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Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Zahnen bei Babys

Autor: Theresa Nikley / Miriam Funk
Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2017

Die ersten Milchzähne kommen meist zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat des Babys zum Vorschein, bis zum Alter von ungefähr zweieinhalb Jahren ist das Milchzahngebiss mit 20 Zähnen vollständig. Wenn Babys zahnen, können sie unruhig und das Zahnfleisch gerötet und empfindlich sein.

zahnen_baby.jpg
Manche Babys haben beim Zahnen Beschwerden bis die ersten Zähnchen da sind, andere haben keine Symptome
(c) iStockphoto/deabug

Reihenfolge der Zahnentwicklung

Die Anlage der Zähne im Kiefer erfolgt bereits im Mutterleib, etwa 40 Tage nach der Befruchtung. Die ersten 20 Zähne sind die Milchzähne. In der Regel bricht der erste Milchzahn etwa zwischen dem 6. bis 8. Lebensmonat des Babys durch, aber dies kann stark variieren. Das Durchbrechen der Zähne wird als Zahnen bezeichnet. Die Reihenfolge in der die Zähne durchbrechen, ist meistens gleich. Bis zum Alter von zweieinhalb bis drei Jahren sind normalerweise alle 20 Milchzähne durchgebrochen und somit das Gebiss für die nächsten Jahre vollständig.

Zahnen bei Babys: Tipps, um dem Baby das Zahnen zu erleichtern

 

Zahnen: Nicht alle Babys bekommen Beschwerden

Mehr als die Hälfte der Babys empfinden keine Beschwerden beim Zahnen. Auch Fieber oder Durchfall treten oft nur kurz und in leichter Form auf. Die häufigsten Zahnungsbeschwerden sind ein gerötetes und empfindliches Zahnfleisch an der entsprechenden Stelle. Dadurch können die Babys einen vermehrten Speichelfluss haben und häufiger weinen. Außerdem stecken die Babys fast alles in den Mund, um den Juckreiz zu lindern.

Zahnen ist jedoch keine Krankheit. Zeigt das Baby während des Zahnens Krankheitszeichen wie Schnupfen, anhaltenden Durchfall oder hohes Fieber ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache hierfür abzuklären, da diese Beschwerden oft fälschlicherweise mit dem Zahnen in Verbindung gebracht werden.

Anzeichen für das Zahnen

Typische Anzeichen, dass das Baby gerade zahnt, können sein:

  • quengelig sein, weinen, schlechter Schlaf
  • Kontaktbedürfnis, möchte auf dem Arm sein
  • nimmt alles in den Mund und kaut notfalls auf der Hand rum
  • rote, warme Bäckchen, gerötetes Zahnfleisch, vermehrter Speichelfluss
  • seltener: Durchfall, Fieber, Ausschlag

Globulis, um dem Baby das Zahnen zu erleichtern

Insbesondere beim Zahndurchbruch werden verschiedene homöopathische Kügelchen (Globulis) je nach Zustand des Babys empfohlen:

Chamomilla D12

3x tgl. 3 Globulis

eine Gesichtshälfte ist gerötet und warm, die

andere nicht und das Baby hat Durchfall; will

getragen werden und ist zornig

Rheum D12

3x tgl. 3 Globuli

das Baby hat Durchfall und der Stuhl riecht

säuerlich; das ganze Baby hat einen unan-

genehmen Geruch und will getragen werden

Belladonna D12

3x tgl. 3 Globuli

das Baby brüllt viel mit hochrotem Kopf und

überstreckt sich dabei; Baby will nicht getragen

werden, sondern ins Bettchen

Kreosotum D12

3x tgl. 3 Globuli

das Baby hat Mundgeruch, entzündetes Zahn-

fleisch und starken Speichelfluss sowie Rötungen

 am Mund und Popo; will nicht getragen werden

Autor: Theresa Nikley / Miriam Funk
Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2017
Quellen

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