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Dienstag, 25. September 2018
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Re: großelternfrage - achtung lang!

Liebe Andrea! Also ich will meinen Senf auch egrne mal dazu geben... Zuerst zu deinen Fragen: Meine Eltern wohnen 120km weit weg, meine Schwiegis im Nachbarort - ca. 10km. Meine Eltern kommen meist alle zwei Wochen am WE einen Tag zu Besuch, die Schwiegis jede Woche Samstag zum Kaffee. Meine Eltern sind die einzigsten, die ich alleine auf das Kidn aufpassen lassen würde, aber ist bisher nur einmal vorgekommen, als wir dort waren und ich mla kurz zum Friseur war - und die Zeit hat Emma verschlafen. Wach wurde unser Kind also noch nie "babygestittet"! Ich bedauere oft sehr, so weit von meinen Eltern zu wohnen, denn ich denke, das es netter wäre mal eben schnell hin zu können, aber dafür nicht so lang. Die Besuche fallen meist sehr laut und chaotisch aus, oft kommt mein Bruder dann auch noch mit und dann ist hier nix von der normalen Ruhe, die Emma gewohnt ist, weswegen sie eben schneller mal abdreht (du kennst das, gell;) - aber ich hoffe da wächst sie rein. Meine Muter mag auch gerne mal hier was tun, Spülen o.ä. und ist meist auch etwas beleidigt, wenn sie nicht darf. Ist nicht böse gemeint, aber ich hasse es wenn andere bei mir rumwurschteln... Nach einem dicken Streit macht sie nun weniger und ich lass sie oft einfach machen, seitdem geht es prima...
Meine Schwiegis sind sehr unbeholfen mit Emma und können sich so garnicht in die Kinderwelt einleben, daher ist ihr verhalten oft sehr unpassend (hatte ich dir ja schon mal geschrieben). Sie sind sehr laut, tatschen am Kind rum, und machen blöde Spässchen - langsam kommt Emma aber in das Alter, das die Spässchen angebrachter sind als für ein fünf Tage altes Baby (die Spässchen sind seit einem halben Jahr die selben), so das sie nun eben auch ihren Spass daran hat, mich nervt es zwar immer noch unendlich, aber ich lass sie halt. Auf Emma aufpassen lassen wir sie aber eben nicht, weil gerade meine Schwiemu auch immer meint, sie müsse zeigen wie toll sie mit Emma umgehen kann, weswegen sie sie auch nicht zurückgibt wenn sie weint.
Mein Mann und ich sind der selben Meinung, das Emma erst dann alleine Babygesittet wird oder mit Oma/Opa in Urlaub darf (sind alle 4 schon scharf drauf), wenn der entsprechende Babysitter im besten Sinne für Emma handelt, also wenn sei weint, zu uns will o.ä. sie das auch darf, und nicht für den Ego des Babysitters eben nicht darf, damit der nicht aussieht als könne er mit dem Kind nicht fertig werden.
So, nun zu euch: Ich denke, das nix anderes hilft als offen darüber zu reden, immer wieder. Vielleicht kannst du deiner Mutter auch klar machen, das du eben die Zeit mit Jolina noch ganz intensiv nutzen willst, bevor du wieder arbeiten gehst, sie daher momentan ungerne abgibst, da du das ab Jan. ja dann eh MUSST! Vielleicht hat sie dafür verständniss?? Und dann finde ich es aber auch wichtig, das du ab Januar sicher weisst, das deine Mutter wirklich mit Jolina klar kommt, also ist es natürlich auch wichtig, das sie es vorher in deinem Beisein übt. Vieles was sie (falsch)macht kommt vielleicht einfach daher, das sie unsicher ist. Wenn du ihr klarmachst, das Jolina eben oft weint, und sie nicht schuld ist daran (wie du ja auch nicht), sie also dann nicht so bemüht sein muss Jolina alleine zu beruhigen, da Jolina dann eben noch die Mama braucht. Und das du deine Mutter deswegen auch nciht für unfähig hälst!!!
Wir haben uns überlegt bei klärenden Gesprächen immer aus Emmas Sicht zu reden, denn da haben die Grosseltern meist am meisten Verständniss für! Zu sagen "Emma ist eben ein Kind, das etwas empfindlicher auf gewisse Veränderungen reagiert als "normale" Babys, daher weint sie oft oder lässt sich nur ducrh Mama trösten..." kommt eben besser als "Ich will das du sie mir gibst wenn sie weint, weil sie sich nur von mir trösten lässt" - das impliziert der Oma dann nämlich, das man sie für unfähig hält und das es an ihr und nicht am Baby liegt!! Immer wenn ich mal genervt und daher unsensibel zu meiner mutter war, dann musste sie auch schnell weinen, denn ich glaube da wir nun unsere Kinder wichtiger nehmen vergessen wir oft das unsere Mütter auch gefühle haben. Werden wir sicher erst so richtig merken, wenn wir die Schwiegis sind;)
Was Grosseltern zu einem Problem werden lässt ist galube ich die Tatsache, das es ihnen schwer fällt zu sehen, das ihre Kinder Dinge anders tun als sie, denn sie haben ja auch die Kinder gross bekommen. Aber leider in der zwischenzeit vergessen, das es damals mit den eigenen Grosseltern sicher auch die selben Probleme gab - ist nämlich nicht neu, das die alte Generation gerne Tipps geben will, damit die neue Generation es leichter hat, aber die Neue Generation eben gerne ihren Weg ohne Tipps geht!! Generell darfst du nicht vergessen: Deine Mutter meint es nur gut! Aber ich hoffe du schaffst auch, ihr mal in einem Ruhigen Gespräch zu sagen wie du fühlst und das ihr dann eine Lösung dafür findet! Denn wenn du ihr nun Jolina nicht anvertrauen magst, wirst du das im Januar auch nicht gerne tun, und dann ist es sicher auch blöde bei der Arbeit zu sitzen und sich Sorgen zu machen... Und dann vergiss nicht: unserer Kinder werden immer grösser und Selbstständiger und werden Oma und Opa immer besser "ertragen" können und sich bald auch durchsetzten, wenn sie etwas nicht mögen! So brauchen wir uns nicht mehr so viele Sorgen zu machen - Die Grosseltern wachsen mit unseren Kleinen:) GGGVLG von Joana, die sich auch nicht kurzfassen kann! P.S. Ich finde es eben gaaaanz wichtig immer direkt was zu sagen, wenn einen was stört, damit man es noch sachlich bringen kann und die Bombe nicht erst viel später platzt und viel schlimmeres anrichtet. Wenn deine Mama dann bei so einem Gespräch auch weinen muss, dann lass sie, aber erkläre ihr auch, das du es als Druckmittel ihrerseits empfindest, als wenn sie meinst du gibst dann ihrem Willen nach, oder verschonst sie mit deiner Meinung - damit ist euch beiden nicht geholfen.
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