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Mittwoch, 26. September 2018
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Re: großelternfrage - achtung lang!

Hallo Andrea,
bei uns ist es so: Meine Eltern leben leider nicht mehr, ich habe nur eine Stiefmutter, die aber 600 km entfernt wohnt und die wir daher nur selten sehen. Sie hatte aber nie eigene Kinder und ist den Kindern gegenüber zwar nett und freundlich, aber hat nicht wirklich eine "normale" Großelternbeziehung zu ihnen.
Die Schwiegereltern wohnen 80 km entfernt und ich komme sehr gut mit ihnen klar. Wenn sie näher wohnen würden, würde ich die Kinder sicher öfter mal bei ihnen abgeben, ist aber durch die Entfernung natürlich schwierig. Rebecca war allerdings schon zweimal längere Zeit (also mehrere Tage bzw. sogar Wochen) bei ihnen - einmal letztes Jahr, als ich mich wegen meiner extremen SS-Übelkeit nicht um sie kümmern konnte und einmal vor ein paar Monaten, als ich mit Vanessa zwei Wochen im KH war. Beide Male war ich sehr froh, dass ich Rebecca gut versorgt wusste, für die Schwiegis ist das auch völlig selbstverständlich, obwohl es für sie auch schon etwas anstrengend ist (sie sind auch 66 und 70). Also ich habe mit den Schwiegis sicher das große Los gezogen und wenn sie näher bei uns wohnen würden, wäre es überhaupt ganz ideal.
Aber jetzt zu dir: Es ist sicher nicht einfach, mit den Eltern im selben Haus zu wohnen, man ist dann eben nie "wirklich allein" und dadurch entstehen Probleme, die es sonst nicht so leicht gäbe. Ich verstehe dich sehr gut, aber ich kann auch deine Mutter verstehen. Menschen im fortgeschrittenen Alter kommen sich recht leicht nutzlos vor. Meine Schwiegermutter sagt immer, sie muss sich ständig irgendeine Arbeit suchen, sonst weiß sie nicht, was sie den ganzen Tag tun soll. Dabei hat sie ein großes Haus in Ordnung zu halten, macht im Sommer viel im Garten, liest gerne, sammelt Briefmarken, also eigentlich müsste sie da ja eh genug beschäftigt sein. Was macht denn deine Mutter den ganzen Tag? Hat sie Hobbys, geht sie fort oder sitzt sie eher nur daheim rum? Ab Jänner hat sie dann ja eine richtige Aufgabe, dann wird es sicher besser. Aber was spricht denn dagegen, wenn du ihr Jolina öfter mal gibst, während du in Ruhe einkaufen gehst, mit einer Freundin auf einen Kaffee gehst, dich mit einem Buch auf den Balkon setzt etc? Danach holst du Jolina wieder ab, wenn das vorher so abgesprochen ist, sollte es ja kein Problem sein, dass sie dir Jolina wieder zurück gibt oder?
Vielleicht gibt es ja abgesehen von Jolina auch ein paar Aufgaben für sie? Irgendwas im Haushalt, was du nicht gerne machst oder nicht dazukommst, vielleicht würde das deine Mutter gerne übernehmen. Dir wäre geholfen und deine Mutter fühlt sich gebraucht. Irgendwelche Näharbeiten, bügeln... findet sich da nichts?
LG
Sabine
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