Sonnen- und Mondlicht und Fruchtbarkeit

Die Lunazeption oder Mond-Empfängnis genannte Methode der Empfängnisplanung geht auf die Amerikanerin Louise Lacey zurück.

Gleichklang aller Frauen
Grundlage war die Überlieferung alter Kulturen, wonach alle gebärfähigen Frauen gleichzeitig - bei Vollmond - fruchtbar waren und bei allen zur gleichen Zeit - bei Neumond - die Menstruation einsetzte. Louise Lacey untersuchte die möglichen Einwirkungen des Lichtes auf Zyklus und Eisprung und beobachtete sich selbst.

Spannender Selbstversuch mit Licht
Während ihres Zyklus maß Frau Lacey regelmäßig ihre Basaltemperatur. In der 14., 15. und 16. Nacht schlief sie beim Licht einer 25-Watt-Birne einer Nachttischlampe oder beim Licht einer 40-Watt-Birne, die in angemessener Entfernung aufgestellt war, um die Vollmondhelligkeit zu simulieren. In allen anderen Nächten schlief sie bei völliger Dunkelheit. Einige Monate nach dem Beginn ihres Tests stellte Frau Lacey fest, dass sich der anfänglich unregelmäßige Zyklus auf einen regelmäßigen 29-Tage-Zyklus einpendelte.

"Phasenwechsel"
Die Temperaturkurve von Frau Lacey blieb bis zur 13. Nacht im unteren Bereich, sank anschließend nur geringfügig, um schließlich am darauffolgenden Tag steil anzusteigen und dieses Niveau bis zur nächsten Menstruationsblutung zu halten. Das Zeitintervall, in dem die Temperatur zuerst absank und dann deutlich anstieg, bezeichnete Lacey als "Phasenwechsel". Dieser dauerte 48 Stunden und signalisierte den Eisprung. Sie grenzte die Tage ein, an denen sie schwanger werden konnte: beginnend zwei Tage vor den Nächten, in denen sie bei Licht schlief, und während dieser Zeit.

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Schlechter Ersatz für echtes Licht
Künstliches Licht kann jedoch nicht immer das natürliche Sonnen- bzw. Mondlicht ersetzen. Wissenschaftlich wurde festgestellt, dass ein Leben bei künstlichem Licht sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Bei Frauen, die sich ausschließlich in künstlichem Licht aufhalten, kann der Eisprung sogar ganz ausbleiben, ihre Basaltemperatur steigt nicht oder nur sehr langsam an.

Heilendes Licht
Sonnenlicht wirkt nicht nur gegen Depressionen, sondern auch gegen Menstruationsstörungen. 20 Minuten Sonnenlicht pro Tag bringen so manchen Zyklus wieder ins Gleichgewicht.

Das Vitamin aus der Sonne
Der Körper braucht ausreichend Vitamin D, das er mit Hilfe des Sonnenlichtes selbst in der Haut herstellt. Vitamin D ist nicht nur für die Härte der Knochen verantwortlich, sondern dockt an die Rezeptoren der Hirnanhangdrüse an, die das Fortpflanzungssystem kontrolliert. Vitamin-D-Mangel kann zu massiven Hormonstörungen führen.

 

Autor: Qualimedic.com AG 
Letzte Änderung am: 17.09.2007