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Dienstag, 11. Dezember 2018
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Wanddekoration im Kinderzimmer

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 13. November 2018

Wanddekoration im Kinderzimmer – Ideen und Tipps für den Kauf

Viele Eltern freuen sich darauf, ein Kinderzimmer ganz besonders und kreativ einzurichten. Die Vorstellungen gehen jedoch meist über die eigenen künstlerischen Fähigkeiten hinaus, was angesichts der großen Vielfalt an Wanddekoration für Kinderzimmer aber gar kein Problem ist. Welche Möglichkeiten es gibt und was bei der Auswahl zu beachten ist – hier ein wichtiger Überblick.

Wanddekoration für Kinderzimmer muss nicht selbst angefertigt werden – im Handel sind praktische Alternativen erhältlich

Ein Traum in Pink und Glitzer oder doch ein kleiner Dschungel? Die Ideen zur passenden Gestaltung der Wanddekoration für Kinderzimmer gehen naturgemäß weit auseinander. Oft genug haben Eltern sehr kreative Ideen. Geht es dann jedoch an die Umsetzung, stellt sich schnell Frust ein: So eine einfach aussehende Wandmalerei hat es durchaus in sich. Selbst die im Handel erhältlichen Schablonen sind eher für geübte Hände geeignet. Aber es gibt Alternativen, die von bunten Kindertapeten über Bordüren bis hin zu Wandtattoos und Wandbildern reichen. Wichtig ist es, das Gesamtbild im Auge zu behalten – und das sollte natürlich zum Kind passen.

Wanddekoration – Kinderzimmer für Babys

Natürlich empfehlen sich schöne und vor allem helle Wandfarben für ein Babyzimmer – wahlweise in den typischen Mädchen- und Jungsfarben oder eben ganz neutral: Ein warmes Gelb, eine helles Grün oder ein zartes Orange bieten sich geradezu an, weiter verziert zu werden. Wichtig ist, dass die Wandfarbe oder Tapete keine schädlichen Stoffe beinhaltet. Das gilt für die handelsüblichen Wandsticker, -tattoos oder -bilder ebenso. Insbesondere für die erste Zeit empfiehlt sich ein Blickfang mit großen Motiven, der als Zentrum für die gesamte Wanddekoration im Kinderzimmer dienen kann. Schön ist es auch, die Decke des Kinderzimmer zu verzieren – besonders über dem Bettchen.

 

Die Decke nicht vergessen: Babys schauen bevorzugt an die Decke, also findet sich auch dort ausreichend Platz für Dekoration.

 

Kombiniert man bei der Wanddekoration im Kinderzimmer Wand- und Deckenbilder beispielsweise mit Mobiles, kann das Baby dem bunten Treiben immer mit den Augen folgen. Auch fluoreszierende Wandsticker, zum Beispiel Sonne, Mond und Sterne, lassen sich ebenso wunderbar in die Deckengestaltung einbeziehen wie kleine Nachtlichter. So vermeidest du die volle Beleuchtung, wenn du nachts nach dein Baby schaust oder stillst.

Wanddekoration fürs Kinderzimmer anpassen

Während die Gestaltung des Babyzimmers oft vom Geschmack der Eltern geprägt ist, sollten Kinderzimmer aus Sicht der Kinder eine Wohlfühloase werden. Es dauert nämlich nicht lange, da entwickeln die Kleinen ihren eigenen Kopf – aus Säuglingen werden Kleinkinder mit speziellen Neigungen. Ob dann der von Mama gehegte Traum vom Prinzessinnenzimmer passt, muss sich erst erweisen. Vielleicht spielt die Kleine lieber mit Autos oder erobert wagemutig die Natur? Die Wanddekoration im Kinderzimmer sollte dem Charakter und den Neigungen des Kindes Rechnung tragen. Schon beim Thema Farbe gehen die Meinungen auseinander, die kleinen Persönlichkeiten wollen hier ein Wort mitreden.

