etwas Geld kostet.
Und ob das Kind etwas davon hat! Meine Schwägerin + Schwager sind mit ihrem Kleinen ( damals etwa 2 Jahre) ebenfalls in Urlaub gefahren und der Kleine war ganz begeistert.Er hat Dinge gesehen/erlebt, die zu Hause nicht möglich sind.
Bei der Wertevermittlung gebe ich dir selbstverständlich recht. Das ist wichtig.
Aber Wertevermittlung schliesst einen gewissen Lebensstandard nicht aus.
Und wie ich ausserdem sagte, die Ausbildunsgzeit war durch Abitur und Hochschulstudium zu lange umd zu wertvoll, um es ungenutzt stehen zu lassen.
Der berufliche Werdegang spielt eine grosse Rolle beim Verständnis zum Thema Familie und Kinder.Darum bekommen wir Akademikerinnen ja auch später Kinder, da wir länger mit berufl. Aus-und Weiterbildung beschäftigt sind.
Du siehst die Dinge- sprich Familie und Kinderplanung- anders, da du einen anderen Werdegang hast.
Und das ist ja auch in Ordnung.
Aber auch beim Werdegang des Kindes dreht sich das Rad im Kreis. Bildung kostet ebenfalls Geld. Und ich möchte meinem Kind die bestmögliche Ausbildung geben. Und auch hierfür ist es wieder unabdingbar, dass beide arbeiten.
Du gehst immer wieder zum Thema Behinderung. Ich gehe darauf weiter nicht ein, das es zum Thema keinerlei Relevanz hat.
LG,
Ava01

Re: @Ava01

Hallo Ava,
warum hast du in deine Planung eine Behinderung nicht eingeplant? Oder ist die bewusst ausgeplant?
LG Uta *von Akademikerin zu Akademikerin und späte Mutter zu späte Mutter ;-)*

Re: @Ava01

Hallo, Uta!
Gerne beantworte ich dir die Frage.
Ich habe eine Behinderung in der Planung nicht eingeplant, weil mir mein Arzt z.B. sagte man solle vom gesunden Fall ausgehen. Es besteht medizinisch keinerlei Hinweis darauf, dass das passieren könnte.
Natürlich ist das keine Garantie. Aber ich bin ein positiv denkender Mensch und finde es falsch, wenn amn sich immer mit möglichen Komplikationen auseinandersetzt.
Denn wenn man das immer täte, käme man zu nix. ;-)
Und Gott sei Danke, geht statistisch ja auch meistens alles gut.
Kleine Anmerkung noch: Ich sehe mich mit 28 J. absolut nicht als "späte Mutter". Das Durchschnittalter einer Erstgebärenden liegt in der Bundesrepublik bei 27 bis 28 Jahren. Durchschnitt heisst, dass es durchaus Jüngere aber auch viele Ältere gibt.
LG, Ava01

Re: @Ava01

Tja Ava01,
eigentlich hatte ich bei meinem letzten Beitrag im letzten Satz erwähnt, das es keine Rolle spielt ob behindert oder eben nicht. Damit wäre jetzt das Thema vom Tisch gewesen.
Nun ist es für mich schon etwas verwunderlich warum das Thema keinerlei Relevanz für dich hat!?
Ich möchte dir keine angst machen, ich habe mir vor dem ersten Kind auch nie wirklich gedanken darüber gemacht, aber Pascal ist quasi als "gesund" geboren und hat sich bis zu einem halben Jahr völlig normal entwickelt. Und jetzt ist er fast 3 und kann weder sprechen noch laufen. Niemand weiss, ob er mal ein eigenständiges Leben führen wird.
Aber vielleicht kann ich dir auch nicht ganz folgen und deine Äusserrungen nachvollziehen, weil meine Eltern immer arbeiten waren und wir dennoch nichts von der Welt gesehen haben und dazu kommt natürlich das ich natürlich nicht "geakademikert" habe.
Dennoch wünsche ich dir gutes gelingen bei deinen doch sehr genauen Vorstellungen vom Leben und vom Leben mit einem Kind!!!
Gruss, Maria

