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Dienstag, 11. Dezember 2018
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So findest du die passenden Aufbewahrungsmöbel fürs Kinderzimmer

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 06. November 2018

Von Schlafanzug und Pullis über Kuscheltiere und Spielzeug hin zu Schulbüchern und Wachsmalkreiden: Im Kinderzimmer muss so manches untergebracht werden. Aufbewahrungsmöbel sind deshalb ein essentieller Teil des Kinderzimmers. Sie sorgen zuverlässig dafür, dass nicht alles, was dem Kind gehört, auf dem Boden liegen bleibt. Das verringert zum einen die Unfallgefahr und hilft zum anderen dabei, den Alltag strukturierter zu gestalten – denn wenn nicht ständig nach dem Lieblings-Rennauto oder dem Vorlesebuch gesucht werden muss, sind auch Mama und Papa deutlich weniger gestresst.

 

 

Nicht zuletzt bringen Aufbewahrungsmöbel im Kinderzimmer dem Kind von Anfang an bei, Ordnung zu halten. Davon profitiert es nicht nur jetzt, sondern auch im späteren Leben.

Welche Arten von Aufbewahrungsmöbeln es gibt und welche Materialien sich für das Kinderzimmer eignen, erfährst du hier.

Welche Aufbewahrungsarten gibt es?

Wer Aufbewahrungsmöbel fürs Kinderzimmer sucht, wird feststellen, dass er einer Flut an Angeboten gegenübersteht. Grob unterteilen lassen sich kinderfreundliche Aufbewahrungsmöbel in:

Wand Utensilos: Diese vielseitigen Helferlein bestehen meist aus textilen Rohstoffen wie Baumwolle, die an Wand, Tür oder Schreibtisch befestigt werden können. Dadurch sind sie äußerst platzsparend, bieten aber durch ihre Täschchen eine Menge Stauraum. Es gibt Wand Utensilos in zahllosen Farben, Größen und Designs – sie sind übrigens auch im elterlichen Büro ein wahres Platzwunder.

Drahtkörbe: Drahtkörbe aus meist pulverbeschichtetem Metall lassen sich toll auf dem Schreibtisch oder in Regalen bzw. Kommoden verwenden und sind eine tolle Möglichkeit, Dinge, die man regelmäßig benötigt, schnell und unkompliziert zu verstauen.

Stoffkörbe: Stoffkörbe, zum Beispiel aus fester Baumwolle, eignen sich besonders gut für das Verstauen von Kleidung oder Kleinteilen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen und Farben, was sie neben ihrer Funktion als Ordnungshelfer auch noch zu einem knalligen Hingucker macht.

Hocker mit Stauraum: Wer 2-in-1-Möbel mag, wird Hocker mit Stauraum lieben: Sie sind Aufbewahrungsmöbel und Sitzgelegenheit in einem. Kleidung, Spielzeug oder Bücher sind flugs verstaut. Deckel drauf und schon ist alles wieder ordentlich.

Pixi Regale: Pixi-Bücher sind auch heute noch aus dem Kinderzimmer nicht wegzudenken. Die kleinen, quadratischen Büchlein lassen sich aufgrund ihrer ganz speziellen Form am besten in extra dafür designten Pixi-Regalen aus Metall aufbewahren, die man aufhängen oder einfach ins Regal stellen kann.

Setzkästen: An Setzkästen aus Holz erinnert man sich noch aus der eigenen Kindheit, mittlerweile gibt es sie allerdings in weitaus mehr Designs als in dem schlichten Braun, das wir alle kennen. Zum Beispiel in Form von Schlössern oder Schiffen dienen sie an der Wand befestigt nicht nur als Aufbewahrungsort für Kleinigkeiten, sondern auch als hinreißende Dekoration für das ganze Kinderzimmer.

Metall Boxen: Robust und farbenfroh sorgen Metall Boxen als Aufbewahrungsmöbel im Kinderzimmer für Ordnung. Es gibt sie in unzähligen Farben und Formen und in nahezu jeder Größe. Ihr größter Vorteil: Sie lassen sich absolut unkompliziert säubern. Einfach mit lauwarmem Wasser abspülen und trocknen lassen.

Spielzeugbeutel/Spielsack: Spielzeugbeutel oder Spielsäcke sind Matten aus textilen Rohstoffen, die mit einem Kordelzug versehen sind. So lässt sich der Spielsack als Spielmatte nutzen und danach mit einem einzigen Handgriff zum Aufbewahrungsbeutel umfunktionieren. Das ist perfekt für kleinteiliges Spielzeug und Kinder, die das Aufräumen langweilt. Außerdem lässt sich das Spielzeug so ganz einfach von einem ins andere Zimmer transportieren. Ordentlicher wird’s nicht.

 

Welches Material sollte ich für Aufbewahrungsmöbel im Kinderzimmer wählen?

Aus welchem Material das neue Möbel gefertigt sein sollte, hängt ganz von seinem Einsatzzweck ab. Klar ist: Metall und Holz sind stabiler als Stoff. Weil kleine Kinderhände aber oft noch etwas ungeschickt sind und sich Kinder leichter verletzen als Erwachsene, sind Ordnungshelfer aus Stoff eine gute Wahl für das Kinderzimmer. Denn die verursachen keine Schmerzen, wenn sie aus Versehen auf den Füßen landen. Apropos landen: Körbe aus Stoff vertragen Stürze natürlich wesentlich besser als beispielsweise Boxen aus Metall, die im schlechtesten Fall bei derartigen Vorfällen etwas eindellen. Spielzeugbeutel beziehungsweise Spielsäcke sollten auf jeden Fall leicht zu reinigen, im besten Fall  in der Waschmaschine waschbar sein. So macht es nichts, wenn Töchterchen oder Sohnemann beim Spielen darauf ein bisschen herumkleckern. Ab in die Maschine – schon sieht das gute Stück wieder aus wie neu.

