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Montag, 10. Dezember 2018
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Re: was soll ich nur gegen die Pfunde tun??

Meine Große ist jetzt auch 5 geworden. Sie wiegt 30.5 Kilo bei 1,25 m. Also ähnlich, wie Deiner. Das Problem begann langsam, als sie zwei Jahre alt war. Ich habe viele Bücher gelesen, Zeitschriftenartikel und Co. Mein Mann und ich kämpfen auch immer mit den Pfunden. Mein Mann hat 40 Kilo abgenommen, als meine Tochter 3 wurde. Wir haben in dieser Zeit die Ernährung radikal umgestellt. Davon hat meine Tochter komischerweise scheinbar nicht wirklich profitiert. Ich habe selber auch 10 Kilo durch eine zweite Schwangerschaft und die Ernährungsumstellung abgenommen. Worauf man achten muss, haben wir gelernt. Alles in allem sind wir jedoch Genießer. Ich schaffe es auch nicht, zu hundert Prozent meiner Tochter gegenüber konsequent zu sein, wenn ich es selber nicht diszipliniert vorleben kann. Nach allem, was ich so gelesen und nachgedacht habe denke ich:
Wir sind das wichtigste Vorbild. Wenn ich keinen Sport mache, wird mein Kind auch kein Interesse daran haben. Familienaktivitäten mit dem Fahrrad, zu Fuß, ins Schwimmbad sollten eine Selbstverständlichkeit werden. Fettarme und ausgewogene Ernährung sollte die Grundlage sein. Aber wir lassen auch Ausnahmen zu´, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Meine Tochter darf, gemäß Optimix, auch täglich was Kleines naschen. Die Erfolge einer vernünftigeren Lebensweise stellen sich erst langsam ein. Ich habe mal den BMI meiner Tochter mit dem vom letzten Jahr verglichen. Und siehe da, es hat sich was getan, auch wenn ich es noch nicht an ihr sehen kann. gut Ding will Weile haben. Viel Wasser / Tee Trinken ist natürlich auch wichtig. Dazu muss ich meine Tochter auch immer anregen, weil sie keinen Durst hat. Außerdem essen wir alle zu schnell.
Gemäß einer Studie der Uni Freiburg haben Kinder im Vorschulalter den größten Abnahmeerfolg durch eine Steigerung ihrer täglichen Bewegung. Da sind sie auch noch leistungsfähig und beweglich. Diese Fähigkeit scheint im Schulalter abzunehmen. Wenn man sie dann noch zur Bewegung antreiben will, scheint das schwerer zu funktionieren, weil sie dann die Belastung eher empfinden.
Tja, das weiß ich nun alles, aber die Umsetztung ist natürlich nicht immer leicht. Es wäre so schön, wenn es Gruppen gäbe, in denen auch Eltern von Vorschulkindern eine Unterstützung erhielten. Ich scheitere oft am psychologischen Aspekt, wie ich es meiner Tochter am besten verkaufe. Seit drei Tagen hat sie einen Appetit, dass mir Angst und bange wird. "Ich habe Hunger" steht auch oft für: "Mir ist langweilig."
Ein guter Tipp war auch, den Kindern vor dem Essen Rohkost anzubieten, dann ist schon was im Bauch und das Sättigungsgefühl wird rechtzeitig empfunden.
Bleibt dran, es lohnt sich. Viel Glück, Nathalie
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