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Sonntag, 23. September 2018
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Re: Er geht mir nicht aus dem Kopf....lang

Hallo Nicole,
ok, zu Deinen Fragen:
1. Ich halte Pflegeeltern garantiert nicht für Lückenbüsser sondern für ganz wertvolle Menschen für ein Kind, dass nicht auf seine leiblichen Eltern zählen kann.
Außerdem bewundere ich es, wenn man dann auch noch bereit ist ein behindertes Kind aufzunehmen - dazu sind ja schon viele leibliche Eltern nicht in der Lage (siehe die Abtreibungen, wenn das Kind eben nicht ganz gesund ist).
Ich habe nur den Ausdruck von Taschi übernommen. Und ich finde es einfach kindisch, albern und maßlos übertrieben NUR aus dem Grund, weil andere Pflegeeltern aufgrund der Entfernung fürs JA eher in Frage gekommen wären, im Falle eines Falles dann die Pflegschaft abzulehnen. Wenn die beiden jetzt dann doch das Gefühl gehabt hätten, wo aber NIE die Rede von war, dass sie sich vielleicht doch überfordert fühlen könnten mit einem behinderten oder kranken Kind, dann wäre ich die Letzte gewesen, die das kritisiert hätte. Ich habe mich nur darüber geärgert bzw. aufgeregt, dass sie nun eben nur aus dem Grund nicht für das Kind da sein wollten, weil sie eben nicht die Lückenbüsser für ein anderes Plegeelternpaar sein wollten, dass die Pflegschaft evtl. ablehnen könnte. Dieser Grund ist kein Grund, der im Sinne des Kindes wäre. Wer soll denn mit so einer Entscheidung "bestraft" werden? Das Jugendamt? Dem ist das sicher eher egal, denn beim nächsten Kind wird das JA wohl eher das Paar auf der Liste weiter nach hinten setzen. Aus anderen Gründen abzulehnen, ist sicherlich nachvollziehbarer. Da beleidigte Leberwurst zu spielen zeugt nicht gerade von großer Verantwortungsbereitschaft, denn da hätte das Kind die Hilfe sicher noch nötiger als es ohnehin schon der Fall ist.
2. Nein, ich habe nicht mit der Materie zu tun, aber warum darf ich dann nicht antworten? Schließt das eine Beteiligung aus? Taschi hat nach Meinungen gefragt (ausdrücklich auch nach negativen) und da hab ich einfach spontan geantwortet. Die Mühe mache ich mir inzwischen selten (vor allem für so lange Texte, denn ich habe genug anderes zu tun), aber HIER war es mir einfach wichtig für das Kind zu sprechen, denn das ist hier die Person um die es geht. Deswegen hätte ich vielleicht besser nicht geantwortet, da hätte sich das JA nämlich selber ein Bild von der Verantwortung machen können.
LG Heike
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