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Mittwoch, 19. September 2018
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und hier möchte ich mal einhaken

Hallo, meine Schwägerin hat ein ausgesprochenes egozentrisches Mädchen, was mit 2 Jahren bereits bewußt gelogen hat. DAs Kind ist total süß und sehr clever! Eine gefährliche Mischung.
Sie war bis vor etwa 1 Jahr mit der Erziehung des mittlerweile 6 Jahre alten Mädchens und dem 2 Jahre jüngeren Bruder zeitweilen meiner MEinung nach etwas "überfordert". Dann folgte der Entschluß konsequent zu werden und sie besuchte ein Tripple P Seminar.
Seitdem haben sich die Kinder rein nach außen hin gefangen. Die Kinder mahcen einen ruhigen Eindruck, sitzen brav am Tisch.
Sie begann nun, meinen einen 1jährigen Zwillingsjungen beim Tisch erziehen zu wollen. Ich hielt meinen Mund und grinste. Nagut.
Dann waren wir spazieren und meine Oma achtete auf die Kinder (ihre beiden: 6 und 4 und meine Tochter 2). Dabei nahm die 6 jährige meinem Kind alles weg, sie setzte sich auf das Spielzeug und wurde richtig fies, nachdem die Mutter aus der Sichtweite war.
Unter normalen Umständen hätte ich nun also gesagt, dass die Kinder wirklich toll erzogen sind.
Und als ich dann Deinen letzen zitierten Halbsatz las, fiel mir das spontan ein.
Meine Kinder erziehe ich streng. Ich weiß das. Und ich will sie auch zu patenten Menschen heranwachsen lassen.
Ich denke, dass es nicht eine generelle Erziehungsmethode gibt, sondern dass es speziell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes abgestimmt sein muss.
Ich mag Kinder definitiv nicht, die "gelassen" werden. Wo die Eltern daneben sitzen, während die Kinder meine Bude auseinander nehmen. Das will ich nicht und ich will nicht, dass andere Menschen Angst haben müssen, wenn wir auf der Bildfläche erscheinen!
Ich habe ein Prinzip: Nein ist nein und wird auch immer nein bleiben. Außerdem fallen mein Mann und ich uns niemals in den Rücken, auch, wenn wir die Entscheidung des anderen grad nicht so klasse finden.
Außerdem habe ich auch nichts an meiner Wohnung verändert und auch Blumenvasen stehen unten im Schrank. Erziehung ist kein Spaziergang und auch die Methode des mit dem Kind rausgehen, finde ich wirklich gut!
Nun komme ich zu Mandys Anliegen. Wenn sie bisher bei der Erziehung ihres Kindes so entsprechend gut mit ihrem Kind klar kam, dann ist das meiner Meinung nach nicht verwerflich.
Soziale Isolation darf meiner Meinung nach nicht verwechselt werden mit dem ICH LIEB DICH NICHT MEHR! Sondern eher mit dem Nachdenken, was geschehen ist.
Somit empfinde ich es als Erniedrigung, wenn Kinder VOR allen Leuten zur Raison gebracht werden. Wenn wir erzieherische Dinge mit unseren Kindern zu klären haben, gehen wir gemeinsam raus. So hat das Kind nicht das Gefühl, vor allen ausgezählt zu werden und muss dann keine Handlung vornehmen, um sich aus der peinlichen Sache herauszubekommen. Denn dann folgt der nächste Quatsch!
Jeder muss seinen WEg der Erziehung finden. Was falsch und was richtig ist, ist eine Einzelfallsache. Solange keine Gewalt im Spiel ist, denn DAS ist nie richtig!
Damit meine ich auch psychische Gewalt (wobei das ja auch erstmal definiert werden muss im Einzelfall).
Huch, das war wohl etwas länger. Mein Wort zum Dienstag *G*! GLG, Julia
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