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Re: Ist das normal?

Hallo Zauseline!
Ich denke, das ist quasi zweigeteilt. Einerseits denke ich schon, daß es normal ist, daß es auch etwas ist, auf das Ihr eingehen solltet und daß es mit der Zeit von alleine vergeht, wenn sie selbständiger ist und andere Kinder eher braucht. Bei Malte war das ungefähr mit vier der Fall, also daß er von sich aus gerne seine Freunde da haben wollte, ohne Eltern, nur für sich. Aber auch vorher hat er gerne schon mit anderen gespielt.
Andererseits denke ich aber schon, daß es ein größeres Problem für Einzel- und Erstkinder ist (so ein kleines Geschwisterkind, das in der Regel ja höchstens ein Jahr ist, ist halt was anderes als ein Kind im selben Alter oder älter). Ich gehe ziemlich ungern mit den kindern in Familien, in denen nur ein kind ist oder das älteste in Arnes Alter. Das ist mir einfach zu anstrengend. Dann ist es einfacher, wenn sie zu uns kommen, aber auch dann ist es nicht immer einfach. Unter "richtigen" Geschwistern (also Kindern, die schon untereinander richtig kommunizieren können, in denen das zweite schon die erste teilen-Phase hinter sich hat oder drin ist, die schon miteinander spielen) ist das einfach so normal, daß es viel weniger ein Problem ist. Wie gesagt, das ist nicht nur bei uns so (Arne will sein Zeug auch manchmal haben, aber selten so prinzipiell "das ist meins", außerdem kann er sich viel besser mit anderen Kindern beschäftigen, weil er es gewohnter ist, auf Kind-Ebene zu kommunizieren, auch mal nicht verstanden zu werden oder nicht zu verstehen und nicht immer gerecht behandelt zu werden - bei Erwachsenen ist die Kommunikation ja vorwiegend auf eine Seite, das Kind, gerichtet, unter Kindern eher gleichberechtigt. Puh, das war lang).
Aber wie gesagt, ich denke nicht, daß Du Dir da Sorgen machen mußt. Das ist eben so, das finde ich auch normal und das wird vergehen, wenn sie im richtigen Kindergartenalter ist, darunter verstehe ich, daß in einer Gruppe die Kinder wichtiger werden (grade zum spielen) als die Erwachsenen, daß sie sich eher mit den kindern unterhalten und die Betreuer nebensächlich werden.
Malte erzählt z.B. so gut wie nie von den Erziehern, aber viel von seinen Freunden. Arne erzählt (wenn überhaupt) eher von der Erzieherin, auch von den anderen Kindern, aber richtige Freunde hat er da noch nicht. Deswegen ist er in einer kleinen Spielgruppe und Malte in einem KiGa mit 25 Kindern in der Gruppe.
LG Franziska
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