Re: @Ava01

Hallo!
Ich habe das Gefühl dass ich in dieser Diskussion die Fronten etwas verhärten und das ist absolut nicht in meinem Sinne.
Natürlich werde ich deine Frage beantworten.
Das Thema Behinderung stellt in Bezugnahmne auf meine Ausgangsfrage ( Stillen und Geld) keinerlei Relevanz dar. Das meinte ich. Es handelte sich um eine ganz neutrale Frage.
Und um kurz auf "dem Kind was von der Welt zeigen" zu sprechen zu kommen.
Ich habe derlei in meiner Kindheit auch nicht erleben dürfen und finde es im machhinein schon etwas schade. Und in meiner Schwiegerfamilie sehe ich, wie viel Freude Kinder daran haben und möchte das meinem Kind ebenfalls ermöglichen.
LG,
Ava01

Re: Geldfrage...

Hallo Ava
Bin spät dran, wollte Dir jedoch auch noch meine Idee schreiben
Wir sind finanziell am untersten Limit und das war sicher mit ein Grund warum ich versucht habe zu Stillen. ich bin aber klar in der Mitte der anti und Pro Fraktionen. Ich wollte immer stillen, habe mir aber klar gesagt, dass ich mich nicht stressen und keine Brustentzündungen am laufband in Kauf nehme(Habe Frendin die hatte deren sechs in den ertsen drei Mt) .Bei Celine(12.1.03) habe ich drei Mt voll gestillt und weil ich dann wieder arbeiten musste habe ich angefangen zu Pumpen. Wegen dem Stress an der Arbeit usw.. ist die Milch sehr schnell zurückgegangen und da habe ich abgestillt. Celine hat also ab dem fünften monat Tischkost bekommen, da sie keinen der unzähligen Schoppen wollte.
Brian ( 18.12.04) habe ich sechs Mt voll gestillt und dann auch noch nach Bedarf mit normaler Tischkost(wollte auch keinen Schoppen). Bei uns sind die Schoppen auch sehr teuer, je nachdem was man braucht. Wenn Du allergenarme milch brauchst zahlst man sofort 5.- mehr usw.
Ich wünsche Dir noch eine gute Schwangerschaft und lass es auf Dich zukommen, vielleicht will Dein Baby von selbst nicht an die Brust weil es Dich spürt und wenn doch, Versuch es doch.
LG Moni

@moni

Hallo, Moni!
Du bist einige der wenigen, die auf neutrale Weise geantwortet haben. Das finde ich sehr gut. Viele wollen einen ja gleich bekehren oder finden die Gedlfrage total verwerflich.
Allerdings kann ich hier in Norddeutschland nichts mit dem Begriff "Schoppen" anfangen...*g*
Was ist das? *dummfrag*
Ich hab auch schon in einem anderen Forum ausfürhlich übers Stillen dirksutiert. Und augenblicklich hab ich mehr Gründe dagegegen als dafür.
Allerdings hab ich noch bis Dezember Zeit, vielleicht ändert sich meine Einstellung ja noch.
Schaun wir mal.
LG,
Ava01

Schoppen--Flasche

Hallo Ava
Bei uns in der Schweiz heisst das Schoppen, manchmal vergesse ich die Sprache. Ich will und kann niemanden bekehren, hoffe aber für Dich dss Du deinen Weg findest und Ueberzeugt bist davon.
Ich bin in den Augen vieler Mütter eine schlechte Mutter, weil ich die Sachen so mache dass sie für meine Familie stimmen und nicht für die anderen. klar, gesundheit kommt zuerst, aber meine Kinder dürfen halt auch mal Junkfood, dürfen mal Cola trinken, wir schlafen alle in deinem Bett, die Kids gehen selten von 22.00 Uhr schlafen weil sie sonst um 5.oo wach wären und da will ich noch schlafen. So finde ich jeder sollte es machen wie es zu seiner Situation passt.
TOITOITOII
LG MOni

Re: Ich würd's lassen!