 

Worauf sollte ich beim Kauf von Aufbewahrungsmöbeln für das Kinderzimmer achten?

Wer beim Kauf von Aufbewahrungsmöbeln für das Kinderzimmer vorausschauend handelt, kann sich darauf einstellen, noch viele Jahre lang davon etwas zu haben. Körbe, Setzkästen, Hocker, Utensilos und Co. in einem zeitlosen Look können dann sogar noch im Jugendzimmer einen Platz finden. Beim Kauf von Aufbewahrungsmöbeln sollte also darauf geachtet werden, lieber Designs zu wählen, die das Potential haben, schnelllebige Trends einige Jahre lang überdauern zu können. Mag sein, dass das Kind gerade eine ganz bestimmte Zeichentrickfigur toll findet – aber wird das in einigen Monaten auch noch so sein?

Wo immer es geht, sollte man außerdem darauf achten, dass das neue Aufbewahrungsmöbel aus natürlichen Materialien besteht, das heißt zum Beispiel aus Baumwolle oder Bast. Bei Möbeln aus Holz sollten folgende Eigenschaften stets vorgezogen werden:

  • aus nachhaltiger Forstwirtschaft, also zum Beispiel PEFC-zertifiziert
  • wenn lackiert, dann mit Lack auf Wasserbasis
  • besser von Markenherstellern als billige Asien-Importe kaufen

Bitte beachten: Alle Aufbewahrungsmöbel, die an einer Wand befestigt werden, also zum Beispiel Setzkästen oder Pixi-Regale, müssen unbedingt ordentlich festgeschraubt werden. Auch ein Rütteln daran darf nicht dazu führen, dass das Regal herunterfällt. Andernfalls besteht gerade für kleinere Kinder Verletzungsgefahr. Halte dich bei der Installation bitte an die beiliegende Gebrauchsanweisung.

Tipps für ein ordentliches Kinderzimmer

Aufbewahrungsmöbel hin oder her: Das Kinderzimmer ist der Ort, an dem es am schnellsten mal etwas chaotischer zugeht. Schließlich besitzen Kinder eigentlich immer mehr Spielzeug, Stifte und Kuscheltiere, als eigentlich notwendig wäre. Eltern tun sich also selbst einen Gefallen, wenn sie dem Nachwuchs möglichst früh beibringen, dass Ordnung vielleicht nicht das halbe Leben ist, es das selbige aber sehr erleichtert. Die folgenden Tipps können es dir und deinem Kind das Ordnung machen – und halten! – erleichtern.

Am Anfang: Entrümpeln. Mag sein, dass das riesige Puzzle vor einiger Zeit eine Menge Geld gekostet hat. Mag sein, dass der zu kleine Pullover mal ein Geschenk war. Nichtsdestotrotz: Wer Ordnung schaffen will, muss sich zunächst von Dingen befreien, die nicht mehr gebraucht werden. Dazu gehört es, zu kleine, kaputte oder schlicht ungenutzte Gegenstände auszusortieren, die danach recycelt, verkauft oder verschenkt werden können. Wer sich nicht für immer davon trennen möchte, packt alles in einen Karton und stellt diesen auf den Speicher oder ins Kellerabteil. 

Eine gute Idee ist es auch, den Kleiderschrank im Kinderzimmer saisonal zu bestücken: Im Sommer lagern die dicken Winterklamotten in Kartons und Säcken im Keller, bevor sie zur kalten Jahreszeit wieder hervorgeholt werden und die Sommerkleider in den Keller wandern. Das schafft schnell enorm viel Platz im sonst so überfüllten Kleiderschrank.

Es ist sehr wichtig, Kindern zu erklären, weshalb man Dinge aussortiert und was mit diesen aussortierten Dingen passiert. Das erleichtert es dem Nachwuchs, sich von Ungenutztem zu trennen und animiert vielleicht sogar dazu, in Zukunft selbst zu bemerken, wenn ein Gegenstand entsorgt werden kann.

Das Kinderzimmer in Bereiche einteilen. Auch Kinder mögen es zu wissen, wo sie finden können, was sie suchen. Eine Aufteilung des Kinderzimmers in verschiedene Bereiche kann deshalb sehr sinnvoll sein: Eine Ecke wird dann zur Leseecke, die andere zur Malecke, neben dem Bett steht das Puppenhaus und so weiter. Das Kind weiß dann immer, wo es gerade benutztes Spielzeug aufräumen kann.

Regeln etablieren. Äußerst hilfreich beim Ordnung halten sind Regeln, an die sich das Kind halten soll, etwa: Kein Spielzeug wird hervorgeholt, wenn das zuletzt benutzte noch nicht aufgeräumt wurde. Oder: Mit der Knete darf nur auf dem Schreibtisch gespielt werden. Regeln wie diese können verhindern, dass Unordnung überhaupt erst entsteht.

 

Fazit: Aufbewahrungsmöbel fürs Kinderzimmer schaffen mehr als Ordnung

Im Kinderzimmer sind Aufbewahrungsmöbel wie Körbe, Pixi-Regale oder Wand Utensilos nicht wegzudenken. Sie helfen Kindern dabei, schon in jungen Jahren ein Verständnis für Aufbewahrung und Ordnung zu entwickeln und sind unerlässlich für ein aufgeräumtes Kinderzimmer. Außerdem dienen sie, zum Beispiel in Form eines Sitzhockers mit Stauraum, als zusätzliche Sitzgelegenheit und farbenfroher Eyecatcher. Achten sollte man beim Kauf vor allem auf ein zeitloses Design sowie natürliche Materialien wie Baumwolle, Holz oder Bast.

 

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 06. November 2018

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