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Mittwoch, 19. September 2018
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Re: @Karin

Hallo Ava,
Ähnliches kann ich auch berichten:-)
Die Geburt meiner ersten Tochter war schwer (da habe ich mich als Maschine gefühlt:-((( )und die erste Zeit schwierig.Daher habe ich sie nur 2 oder 3 Monate gestillt.
Vor der Geburt meiner zweiten Tochter hatte ich beschlossen,nicht zu stillen,es gar nicht erst zu versuchen.
Nach einer raschen,wunderschönen Geburt lag dieses kleine Wesen nun nackig auf meiner Brust und fing an,mit den Lippen zu "suchen" :-)))
Sofort habe ich sie angelegt,alles andere wäre mir in dieser Situation ,von Geburtshormonen glücklich beschwingt, absurd vorgekommen.
Ich dachte "Mensch,jetzt hat man Dir eine so wunderbare Geburt geschenkt,jetzt stille ich aber auch"
10 Monate habe ich sie gestillt und selbst das in aller Öffentlichkeit.(Schämen tut man sich eigentlich nur die ersten paar Male,weil man denkt,die gucken alle und man selbst stellt sich so zappelig an)
All das ,was Du schreibst,klingt in meinen Ohren vertraut,da ich genauso dachte und fühlte.
Es ist völlig verständlich.
Eine Beziehung zu einem Kind ist unerklärlich,unbeschreiblich,sodass man Dinge tut ,die vorher unvorstellbar und befremdlich waren.
Am besten vertagst Du die Entscheidung auf die Minuten nach der Geburt :-)
Liebe Grüsse und eine schöne Restschwangerschaft,Steffi
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