Hallo Ava,
es macht keinen Spass zu stillen, wenn man sich dazu verpflichtet fühlt, das weiss ich aus Erfahrung.
50 Euro sind nicht unbedingt realistisch, ich habe bei meinem Sohn 64 bis 100 Euro im Monat für Milchnahrung ausgegeben.
Liebe Grüße
Steffi
P.S.: Solange man es gerne macht, ist Stillen übrigens wunderschön, das weiss ich ebenfalls aus meiner Erfahrung! ;o)

Re: Geldfrage...

Hallo Ava,
Aaaaalso, ich musste oft schmunzeln, wegen der Diskussion ;-)
Gleich vorweg: Ich bin Vollstillmami von Lukas (fast 4Monate)
Ich hatte genau deine Meinung zum Thema stillen, vor allem was das "befremdliche" Gefühl wegen des Nuckelns etc. betrifft. Konnte mich gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, ein nuckelndes Baby am Busen zu haben! Und schon gar nie in der Öffentlichkeit! O Gott! Ausserdem wollte ich, dass mein Freund auch das Baby füttert und wollte sporteln und und und. Kurz gesagt, ich hatte wirklich g e n a u deine Ansichten. Ich war eigentlich komplett gegen das Stillen, wollte es einzig und allein wegen der Geldersparnis versuchen, falls die Stillerei nicht sofort klappt, wollte ich es sofort lassen. Übrigens hab ich immer gesagt, dass ich aller,allerhöchstens 4Monate stille.
Und dann, kam Lukas 6 Wochen zu früh, musste in den Brutkasten, wurde die ersten 2 Lebenstage mit der Flasche ernährt, bevor ich ihn das erste mal an die Brust bekam. Und dann hat mich der Ehrgeiz gepackt, wollte unbedingt schauen, ob ich es schaffe, mein Baby zu stillen. Es war nicht so leicht, doch es hat funktioniert.
Jetzt, 4 Monate später, haben wir eine wundervolle Stillbeziehung. Ich hätte niemals geglaubt, dass es so was gibt. Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich Lukas stille, ehrlich gesagt, vermisse ich es schon, wenn er seine lange Nachtschlafphase (von 19Uhr bis 4Uhr) hat.
Ich möchte mindestens 7 Monate voll stillen, aber dann möchte ich schon langsam abstillen, weil ich wieder mit Sport anfangen möchte.
Dass die Vorstellung zu stillen für dich befremdlich ist, kann ich gut nachvollziehen, weil du dein Baby noch nicht kennengelernt hast. Wenn du dein Kleines erst mal hast und es mit jedem Tag besser kennen lernst, wirst du deine Bedürfnisse ganz automatisch hintenanstellen und willst ihm immer nur das Beste geben. Du liebst es mit jedem Tag mehr. Z.B. war ich mit Lukas als er 6 Wochen alt war, eine Woche mit Bronchitis im KH. Als er Spritzen und Infusionen bekam, tat er mir zwar schon leid, aber es ging, dachte mir, da muss er durch, nicht so schlimm usw.
Jetzt haben wir am Donnerstag die erste Impfung, und bei dem Gedanken daran, zieht es mir jetzt schon alles zusammen und ich möchte ihn vor der Spritze bewahren....könnte heulen, wenn ich nur daran denke!
Wenn mir das in der SS jemand gesagt hätte, hätte ich gsagt, der spinnt! Aber jetzt ist es so. Unglaublich!
Du musst ja jetzt nicht wissen, ob du stillst oder nicht, entscheide es, wenn dein Baby da ist, aber ich finde, du könntest der Stillerei eine faire Chance geben.
GGLG
Karin mit Lukas,
der ein Turbo Trinker ist und eine Stillmahlzeit in unter 10min schafft - auch ein Argument für das Stillen

