Ein Angebot von Lifeline
Mittwoch, 26. September 2018
Menu

Re: Soll ich sie noch zusätzlich betreuen lassen?

Au Pair: uns stört es nicht, daß noch jemand im Haus ist, in zwei Jahren mit Au Pair gab es vielleicht zwei, drei Situationen wo ich mir gewünscht hätte, sie wäre nicht da.
Natürlich wird man auch plötzlich Mutter von einem jungen Mädchen (gute Erfahrung für den Umgang mit den eigenen Kinder, die ja auch irgendwann mit der ersten Liebe kommen werden ;-)), darf gelegentlich in Diskos fahren, darf sich darüber ärgern, weshalb sie nicht fertiggetrocknete Wäsche in den Schrank legt usw. Doch alles ist zu lösen und die Vorteile überwiegen. Und natürlich hängt es auch vom Menschen ab, der zu einem kommt. Wir bekommen im September das dritte Au Pair. Ist zwar relativ teuer, doch im Vergleich dazu, was eine Haushaltshilfe und Tamu kostet auch wieder nicht, wenn man bedenkt, wieviel sie hilft. Am letzten Wochenende war unser erstes Au Pair bei uns zu Besuch, daß nun schon fast ein Jahr nicht mehr hier war, es war sehr nett. Ihre Schwester wird nun unser drittes Au Pair. Da weiß ich wenigstens aus welcher Familie sie kommt.
Ich habe mit den beiden Mädchen auch Erfahrungen gesammelt. Ich habe z.B. gelernt, meine Vorstellungen deutlicher zu kommunizieren und erwünschtes Verhalten konsequenter einzufordern bzw. unerwünschtes zu verhindern. Unser jetziges Au Pair hat sogar eine Kündigungsdrohung von mir bekommen, als sie einmal sehr lieblos mit meinem Kind umging. Das hätte ich beim ersten noch nicht gemacht. Doch ich habe gelernt, daß klare Ansagen notwendig sind, da man andernfalls doch sehr ausgenutzt wird.
Die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten sind ab diesem Jahr ja auch deutlich gestiegen, das gilt auch für Kosten des Au Pairs. Ab diesem Jahr kann man auch Kosten der Unterkunft und Verpflegung ansetzen, was bisher nicht ging, weshalb ein großer Teil der tatsächlichen Kosten nicht absetzbar war es aber nun ist.
Ich arbeite zur Zeit 25 Std. pro Woche (davon 95% morgens von 8-13 Uhr) und habe mit dem Haushalt nicht mehr viel zu tun. Das Au Pair hat einen Putztag in der Woche (dann ist die Große im Kiga und die Kleine bei der Oma), kümmert sich ansonsten morgens um die Kleine, spielt mir ihr, kocht Mittagessen (wir sind da auch nicht so anspruchsvoll, aber sie hat genug Zeit, Salat zu putzen usw. und wenn mal was anbrennt, darf man halt nicht pingelig sein), bringt die Große zusammen mit der Kleinen in den Kiga, saugt, bügelt, putzt auch Fenster, räumt die Küche auf, sorgt für aufgefüllte Getränke und geleerten Müll und erledigt halt das, was ansonsten die Mutter erledigt. Natürlich muß ich sagen, was erledigt werden soll. Wenn ich das vergesse, muß ich es halt selbst machen, das diszipliniert. ;-)
Ich habe somit am Nachmittag zumeist Zeit für die Kinder und ein Wochenende, was ich nicht nur mit Putzen und Bügeln verbringen muß, sondern an dem ich Zeit auch zum Schwimmbadbesuch u.ähnl. habe. Für die Kinder ist es so ideal. Wenn die Kleine demnächst auch im Kiga ist, werden beide von meiner Berufstätigkeit dann nicht mehr sehr viel merken. Da das Au Pair dann morgens nicht mehr soviel zu tun hat, wird es gelegentlich nachmittags Kinder betreuen können oder zum Turnen begleiten oder ähnliches übernehmen, so daß ich dann entweder mehr Zeit für die Arbeit habe oder auch mal zum Zeitunglesen komme.
Ich hätte meine jüngste Tochter sehr gerne schon mit zwei in den Kiga geschickt, weil einfach die professionellste Betreuung und Gleichaltrige dort zu erhalten ist/sind. Meine kann nun mit 2 3/4 in den normalen Kiga gehen und ich freue mich sehr für sie. Leider gibt es hier am Ort keine Einrichtung für unter dreijährige!
LG
Petra
Beitrag melden Antworten
Meistgelesen auf 9monate.de
9monate Top-Service

Gestalte jetzt deine individuelle Einladung oder Dankeskarte zu Geburt, Taufe, Geburtstag oder Hochzeit.

Zum Kartenshop > Alle Tools & Services
Übersicht aller Foren

Zum Seitenanfang