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Montag, 24. September 2018
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Re: @gin

Hallo Ava,
ja, ich habe die ersten Monate der Stillzeit regelrecht "gefressen" und das hat sicher nicht nur 30Euro im Monat gekostet. Ausserdem habe ich dann auch noch einen Pilz bekommen, der über Monate mit sämtlichen Salben (die ich zum Teil meist selber zahlen musste), Arztbesuchen, immer neuen Stilleinlagen, neuen BHs wegen dem täglichem wechsel und natürlich die umstellung auf gesündere, ausgewogenere Kost (die dann erstmal noch teuerer war mit Vitaminen und so, ziemlich teuer war. Und dann ist da noch der ganze stress, denn man hat, wenn man sich ab dem vierten Monat oder schon eher anhören muss, warum man das Kind denn immernoch stillt. Mein Fazit schlisst darau, das die ersten zehn Monate in dem wir voll gestillt haben sicher teurer und anstrengender war als die Flasche zu geben. Denn was ist schon das ständige Wasser abkochen, richtige Temperatur prüfen, während das Kind schreit, das ständige kontrollieren, ob genügend Milch im Haus ist, wieviel denn jetzt wirklich getrunken wurde, wechsel der Milch wegen unverträglichkeit, das steriliesieren der Flaschen und sauger jeden Tag, immer wieder neue Sauger nachkaufen, das Kind die ganze Nacht tragen, weil man schon 7 Flaschen am Tag hatte, obwohl man eigentlich nur 6 geben darf?
Ich sitze vor meinem PC und muss den Kopf schütteln, denn ich frage mich, was passiert sein muss, das du so eine Einstellung zu deinem eigenem Körper bekommen hast. Du freust dich auf dein Kind, aber es scheint, völlig ohne konsequenz in jeglicher Richtung. Du möchtest den gleichen Busen wie vorher, du möchtest Diät machen, das Baby "abgeben" können und am besten gestern wieder arbeiten gewesen sein.
Es ist schwierig für mich zu verstehen, warum es hier um 50Euro hin oder her gehen soll.
Emma ist behindert, und ich danke dem lieben Gott dafür, das wir stillen dürfen, ansonsten müssten wir vielleicht Emma durch eine Sonde ernähren!
Was sind da denn bitte 50 Euro?
Ich hoffe, das du in deiner Restschwangerschaft noch ein bisschen mehr Gefühl für dich und dein Kind bekommst.
Ich konnte mir beim ersten Kind auch nicht vorstellen ein Kind zu stillen, aber ich konnte mir auch nicht vorstellen ein behindertes Kind genauso zu lieben wie ein nicht behindertes Kind!!!
Gruss, Maria
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