@Karin

Guten Morgen!
Erst mal Danke für deine ausführliche Antwort. Du schreibst auch sehr sachlich und doch neutral. Das finde ich gut, denn man wird ja leicht verurteilt wenn man Gründe gegen das Stillen vorbringt.
Wie ich in einer anderen Antwort schon schrieb, schliesse ich das Stillen nicht zu 100% aus. Habe nun eben viele Gründe dagegen. Aber bis zur Entbindung ist es noch lange, vielleicht sehe ich dann etwas anders.
Mit meiner Frage hier wollte ich eben alle positiven wie negativen Gründe kennen, bevor das Baby da ist und ich ich ganz endgültog entscheide.
Was du schilderst kann ich mir jetzt natürlich so gar nicht vorstellen. Aber das konntest du ja vorher auch nicht.;-)
LG,
Ava01

mann, mann, mann, ey!

mann mann mann,ey!
tach erstmal! was is eigentlich hier los???
liebe alva, bitte mach dir doch nicht so ein stress und quatsche nixe von sachen, die du noch nie gemacht hast ;)
es wird sich alles fügen! eine geburt wird dein ganzes leben verändern, glaub mir. auf einmal wird es nicht mehr wichtig sein, ob du heute schon ein halbes kilo weniger wiegst, oder ob du was gespart hast. ganz andere dinge treten dann in den vordergrund, und du wirst, naja, sagen wir mal spätestens beim 2. kind über deine jetzigen ängste, sorgen und zweifel lächeln. das leben ist ein ständiger wandel und keine sekunde bleibt dir erhalten...nutze die zeit und vertraue deinem gefühl. es ist nicht wichtig, daß du eine supermoderne mutter bist, die alles schafft, am ende aber doch gestresst bist, weil du krampfhaft an deinen vorsätzen und prinzipien festhälst...denn was bleibt am ende? worauf wirst du zurückblicken, wenn du alt bist...wiegesagt, vertrau deinem gefühl und gestalte euer leben so, daß ihr zufrieden und glücklich seid!!!(es muss sich übrigens nicht immer mit dem von anderen leuten decken ;) )
so, das musste auch mal raus...sorry, aber es gibt leider viel zu viel kopfgesteuertes, von dem ich mich zwar auch nicht immer freisprechen kann, aber meine beiden kinder lehren mich meinem instinkt mehr zu vertrauen als meinem kopf!
liebe grüße, bjoerken (mit neele*18.02.2004 und ben*23.05.2006)

Re: @Karin

Hallo Ava,
Ähnliches kann ich auch berichten:-)
Die Geburt meiner ersten Tochter war schwer (da habe ich mich als Maschine gefühlt:-((( )und die erste Zeit schwierig.Daher habe ich sie nur 2 oder 3 Monate gestillt.
Vor der Geburt meiner zweiten Tochter hatte ich beschlossen,nicht zu stillen,es gar nicht erst zu versuchen.
Nach einer raschen,wunderschönen Geburt lag dieses kleine Wesen nun nackig auf meiner Brust und fing an,mit den Lippen zu "suchen" :-)))
Sofort habe ich sie angelegt,alles andere wäre mir in dieser Situation ,von Geburtshormonen glücklich beschwingt, absurd vorgekommen.
Ich dachte "Mensch,jetzt hat man Dir eine so wunderbare Geburt geschenkt,jetzt stille ich aber auch"
10 Monate habe ich sie gestillt und selbst das in aller Öffentlichkeit.(Schämen tut man sich eigentlich nur die ersten paar Male,weil man denkt,die gucken alle und man selbst stellt sich so zappelig an)
All das ,was Du schreibst,klingt in meinen Ohren vertraut,da ich genauso dachte und fühlte.
Es ist völlig verständlich.
Eine Beziehung zu einem Kind ist unerklärlich,unbeschreiblich,sodass man Dinge tut ,die vorher unvorstellbar und befremdlich waren.
Am besten vertagst Du die Entscheidung auf die Minuten nach der Geburt :-)
Liebe Grüsse und eine schöne Restschwangerschaft,Steffi

