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Syphilis während der Schwangerschaft

Die Syphilis (Lues) war bis zur Entdeckung des Penicillins eine gefürchtete Infektionskrankheit, die in erster Linie beim Geschlechtsverkehr übertragen wird.

Symptome
Im ersten, dem Primärstadium der Syphilis bildet sich 2-4 Wochen nach der Ansteckung an der Eintrittsstelle des Erregers (Genitalbereich, Anus) ein nicht schmerzhaftes, hartes Knötchen. Weitere 1-2 Wochen später schwellen die lokalen Lymphknoten an. Weil diese Symptome aber nach einigen Wochen von selbst abklingen, wird die Syphilis in diesem ersten Stadium oft nicht erkannt. Dennoch ist sie hoch ansteckend und kann vor allem in der Schwangerschaft schwere Folgen haben.

Syphilis in der Schwangerschaft
Da Syphilis beim ungeborenen Kind zu schweren Fehlbildungen führen kann, wird bei der ersten Vorsorgeuntersuchung beim routinemäßig durchgeführten Bluttest untersucht, ob eine Syphilisinfektion vorliegt.

Eine erkrankte Schwangere kann das Kind im Mutterleib über den Mutterkuchen infizieren. Als Folge davon kann es zur Fehlgeburt, zur Totgeburt oder zur Geburt eines schwer geschädigten Kindes (Taubheit, Knochenanomalien u.a.) kommen.

Wenn die Mutter nicht behandelt wird, sterben 25% der Föten noch vor der Geburt und 25 bis 30% kurz nach der Geburt. 40% der überlebenden Kinder entwickeln eine Syphilis (Syphilis connata, entspricht dem Sekundärstadium bei Erwachsenen) nach der dritten Lebenswoche.

Schwangere Frauen, die an Syphilis erkrankt sind, werden mit Penicillin behandelt.


Die sicherste Maßnahme zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten
ist die Benutzung von Kondomen.
 

Syphilis bei der Frau
Syphilis beim Mann
Verlauf der Syphilis

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
 
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