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Montag, 11. Dezember 2017
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Abstillen - Umstellung auf Kuhmilichfrei Spezialnahrung

Hi Sandra,
ach so, wenn ihr schon Zufütter-Erfahrung habt, dann ists klar. Oscar bekam leider auch schon sehr früh PRE weil er eine ausgeprägte Saugschwäche hatte (wie seine Schwester, ist wohl in der Familie meines Mannes die Regel gewesen). Und er hatte immer Probleme mit dem Stuhl. Erst war er zu fest, dann habe ich auf probiotische Nahrung umgestellt und es war gut. Bis es dann in Durchfall überging. Er hatte auch ständig Schnupfen, bald obst. Bronchitis. Und immer wenn er die hatte nahm er keine Milch - und der Durchfall war weg. Álso haben wir Pregomin verwendet, eine Weile ganz brav gewartet und gehofft es wird besser. Wurde es nicht. Also wieder Hipp, und es war wie eh und je: Durchfall. Irgendwann war ich es leid, und hab Ziegenmilch probiert. Sofort war der Durchfall weg. Und zudem besserten sich die Ekzeme, die bislang immer größer wurden und mittlerweile nässten.
Er bekommt die Ziegenmilch seit er 10 Monate alt ist. Er ist sehr zickig, was das Essen angeht. Darum hat er die Ziegen-Babymilch auch abgelehnt. Ich habe dann Ziehen-Vollmilch genommen. Denn er war immerhin schon 10 Monate alt und ich habe genau auf seine Eiweissmenge geachtet. Kann man mit dem Kinderarzt absprechen. Besser wäre erst einmal Babymilch zu verwenden. Bambinchen heisst eine. Gibts im Bioladen. Sie ist noch etwas preiswerter als Pregomin, aber das ist ja keine Kunst ;-)
Jetzt ist er 14 Monate alt, die Ekzeme sind so gut wie weg. Es gibt immer mal ein Pustelchen wenn ich mal wieder versucht habe ihm Butter zu geben oder einen Brotaufstrich mit Sojamehl. Aber das geht wieder weg und ich lasse es dann mit den Versuchen auch gleich wieder.
Übrigens:
Als Oscar 3 Wochen alt war habe ich eine Frau kennen gelernt, deren Vater Indianer ist. Sie meinte, Oscar sei ein Ziegenmilchkind. Ich hab sie nicht ernst genommen, aber damit hatte ich unrecht. Sie hat mir erzählt, dass Indianerkinder immer Ziegenmilch bekommen, wenn sie nicht gedeihen. Damit gäbe es viel weniger Probleme als mit allen Kuhprodukten.
Allerdings gibts auch eine Medizinerstudie darüber, wie bedenklich Ziegenmilchprodukte wären, weil das Eiweiss dem der Kuh doch ähnlich sei. Und man solle doch adaptierte Kuhmilchprodukte verwenden. Ich kommentiere das nicht. Ich kann auch nur von unserem Beispiel sprechen. Und ich weiss nicht, wer die Studie bezahlt hat (Milupa, Nestle oder so?)
Hier steht auch was dazu
Ich denke es gibt Einwände, aber wenn ein Kind mit Kuhmilch nicht klar kommt, und mit Soja auch nicht, was soll ich dann tun?!
Bei Luca (sie ist 8) hatten wir nie irgendwelche Allergieprobleme. Sie ist super mit ihrer Hipp-Milch zurecht gekommen, nur nach 1 Flasche Tessiere Erdbeersirup innerhalb einer Woche Frankreichurlaub hatte sie mit 6 Jahren mal eine kleine allergische Reaktion. Wen wundert das?!
Oscar nimmt aber alles mit: 4 Pseudo-Krupp seit er 6 monate alt ist, oft obstr. Bronchitis, die allergischen Ekzeme (Neurodermitis?!), kleine Fehlbildung, zu früh geboren, zu klein für die SSW. Naja, er will eben genug beachtet werden *ggg*
Das wird er ja nun auch definitiv. *gg*
LG Alke
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