@ava (lange Antwort)

hallo ava,
ich habe die Diskussion ein bisschen überflogen... möchte Dir auch dazu schreiben, wahrscheinlich kannst Du die Antworten schon nicht mehr lesen ;-)
Ich habe eine Tochter von 4 1/2 Monate, die ich voll stille. Ich möchte sie 6 Monate voll stillen und dann aber auch gerne nach und nach abstillen (sagen wir mal bis sie ca. 1 Jahr alt ist), denn obwohl ich wirklich sehr gerne stille, freue ich mich doch auch wieder auf die "Nicht-Still-Zeit". Denn sicher ist man körperlich stärker an das Kind gebunden als wenn "jeder andere" Dein Kind ernähren könnte (wenn das Baby denn von jedem die Flasche nehmen würde). Ausserdem würde ich gerne mal wieder zwei-drei Gläser Wein am Stück trinken (*bedusel* ;-))
klar kann man auch mal die Nachteile des Stillens nennen - manchmal hab ich auch keine Lust auf Stillen, wenn meine Tochter im Wachstumsschub steckt und oft an die Brust will oder wenn es so heiss ist und sie wie ein kleiner Ofen an mir klebt....
insgesamt bin ich aber sehr froh mich für das Stillen entschieden zu haben.
Ich denke Du hast jetzt in erster Linie ein anderes Körpergefühl, dass mit Stillen nicht vereinbar ist. Du findest die Vorstellung komisch, dass ein Baby an Deiner Brust nuckelt - das kann ich gut verstehen, fand ich anfangs auch komisch, diese Vorstellung. Mein Körpergefühl hat sich aber stark verändert, und das hat sich im Laufe der SS entwickelt. Wenn Du in der 35.SSW bist, wirst Du auch nicht zwangsläufig aussehen wie ein Model aus der Bellybutton-Werbung, sondern Dein Rücken tut weh und es hat sich Wasser in Deinen Beinen eingelagert. Klar ist das nicht immer schön, man verändert sich und ist plötzlich so ganz "anders weiblich", als man das vorher war, anders als Weiblichkeit vor allem von aussen (bunte Bilderwelt, Begehren durch Männner etc.) definiert wird. Aber mit dem Kinderkriegen bedeutet Weiblichkeit plötzlich viel mehr: Du kannst ein Kind in Deinem Körper heranwachsen "lassen", gebären und es ernähren. Das sind natürliche Prozesse, und entscheidend wird es sein, ob Du Deinen Körper und die Ernährung Deines Kindes in seiner natürlichen Art (und das ist Stillen) annehmen kannst oder nicht. Wenn Du Deinen Körper wie jetzt in erster Linie so siehst, dass er vor allem begehrenswert sein soll und es Dich irgendwie "ekelt" oder Du es komisch findest, wenn ein Kind aus Deinem Körper heraus ernährt werden soll/kann, dann bist Du bestimmt nicht die einzige werdende Mutter, der es so geht. Wie gesagt, ich fand die Vorstellung auch erstmal etwas unangenehm. Aber es ist wirklich überhaupt nicht unangenehm, wenn Du Dein Baby stillst. Es ist wirklich eine ganz innige und schöne Beziehung, wenn das Stillen gut klappt - am Anfang ist es ungewohnt, manchmal etwas schwierig, der Milcheinschuss tut weh etc. - aber es ist wirklich schön. Finde ich persönlich. Auch für meinen Freund bin ich nicht weniger begehrenswert geworden.
ich stille auch in der Öffentlichkeit, denn wenn mein Kind Hunger hat bekommt es auch etwas zu essen. Man kann sich ein ruhiges Plätzchen suchen, ich habe im Biergarten in der Ecke gestillt etc. - da hab ich kein Problem mehr mit. Am Anfang findet man es komisch, aber das legt sich schnell. Du kannst Dich dabei weiter unterhalten, und ich stille auch in Gegenwart von Freunden ganz ungeniert, und die reden auch einfach mit mir weiter und "glotzen" nicht komisch (okay viele haben auch schon Kinder oder werden gerade Eltern).
Ich pumpe auch ungern ab, weil ich mir dann auch ein bisschen wie eine "Milchkuh" vorkomme ;-) also das kann ich verstehen. Ich habe nur einen "Not-Vorrat", falls mal was sein sollte.
Ich bin trotzdem ziemlich unabhängig und habe auch einen Mann, der mich gut unterstützt. Ich gehe seit über einem Monat wieder 2x die Woche ins Fitnessstudio (Freitag abend und Sonntag), mein Freund passt auf die Kleine auf - das klappt prima zwischen zwei Stillmahlzeiten (habe aber auch nur einen ganz kurzen Weg ins Studio). Von meinem Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft bin ich nur noch 2-3 kg entfernt, und ich hatte immerhin am Ende der SS 18kg zugenommen. Diese gute Abnahme verdanke ich sicher auch dem Stillen! Verbrennt einfach viel Energie...
und ich bin auch irgendwie stolz, dass ich mein Kind nur mit meinem "Körpereinsatz" jetzt schon so rund und wohlgenährt und gross bekommen habe.
Bei allem was ich geschrieben habe, habe ich den Eindruck, dass Du Dir *jetzt* noch nicht vorstellen kannst zu stillen, und wenn Du das am Ende der Schwangerschaft immer noch nicht kannst, dann lass es besser sein. Vielleicht verändert sich Deine Wahrnehmung aber auch noch. Ich bin mir sicher: vom Geld wirst Du Deine Entscheidung letztendlich nicht abhängig machen. Wenn Du wirklich nicht stillen willst, werden Dir die 50 Euro auch egal sein, wenn Du dafür eine Sache umgehen kannst, die Dir so unangenehm zu sein scheint. Und das ist dann eben so und das ist doch auch okay, wenn Du sagst "Stillen passt irgendwie nicht zu mir", dann lass es sein. Dein Kind wird trotzdem groß werden. Eine Pro-und Contra-Liste wird am Ende Deine Entscheidung für das Stillen nicht bestimmen, sondern ob Du es willst oder nicht.
viele Grüße
Frauke + Marlene *22.3.06

