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Expertin-Sampaolo
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19.12.2012
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Re: Milchspendereflex nur kurz "wirksam"

Hallo Christine,

um an Milch zu kommen, müssen Kinder den Milchspendereflex auslösen - setzt der ein, spritzt oder tropft die Milch oft auch von alleine und so können die Kleinen dann ganz leicht trinken. In den Phasen zwischen den Milchspendereflexen kommt weniger, aber meist nicht nichts - die meisten Babys können die Brust besser leeren als eine Pumpe, sie melken auch (mit dem Unterkiefer und der Zunge) und saugen nicht nur. Aber selbst wenn nichts kommt, saugen Babys idR weiter, da ist ihr Saugbedürfnis eigentlich groß genug. Manche sind da ungeduldig, aber das gibt sich mit der Zeit.

Und: 70 ml sind eine gute Portion für ein Baby in dem Alter. Meist sind es 50-80 ml, die Stillkinder trinken.

Es kommt also wahrscheinlich genügend Milch. Wenn deine Tochter noch an die Brust mag, kannst du gerne auch immer mal anlegen. Wenn du wieder stillen möchtest, ist es dafür nicht zu spät. Such dir dann am besten Unterstützung vor Ort (erfahrene Hebamme, Still- oder Laktationsberaterin). In einigen Kliniken gibt es Stillsprechstunden. Sollte deine Tochter Probleme haben, die Brust gut zu erfassen und effektiv zu stillen, dann kann ihr wahrscheinlich geholfen werden.

Wenn du abpumpen möchtest, schau mal, dass du tagsüber alle zwei bis drei Stunden pumpst und vielleicht einmal nachts. Damit bekommst du dann sicher mind. die Hälfte, vielleicht sogar alls an Milch zusammen, die deine Tochter braucht.

Herzliche Grüße,

Sonia Sampaolo

 

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