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Vorgänge unter der Geburt

Die Geburt beginnt normalerweise zu dem Zeitpunkt, wenn die Entwicklung des Kindes abgeschlossen und es reif für das Leben außerhalb des Mutterleibes ist. Nach dem derzeitigen Wissensstand geht man davon aus, dass das Ungeborene selbst das "Startsignal" für den Geburtsbeginn gibt.

Manchmal kündigt sich die Geburt bereits einige Tage oder Stunden vorher durch Ausfluss von blutigem Schleim aus der Scheide an, ein Zeichen, dass sich der Muttermund zu öffnen beginnt. Während der Schwangerschaft dichtet dieser Schleimpfropf den Gebärmutterhalskanal nach außen ab und schützt das Ungeborene vor aufsteigenden Infektionen. Auch wenn das Fruchtwasser tropfenweise oder wegen eines Blasensprungs in einem Schwall abgeht, kann dies ein Hinweis auf den Beginn der Geburt sein.

Der Verlauf der Geburt ist in drei Stadien aufzuteilen:

  • Eröffnungsphase
    Mit dem Einsetzen regelmäßiger Wehen beginnt die Eröffnungsphase der Geburt, in der sich der Muttermund öffnet. Während der gesamten Entbindung legt man in Krankenhäusern größte Sorgfalt auf permanente fetale Überwachung, um zu überprüfen, ob es dem Kind unter der Geburt gut geht. Ein CTG überwacht die kindlichen Herztöne in Abhängigkeit von der Wehentätigkeit.

  • Austreibungsphase
    Während der folgenden Austreibungsphase wird unter starken Wehen das Kind geboren. Hierbei ist ein optimaler Dammschutz für die Mutter sehr hilfreich.

  • Nachgeburtsphase
    Mit Abschluss der Nachgeburtsphase, in welcher der Mutterkuchen abgestoßen wird, ist die Entbindung beendet.

Während der gesamten Entbindung gibt es eine Vielzahl verschiedener Medikamente, die die Geburt erleichtern können und deren Nutzen und Nebenwirkungen gegeneinander abzuwägen sind.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
 
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