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Dienstag, 11. Dezember 2018
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Teppich fürs Kinderzimmer

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 13. November 2018

So findest du den richtigen Teppich fürs Kinderzimmer

Was wäre ein Kinderzimmer nur ohne einen Teppich? Teppiche im Kinderzimmer sind weit mehr als bloß schöne Dekoration: Sie wärmen die lieben Kleinen beim Spielen und Schmökern. Sie sorgen für Sicherheit auf glatten Böden und federn den Fall ab, wenn das Kind beim Toben ausrutscht. Oder sie dienen – in Form eines Spielteppichs – selbst als Untergrund für fantasievolle Spiele. Hier erfährst du, worauf du beim Kauf eines Teppichs für das Kinderzimmer achten solltest – von Prüfsiegeln bis zum passenden Material.

 

 

Was muss ein Teppich fürs Kinderzimmer alles können?

Anders als bei Teppichen in Wohnzimmer oder Flur gibt es beim Kauf eines Teppichs für das Kinderzimmer einige Kriterien, die unbedingt beachtet werden sollten.

  • Der Teppich für das Kinderzimmer sollte nicht zu flauschig sein. Kinder, die noch krabbeln, könnten sich ansonsten darin verheddern. Außerdem eignet sich eine glattere Oberfläche besser, um darauf zum Beispiel mit Spielzeugautos zu spielen.
     

  • Eine rutschhemmende Unterseite ist äußerst wichtig, damit der Teppich fest am Boden bleibt – selbst dann, wenn das Kind darauf herumtobt. Alternativ kann eine rutschfeste Unterlage, etwa aus Naturlatex, unter dem Kinderteppich befestigt werden.
     

  • Der schönste Teppich nutzt im Kinderzimmer nichts, wenn sich aus ihm Flecken nicht oder nur schwer entfernen lassen. Kinderteppiche müssen deshalb pflegeleicht sein. Kleinere Teppiche auch Naturfasern lassen sich auch in der Waschmaschine reinigen. Aber Vorsicht: Kunstfaserteppiche gehören nicht in die Waschmaschine, da sie dadurch im schlechtesten Fall dauerhaft beschädigt werden. 

Welches Material eignet sich für einen Teppich im Kinderzimmer?

Teppiche fürs Kinderzimmer werden aus verschiedensten Materialien hergestellt, die alle spezielle Vorteile aufweisen.

Baumwolle ist eine natürliche und günstige Textilfaser, die sich besonders gut auf der Haut anfühlt, sehr reißfest und äußerst robust ist. Teppiche aus Baumwolle halten Belastungen gut stand und lassen sich ganz einfach waschen – ein großer Vorteil im Kinderzimmer, wo gerne auch mal etwas daneben geht.

Wolle ist ebenfalls recht strapazierfähig, dabei antistatisch, schwer entflammbar, weitestgehend unempfindlich gegenüber Schmutz und Wasser sowie unempfindlich gegen Druckstellen. Außerdem tragen Teppiche aus Wolle spürbar zu einer gemütlichen Atmosphäre im Zimmer bei und sorgen für eine ausgezeichnete Wärmedämmung.

Kunstfasern sind das verbreitetste Material bei Teppichen. Beliebt ist vor allem Polyacryl, da es der Wolle sehr ähnlich ist, extrem starker Beanspruchung standhält und eine hohe Licht- und Farbbeständigkeit aufweist. Kunstfasern sind der Alleskönner unter den Teppich-Materialien.

Sisal oder Jute werden seit einigen Jahren immer beliebter. Beides sind Pflanzenfasern, die als Teppich antistatisch wirken und leicht zu reinigen sind. Allerdings verformen sich Teppiche aus Sisal oder Jute bei Nässe schnell und insbesondere Sisal-Teppiche sind eher kratzig als weich.

 

Kunstfasern sind sehr schmutzbeständig, Naturfasern wärmen dagegen extrem gut.

 

Weil Kunstfasern so belastbar sind, sind sie bei Teppichen fürs Kinderzimmer die erste Wahl. Von Kekskrümeln bis zum austretenden Windelinhalt kann ihnen kaum etwas anhaben. Wenn du Naturfasern bevorzugst, solltest du zu einem Teppich aus Wolle oder Baumwolle greifen. Tipp: Ein wärmender Wollteppich ist besonders dann gut geeignet, wenn im Kinderzimmer kühles Laminat verlegt ist.

Auf diese Prüfsiegel sollte man achten

Weil gerade kleinere Kinder sich alles in den Mund stecken, was in Reichweite ist, sollte der Kinderzimmer-Teppich nur aus unschädlichen Materialien hergestellt sein. Ob ein Teppich aus unschädlichen Materialien hergestellt wurde, lässt sich meistens schon am Geruch erkennen: Riecht er beißend, wurden vermutlich Chemikalien verwendet, die im Kinderzimmer nichts zu suchen haben.

Außerdem kann man auf verschiedene Prüfsiegel achten:

  • GuT-Signet: Der Teppich wurde auf einige Pestizide sowie Schadstoffe getestet und gilt als unbedenklich. Allerdings dürfen Teppiche mit GuT-Siegel flüchtige organische Stoffe und Weichmacher bis zu einem bestimmten Grenzwert enthalten.

  • greenline-Siegel: Der Teppich enthält keine Schadstoffe und Stoffe wie Weichmacher nur in sehr geringen Mengen.

  • TÜV-Umweltsiegel: Der Teppich enthält keine gefährlichen Schadstoffe und flüchtige organische Stoffe nur in sehr kleinen Mengen.