Auch an Ava01!!!!!!!!!!

Hallo erstmal,
habe den mittlerweile langen Beitrag gelesen und finde deinde Argumente ziemlich egoistisch...
...meine Tochter wurde gerade geboren und ich stille, in der Hoffnung das das auch so bleibt für das nächste halbe Jahr...(beim ersten Kind klappte es leider nicht...
man muss seine eigenen Bedürfnisse mit und fürs Kind nunmal weit zurückstellen,bis sich alles eingespielt hat!!!!!!!!!! Aber das wirst du auch n
mit einem Faschenkind noch merken...und ich spreche aus Erfahrung, wwenn ich sage es ist einfacher ein Kind zu stillen, als immer alles für die Flasche mitzuschleppen...wohne übrigens auch auf dem Lande...
Naja, jeder sollte selbst entscheiden... wollte eigentlich auch nur mal hierauf hinweisen: http://kind.qualimedic.de/Stillen.html
Ist aktuell und vielleicht findest du ja doch noch pro Argumente...obwohl ich bei deiner festgefahrenen Einstellung nicht daran glaube!!!!!!!!
Nette Grüße
Bussi402

Blödsinn

Wenn eine Mutter nicht stillen will und sich dagegen wehrt und nach AUsreden und Argumenten sucht, dann ists eh Blödsinn, selbst wenn sie sich dazu überreden würde,es zu tun, währe weder sie noch das Baby glücklich damit. Wer nicht mit dem Herzen dabei ist,der kriegt probleme,da fließt die milch nicht,das kind lässt sich nicht richtig anlegen,merkt,dass es der Mutter unangenehm ist,so die Worte meiner Hebamme als sie beim 1. gespräch fragte,ob ich stillen will. Ich sagte ja, denn mein Freund hat viele Allergien und ich hoffe,sie bei unserer Tochter zu vermeiden!
Ich hatte paar Abnfangsschwierigkeiten, und ich glaube,wenn ich es mir nicht schon vor der Geburt in den Kopf gesetzt hätte,hätte ich nicht durchgehalten!
Mir steht meine Tochter vor allem anderen, ich brauche keine Top figur,kein Partyleben, ich habe eine Wundervolle Tochter und an den Schwangerschaftsstreifen an meinem Bauch,Hüften und Brüsten die sich im 8. Monat bildeten trotz regelmässiger Ölmassage andert auch niemand mehr was, aber mittlerweile sind die mir auch egal,denn hätte ich meine Maus nicht, hätte ich keine Streifen,aber was würde mi alles fehlen?!