Das opulent ausgestattete Zimmer einer Prinzessin ist ebenso ein Klassiker wie der Sternenhimmel, der Wände und Decken in Jungenzimmern verziert. Mit etwas Fantasie lässt sich auch eine Ritterburg zaubern, eine Traumlandschaft oder ein Märchenwald – die Auswahl an Wandtattoos und Wandbildern macht all dies möglich:

 

  • Besonders beliebt sind Bäume, die Früchte tragen und auf denen sich Tiere tummeln.

  • Gute Anhaltspunkte für die optimale Wanddekoration für Kinderzimmer geben die Lieblingsbücher, die Lieblingsgeschichten oder auch die ersten Zeichnungen der Kinder.

  • Mit etwas Kreativität lassen sich dann Schränke und Regale in die Wanddekoration integrieren, so dass sich ein stimmiges Ganzes ergibt.

Geeignete Wanddekoration für Jugendliche

Ab einem bestimmten Zeitpunkt wird die Wanddekoration im Kinderzimmer peinlich – spätestens dann ist eine Umgestaltung angesagt. Schon als Teenager können sich die Interessen drastisch verändern, vielleicht sind jetzt Musik- oder Sportstars interessant, spielen Pferde oder Autos die Hauptrolle. Auch diese Neigungen lassen sich hervorragend in der Wanddekoration für Kinderzimmer umsetzen, Allerdings ist hier Umsicht angesagt: Teenager ändern ihre Meinung relativ schnell, sollten sie nicht ausgeprägte Leidenschaften entwickeln. Vielleicht eröffnet eine neutrale Wandgestaltung den optimalen Spielraum, um Poster oder eigene Kreationen anzubringen.

 

Die Wanddekoration im Jugendzimmer sollte in einem eher zeitlosen Design gehalten werden. Das gibt Jugendlichen die Möglichkeit, das Zimmer ganz nach ihren Vorlieben zu gestalten.

 

Die Vielfalt der Möglichkeiten – für jedes Alter die passende Wanddekoration

Wandtattoos, Wandsticker oder Wandbilder? Welchen Begriff auch immer du wählst, im Prinzip meinen alle dasselbe: Aufkleber in den unterschiedlichsten Größen und Formen, die für die Wände bestimmt sind. Der Trend kam vor einiger Zeit in Frankreich auf und hält sich seither zuverlässig. Das ist auch gut nachzuvollziehen, denn Wandtattoos erlauben die dekorative Wanddekoration, ohne selbst mit Pinsel und Farbe agieren zu müssen. Auch wenn sie in gleicher Weise aufgetragen werden, unterscheiden sich die Aufkleber doch: Ursprünglich sind Wandtattoos den traditionellen Wandmalereien entlehnt, die in dieser modernen Form als Folie umgesetzt werden. Einfach Schutzschicht abziehen und ganz nach Wunsch auf die Wand aufbringen – schon ist die Wanddekoration im Kinderzimmer erledigt.

Wandsticker bestehen aus verschiedenen Schichten:

  • dem beschichteten Papier, das als Träger dient;

  • dem eigentlichen Wandbild in der Mitte;

  • der transparenten Transferfolie zur Montageerleichterung;

Die für die Wanddekoration im Kinderzimmer interessante Mittelschicht, das Wandbild selbst also, wird aus einer selbstklebenden, seidenmatten PVC- oder Vinyl-Folie hergestellt, die mit 0,08 mm wirklich hauchdünn ist. So kann sie sich aber auch den unterschiedlichsten Untergründen anpassen - von glatten oder Strukturtapeten über Kunststoff bis hin zu Glatt- oder Rauputz und Raufasertapeten. Die Wand sollte jedoch staub-, latex-, silikon- und fettfrei sein, damit die Wandtattoos auch haften können. Sind die Wände frisch gestrichen, warte zwischen zwei und vier Wochen, bevor du das Wandbild anbringst.