Arten von Teppichen fürs Kinderzimmer

Wer einen Teppich fürs Kinderzimmer kaufen möchte, kann auch einem schier unendlichen Angebot wählen. Welches Modell es am Ende ins Kinderzimmer schafft, ist eigentlich nur von den persönlichen Vorlieben des Kindes abhängig. Sohnemann oder Töchterchen sollten in die Auswahl des Teppichs unbedingt mit einbezogen werden – schließlich liegt das schöne Stück schlussendlich bei ihnen im Zimmer.

Spielteppiche sind Teppiche, auf die zum Beispiel Straßen, Welt- oder Stadtkarten gedruckt wurden. Der Teppich fungiert im Kinderzimmer also nicht nur als Dekoration, sondern auch als Untergrund für Spiele mit Modellautos, Figuren etc.

Zeitlose Teppiche sind weniger bunt und knallig als klassische Kinderteppiche und erhöhen so die Chance, auch noch im Jugendzimmer einen Platz zu finden. Helle Farben sind dunklen eindeutig vorzuziehen, denn beige oder weiße Teppiche passen zu den meisten Möbelstücken eindeutig besser als dunkelblaue oder braune.

Wandteppiche sind auch im Kinderzimmer eine tolle Möglichkeit, leere Wände ansprechend zu dekorieren. Es gibt sie in zahlreichen Designs und mit Tausenden Motiven – hier zählt wieder einmal nur der ganz persönliche Geschmack des Kindes. Allerdings sollten an einem Wandteppich im Kinderzimmer keine Quasten hängen, die von Kleinkinder abgerissen und verschluckt werden könnten.

Teppiche für Mädchen und für Jungen lassen mit Motiven wie Prinzessinnen, Rittern, Tieren oder Superhelden Kinderherzen höher schlagen. Allerdings kann es sein, dass die Phase, in der das Kind eine bestimmte Figur toll findet, schnell vorbei ist. Man sollte es sich also gut überlegen, ob man sich für einen themenspezifischen oder doch eher für einen etwas zeitloseren Teppich entscheidet.

Teppiche in speziellen Formen, zum Beispiel in Herz- oder Sternform, sind in der Regel etwas kleiner als herkömmliche rechteckige Teppiche. Sie eignen sich deshalb perfekt als Ergänzung zu normalen, größeren Teppichen.

 

Eher kleine Räume wirken durch Teppiche in dunklen Farben noch kleiner. Hier sollte man besser auf helle Farben setzen. Wenn das Kinderzimmer also ein kleiner Raum ist, sollte man auf dunkle Teppiche verzichten.

 

 

Teppich im Kinderzimmer reinigen – so geht’s

Einmal nicht aufgepasst, schon ist’s geschehen: Im Kinderzimmer passieren naturgemäß immer mal wieder kleinere Unfälle mit Saft, Filzstift und Co. Hat man einen Teppich aus pflegeleichtem Material gewählt, ist das kein großes Drama. Allerdings sollte man auch hier beachten, dass sich nicht jedes Reinigungsmittel für jedes Material eignet.

 

Material

Alkalische Reiniger (Kernseife, Gallseife, Fleckensalz)

Säurehaltiger Reiniger

in der Waschmaschine waschbar

Baumwolle

ja

nein

ja, bei niedriger Temperatur

Wolle

nein

ja

ja, bei niedriger Temperatur

Sisal

ja

nein

nein

Kunstfaser

ja

nein

nein

 

Grundsätzlich gilt:

  • Bitte die Reinigungshinweise auf dem Teppichrücken beachten, bevor man ans Werk geht.
  • Reinigungsmittel sollten an einer kleinen, verdeckten Stelle getestet werden.
  • Teppiche in der Waschmaschine nicht mit anderen Textilien waschen.
  • Teppiche nach dem Waschen in der Waschmaschine niemals in den Trockner geben, sondern an der Luft trocknen lassen.
  • Bei der Fleckentfernung lieber Tupfen als Reiben, um den Fleck nicht noch tiefer in das Gewebe einzuarbeiten.

 

Flecken mit Hausmitteln entfernen – was hilft gegen was?

Blut: Keinesfalls mit warmem Wasser bearbeiten, sondern mit Leitungs- oder Sprudelwasser einweichen und anschließend abtupfen.

Erbrochenes: Mit einem Küchenpapier das Gröbste entfernen. Dann mit einer Mischung aus Handwaschseife und Wasser bearbeiten. Alternativ dazu kann man etwas Rasierschaum auf den Fleck geben. Einwirken lassen und eventuelle Reste absaugen, das hilft auch gegen den Geruch.

Kaugummi: Den festgeklebten Kaugummi für einige Sekunden mit einem Eiswürfel einreiben. Dann härtet er aus und lässt sich einfach entfernen.

Schokolade: Fest werden lassen und dann so weit es geht mit einem Küchenmesser abkratzen. Anschließend Backpulver auf den Fleck geben, einwirken lassen, den Fleck mit ein wenig Wasser bearbeiten und am Schluss absaugen.

 

 

Fazit: Teppiche fürs Kinderzimmer lohnen sich

Teppiche fürs Kinderzimmer sind schon zu sehr günstigen Preisen erhältlich und zaubern im Handumdrehen eine wohlige Stimmung. Nebenbei dienen sie auch der Wärmedämmung und federn Stürze ab. Vor allem in Form eines Spielteppichs sind sie eine sinnvolle Ergänzung für Kinder, die sich gerne mit Puppen, Rennautos oder Figuren Spielfiguren beschäftigen. Achten sollte man beim Kauf vor allem darauf, dass für die Herstellung des Teppichs nur schadstofffreie Materialien benutzt wurden.

 

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 13. November 2018

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