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Freitag, 21. September 2018
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Re: Hilfe - mein Leben gerät aus den Fugen ...

ich reih mich ein mit meinen spontanen gedanken:
du schreibst, die mutter ist verstorben und die einzige autoritätsperson sei der vater.
ich kann mir gut vorstellen, welch eine wut dieses kind hat, dass die mutter nicht mehr da ist und das es mit autorität gar nix zutun hat sondern eher mit vertrauen. die machtkämpfe werden vielleicht aus verlustängsten heraus resultieren. und dann heiratet der mann dich auch noch... da warst du sicher zu anfangs eine potenzielle bedrohung für das kind. ich glaub´nicht, dass kinder "dankbar" sind und sich freuen, wenn sie eine "neue" mama bekommen und dann ist alles friede freude eierkuchen. so hätten wir das vielleicht gerne ...
dann schreibst du, du sprachst von "deiner tochter". mir tut das in der seele weh und mich als tochter würde das, mal angenommen obig beschriebene gedanken wären eventuell richtig, in meinem denken nur bestätigen. kinder bleiben doch immer die kinder und man degradiert sie nicht, weil sie nicht so funktionieren, wie man es sich wünscht.
nicht zu verachten ist auch ihr alter und die pupertät. das kind ist auf der suche eine eigene position zu bekommen im leben. um wieviel schwerer muss das sein, wenn man eigentlich gar keine richtigen wurzeln hat? in dem alter fühlen sich eh alle so ungeliebt.
du warst "auf den trip", dass du sie liebst? ein kind zu lieben ist kein "trip" ! ich glaube, deine liebe zu ihr ist momentan einfach nr ziemlich verschütt gegangen unter der masse der probleme :-)
räumliche distanz hilft dir da doch nicht wirklich weiter, die probleme bleiben doch vorhanden. und ihr aus dem weg zu gehen hilft dir weiter auch nichts und ich finde es sogar ein wenig gemein. so schiebst du den impuls handeln zu müssen immer dem kind zu. und was meinst du denn, wie sie handeln wird? sie ist noch ein kind!
dann spielt ja auch noch der rest der familie mit im systhem. nicht nur die tochter alleine. hast du mal "geschaut" wer da wie oder was mit wem verstrickt ist?
ach ich könnt noch soviel schreiben, aber das würde den rahmen hier sprengen. schliess mich aber der frage an, ob die tochter den verlust der mutter überhaupt schon verarbeitet hat, ggf. mit fachlicher hilfe?
dir wünsch´ich viel kraft die situation zu meistern und grüss dich ganz lieb. zuzel
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