 

Willst du ein Wandbild auf eine grobkörnigen Untergrund wie Rauputz anbringen, hat sich ein kleiner Trick als hilfreich erwiesen: Erwärmst du das Wandtattoo nach dem Aufbringen mit dem Fön, dehnt es sich aus und kann sich besser dem unebenen Grund anpassen. Etwas mit dem Finger nachzuhelfen und das Bild anzudrücken ist ebenfalls clever.

 

Lichtbilder – die schöne und praktische Alternative

Sie bieten dezentes indirektes Licht und können reizvolle Effekte zaubern: Lichtbilder bestehen aus lichtundurchlässigen Schablonen, die hinterleuchtet werden und so die Konturen schön hervorheben. Das können Wolken an der Decke sein, die Silhouette einer romantischen Burg oder ein Baum, die Skyline einer Stadt oder der Namenszug – damit eignet sich diese Wanddekoration für Kinderzimmer in jeder Altersgruppe. Allerdings ist hier etwas handwerkliches Geschick gefragt.

Alternativ kannst du natürlich kleine Wandleuchten, die in einigen Fällen an Lichtbilder erinnern, bevorzugen. Kleine, dezente und gut zu erreichende Wandleuchten erfüllen gleich mehrere Funktionen im Kinderzimmer:

  • Sie liefern gedämpftes Licht, was vor allem nachts sinnvoll ist – du musst nicht das große Deckenlicht einschalten.

  • Die kleine Lampe kann auch bei Einschlafproblemen an bleiben.

  • Außerdem ist die Auswahl an erhältlichen Modellen so groß, dass du garantiert die zur Wanddekoration im Kinderzimmer passende Variante findest.

Wichtig ist, dass sie fachgerecht und vor allem kindersicher montiert wird.

Wanddekoration im Kinderzimmer mit Tapeten und Bordüren

Wer es einfach mag und doch ein kreativ eingerichtetes Kinderzimmer anpeilt, der greift am besten auf die wunderschönen Kindertapeten zurück: Da gibt es Szenen aus Filmen, Landschaften mit zauberhaften Details und Darstellungen des Weltalls – die Wahl wird schwer fallen. Kindertapeten sind meist aus Vlies hergestellt, leicht zu tapezieren und bei Bedarf auch wieder abzulösen. Vor allem aber enthalten sie keine schädlichen Stoffe, die den Kleinen gefährlich werden könnten. Bordüren sind die dezente Variante, auch sie können ganze Geschichte erzählen, nehmen aber nur einen Streifen an der Wand ein. Damit bleibt Raum für andere Accessoires, die das Kinderzimmer besonders machen.

Wanddekoration mit Holzbuchstaben, Bilder und Poster

Und hier kommen zahlreiche Möglichkeiten ins Spiel: Natürlich sind Holzbuchstaben, mit denen sich der Namenszug an der Wand abbilden lässt, ein Klassiker, vor allem für kleine Schulkinder. Du musst auch nicht selbst Hand anlegen, es sind die unterschiedlichsten Varianten erhältlich. Ein Stück doppelseitiges Klebeband reicht schon aus, um die leichten Buchstaben an der Wand zu befestigen und natürlich bei Bedarf auch wieder zu entfernen.

Sollen Bilder nicht direkt auf die Wand geklebt werden, kannst du einfach auf gerahmte Bilder oder Poster zurückgreifen. Natürlich finden hier auch die ersten Schnappschüsse oder selbst aufgenommene Motive Platz, es steht aber auch eine große Auswahl im Handel zur Verfügung. Im Laufe der Zeit sammeln sich ohnehin die Fotografien, die sich mit etwas Kreativität zu einzigartigen Collagen verarbeiten lassen.

 

Ein toller DIY Tipp: Fotos, Muscheln, Blüten und Blätter ergeben mit etwas Leim und in einem einfachen Rahmen eine einzigartige Wanddekoration für Kinderzimmer – vor allem. wenn die Kleinen bei der Gestaltung mitwirken dürfen und Erinnerungen an bestimmte Ereignisse damit verbinden.

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 13. November 2018

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