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Dienstag, 25. September 2018
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Kickboardunfall vom Feinsten...

Hallo!
ich melde mich ganz schnell aus dem Urlaub. Wir waren gestern zur Feier des Tages (das Wetter ist ähm.. grauselig in den Bergen - wir sehen Schnee judihui!) auf einem Tripp im Unterland und an der Geburtstagsfeier von AnnA's Patentante. 13 Kinder, kiloweise Erwachsene, ein friedliches und glückliches Durcheinander.
Plötzlich erscheint mein Mann mit der brüllenden, blutüberströmten AnnA auf dem Arm. Ein Blick auf den Hals (ich bin wirklich eher von der abgebrühten Sorte) und ich kippte beinahe um. Kind mit Vater ins Bad beordert, Frottiertuch geschnappt und um Hilfe gebeten. WOHIN müssen wir fahren, damit jemand das Kind verarztet???
AnnA war mit dem Kickboard gestürzt und hatte sich den Lenker (dessen Polsterung infolge des 7668869790. Sturzes weggefault war) in den Hals gerammt. Folge: eine klaffende, ca. 7cm lange Wunde, die blutete und an deren Wundrändern teilweise die nächste, die Fett?schicht der Haut sichtbar wurde. Iiiihhhh!
Der Gastgeberehemann fuhr mit uns um den Häuserblock (mittlerweile sahen wir aus, wie bei der Schlachtung. AnnAs hellblaues Shirt tropfte von Blut, meine schicke immerhin dunkelblaue Bluse dito und meine knallorange Jeans war auch schon blutbefleckt) und ich schleppte mein Kind mit Frottiertuch am Hals in die Praxis im ersten Stock.
Dann begann das eigentliche Drama... AnnA war keinesfalls zu bewegen, sich von meinem Schoss zu lösen, aber um die Wunde mal zu sichten, musste sie sich immerhin minimal lösen. Immerhin, der Doc war eine Wucht und hat AnnA sogar zum lächeln gebracht und dann hat sie ihm einigermassen bereitwillig die Wunde gezeigt. Mir wurde ansatzweise weich in den Knien, aber ich habe durchgehalten... bei der Lokalanästhesie (die erste Nadel war zu kurz und so musste ein zweites Mal angesetzt werden, damit auch die hintere Ecke betäubt war), bei der nachfolgenden Nähaktion (sozusagen erst zu Faden schlagen mit 3 Stichen, danach Feinarbeit mit weiteren 4 Stichen) und dem "richten" des Fettgewebes, was immer wieder rauskam.
AnnA brüllte erst wie irr, aber danach hielt sie ganz brav hin und beim Versprechen auf ein Matterhornpflaster (!!! hm, dabei bröckelt das ja aktuell) verhielt sie sich mustergültig. Nach weiteren 8 Steristrips und dem besagten Matterhornpflaster wurden wir entlassen und AnnA motzte bloss noch ihr Shirt sei nass. Blutnass, notabene aber wir bekamen von der Gastgeberin ein so schickes Teil, dass das Problem innert Nullkomanix vergessen war. Und Muttern schlich fortan leidlich verklemmt durch die Party. Sah aus wie beim Schlachter...
Heute nun sieht man eigentlich gar nix mehr. Ausser dem Pflaster. Und AnnA spürt nix und tobt rum, wie wenn nix gewesen wäre... Kleinkinderhaut heilt schnell...
DAS war der Anfang unserer Ferien. Eigentlich kann es ja nur noch besser werden... mindestens wettermässig soll es das ab morgen. Dann schaun' wir mal...
Regula - mit den Bildern kämpfend und sich deshalb keineswegs auf die Nachtruhe freuend...
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