Re: Geldfrage...

Hallo
Also ich wollte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.o)
Vorab habe ich in einer Sendung gesehen das man in einem halben Jahr ca. 600? einspart wenn man stillt.
Ich war mir anfangs (noch von der SS) auch nie sicher ob ich wirklich stillen möchte oder eher nicht, dann kam ich zu dem Entschluss es wenigstens mal auszuprobieren weil abstillen kann man immer nur wenn man mal abgestillt hat bzw. erst gar nicht damit anfängt ist es vorbei!!Diesen Tip würde ich dir vielleicht geben wenn du dir noch so unsicher bist, Probier es aus! Ich habe dadurch genau ein Jahr lang gestillt weil es einfach wundervoll war mein Kind zu stillen. Ich habe auch nicht abgepumpt oder so und fand es überhaupt nicht schlimm das mein Mann nicht die Flasche geben konnte. In der Öffentlichkeit zu stillen empfinde auch ich nicht gerade als angenehm, allerdings bin ich (z.B. im Geschäft)in eine Umkleidekabine gegangen oder z.B. in den H&M wo es eine extra Stillkabine gibt. Asonsten bin ich auch meistens in unser Auto zum stillen gegagen (verdunkelte hintere Fensterscheiben)und es gibt noch andere viele "stille Örtchen". Wie du siehst hatte ich immer irgendwo ein Fleckchen wo ich nicht meine Brust rausholen mußte. Später wenn sie dann auch noch Gläschen bekommen kann man ihnen dann so wieso mal eben ein Obstgläschen geben.
In übrigen empfand ich es auch vorher als komisch das ein kleines Baby an meiner Brust nuckelt. Aber wenn du es erstmal im Arm hälst und es das erste mal anlegst, ist es wie selbstverständlich und einfach ein total schönes zweisamkeitsgefühl zwischen Mutter und Kind. Diese 12 Monate sind für mich wie im fluge vergangen und jetzt wo ich mit dem zweiten Kind SS bin freue ich mich schon total auf das stillen. Irgendwie macht es einem immer wieder bewusst das du die Mama bist und kein anderer. Klar, das weiß man eh, aber das ist etwas was nur du deinem Kind geben kannst.
Trotz meiner begeisterung zum stillen: Wenn du wirklich total dagegen bist solltest du Flaschenmilch geben, weil die dann doch besser ist als wenn jemand "Unglücklich" stillt. Damit machst du deinem Baby keinen Gefallen und dir so wieso nicht. Aber, wie gesagt, wenn du dir noch unsicher bist, probier es einfach aus, denn ich finde die Regel "einmal angefangen, also mach auch weiter" als irrsinn und die meisten haben dann auch im übrigen weiter gestillt, eben weil sie merkten wie schön es ist, wie erleichternd es ist (weil einfachere Handhabung) und wie gesund es ist Muttermilch kann man z.B. auch auf einen wunden Popo geben was besser als jede Wundcreme ist oder in das Badewasser geben. Mein Sohn hatte eine leicht Augenentzündung nach der Geburt und ich habe ihm regelmäßig einen Tropfen Mumilch in das Auge geträufelt, das half ganz ohne Nebenwirkung, Ok, ich schweife wieder aus:o)...
Ich hoffe du entscheidest für dich was am besten für euch beide ist (ob Flasche oder nicht). Es gibt noch so viele Punkte für ein Pro stillen aber ich finde es auch OK wenn sich jemand dagegen entscheidet.
LG Vicky SSW39
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