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Dienstag, 25. September 2018
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Re: Wow,ich danke allen für die Antworten auf mein

Hallo Moni,
da ich nur noch stiller Leser in diesem Forum bin, kennst du mich wahrscheinlich nicht. Und heut hab ich leider auch keine Zeit die ganzen Ratschläge und Tipps der anderen zu deiner Frage zu lesen, doch da das Thema mir auch mehrere schlaflose Wochen bereitete, will ich nur mal kurz von meine Sohn erzählen.
Unser Sohn wächst aktiv 2 sprachig (Dt./Fr.) auf und hört noch sehr viel Englisch. Bis er 2 1/2 war, hat er fast gar nicht geredet. Nur Babysprache, viel nur andeuten... vielleicht so ähnlich wie bei euch. In französisch sprach er nur vereinzelte Begriffe, die ihm da leichter fielen als die deutschen. Da unser SOhn (heute fast 4) schon mit einem Jahr in die Krippe ging, wurden wir ab seinem zweiten Lebensjahr von Erziehern, Kinderärzten etc. daraufhingewiesen, er hätte förderbedarf etc.
Doch irgendwie wollte ich ihn nicht schon in Sprechschule etc. schicken. Ganz ehrlich es war auch ein bisschen Bequemlichkeit meinerseits, denn wir hatten gerade seinen kleinen Bruder bekommen. Ich streitete mich fast wochenlang mit der Erzieherin in der Krippe, die behauptete, er könne nicht reden. Das führte soweit, dass ich zu Hause eine Liste aufstellte, mit allen Worten die er richtig konnte etc.
Naja das Ende des Liedes irgendwann mit 2 1/2 platzte der Knoten und er fing an zu sprechen. Fast nur deutsch (zum Ärger meines Mannes), doch andere Leute verstanden ihn nun besser. Seit dem hat er wirklich fast jeglichen Rückstand zu den gleichaltrigen Kindern aufgeholt und redet manchmal ohne punkt und Komma. Jetzt seit dem Urlaub (drei Wochen mit Papa allein in Frankreich) ist er richtig zweisprachig. Er spricht beide Sprachen aufeinmal fließend (klar f. nicht ganz so gut, wie deutsch, aber dafür das er bis vor drei Wochen fast kein Wort sprach...). Nun da unser KLeiner (2 1/4) anfängt zu reden, fällt mir auch der Unterschied zum Sprechenlernen beim Großen auf. Unser ältester SOhn hat lange nichts gesagt, dafür dann aber gleich richtig. Unser Jüngster plappert jeden neuen Begriff sofort nach, was natürlich oft nur sehr ähnlich klingt.
Was ich aus der Geschichte gelernt hab und dir vielleicht mitgeben will: Manchmal muss man irgendwie auf sein Mutterbauchgefühl hören und die Kinder machen lassen, jeder hat eben sein eigenes Tempo. Und so lange die Rahmenbedingungen (viel mit dem Kind reden, Vorlesen, Sprechspiele etc. spielen) stimmen, kann man sich als Mutter auch nicht wirklich was vorwerfen.
LG Mona, die weiß wie sich schlaflose Nächte zum Thema sprechen anfühlen ...
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