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Dienstag, 25. September 2018
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@ Vollzeit Mamas, die nur zu Hause sind(sehr lang)

Hallo ihr Lieben,
nun muss ich euch mal was fragen.
Ich bin ja nun ewig schon zu Hause und habe meist nur meine Kinder um mich herum, es sei denn, ich fahre mal zu ner Freundin, die inzwischen auch sehr mager gesäät sind. Ds mag sicher auch an mir liegen, da ich mich derzeit eher zurück ziehe, als dass ich mir neue Bekanntschaften suche und diese dann pflege. Um es genau zu nehmen, sind es zwei Freundinnen. Die eine arbeitet Vollzeit und die andere ist auch zu Hause, aber wieder ss und arbeitet einen Tag in der Woche und hat selber sehr viele Freunde, um die ich sie ein wenig beneide.. aber egal...
Ich habe meine Gründe, warum ich mich hier von unseren Nachbarn zurück ziehe und ich denke, die sind wichtiger als jede Freundschaft oder eher Bekanntschaft.
Jedenfalls, was ich eigentlich fragen wollte, wie oft in der Woche ruft ihr eure Männer an der Arbeit an?
Passiert es euch auch, dass ihr anruft und während die Nummer gewählt wird und bis dann der Angerufene abnimmt, dass dann nebenbei so viel passiert, dass ihr vergessen habt, warum ihr angerufen habt?
Mir passiert das bestimmt zwei mal in der Woche und es ist mir selber extrem peinlich, aber ich kann es nicht ändern...
Ich kriege ein wenig vorgehalten, dass ich meinen Mann wenigstens einmal am Tag an der Arbeit anrufe. Das sei sehr viel... keine Ahnung, ich finde es nicht viel!
Ich habe von meinem Mann kaum was.... eigentlich so gut wie nichts... Er geht morgens um sechs, halb sieben an die Arbeit und kommt mit viel Glück um 18h nach Hause, als erstes bekommen die Kinder ihre Begrüßund und ein wenig Spielzeit, wenn er nicht so genervt ist, dann essen wir Abendbrot. Nach dem Abendbrot gehen die Kinder nacheinander langsam ins Bett, dann ist es meist 20h. um spätestens 20.30h schläft dann auch mein Mann! Wann soll ich denn mal mit ihm sprechen, wenn ich ihn an der Arbeit anrufen darf?? ICh habe irgendwie selten Erwachsene um mih herum, mit denen ich mal wirklich ungestört reden kann! Es gibt kaum jemanden, der wirklich Zeit hat und dann noch Interesse an den Problemen anderer hat. Ich traue mich schon gar nicht mit irgendwem zu reden, weil es eh keinen interessiert. Jeder ist mit sich selbst viel zu beschäftigt, ich habe das Gefühl, immer für andere da sein zu müssen, wenn ich dann aber mal Hilfe brauche, dann hat niemand Zeit oder es sind andere Umstände, die mich da nicht mehr anfragen lassen!
Es ist einfach nur noch ätzend... im Moment kotzt mich mein Leben an. Das soll nicht heißen, dass mich meine Kinder stören oder so, aber im Moment bleibe ich mit mir und meinen Bedürfnissen und Problemen irgendwie total auf der Strecke. Wenn ich dann mal von mir anfange zu reden, dann kommt es bei meinem Mann sehr oft vor, dass er sagt, ich sei total egoistisch.... Das empfinde ich dann immer ein wenig beleidigend... denn ich empfinde es so, dass immer als erstes die Kidner kommen, dann der verhasste Haushalt, im Anschluss direkt er und für mich bleibt gar keine Zeit... er schläft abends, ich egehe um halb acht manchmal noch einkaufen... dann habe ich noch andere Sachen im Haushalt zu erledigen, die ich tagsüber nicht geschafft habe... er schläft dann schon! Ich kann dann irgendwann nur noch ins Bett gehen und der nächste Tag läuft genauso....
Ich habe da keine Bock mehr drauf, klar viele werden jetzt sagen, dass ich mir das vorher hätte überlegen müssen... ich hätte allerdings auch nicht damit gerechnet... dass die Omas sich so zurückziehen und das speziell meine Mutter sich immer nur um Lena kümmern will! Meine Mutter ist eh... (keine Worte)
Unser Nachbarmädchen, wenn ich die frage, ob sie Zeit hat, dass wir Samstagabends mal weggehen könne, die hat generell keine Zeit, allerdings hat sie soviele Sachen von uns geschenkt bekommen, die sie auch mal "abarbeiten" müsste, geht aber nicht,.... sie ist ständig unterwegs!
Wir wollen nun mal einen Aushang machen, dass wir einen adäquaten Babysitter suchen, allerdings wird dann die Kinderfreie zeit wieder extrem eingeschränkt sein, weil ja Geld für den BAbysitter über bleiben muss! Es ist einfach nur blöf im Moment! So ohne Verwandte und tolle Freunde ist man total aufgeschmissen und kann sich nur aufgeben und für die Kinder leben. Am bestens sollte man dann auch keine Ansprüche an sein eigenes Leben haben, denn die frustrieren nur.
Ich hoffe für mich, dass es ab 2008 ein wenig besser wird und ich dann wenigstens auch den Luxus haben darf und arbeiten gehen darf!
Ich danke euch schon mal fürs LEsen und fürs Beantwroten meiner zwei Fragen, die nun völlig untergegangen sind.
Entschuldigt, dass es so sehr lang geworden ist.
GGLG Yvonne
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