Rundbrief: 9. Schwangerschaftswoche
Ihr Kind nimmt allmählich menschliche Züge an
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Ihr Baby ist jetzt vom Scheitel bis zum Steiß ungefähr 22 bis 30 Millimeter groß, wiegt um die zwölf Gramm und wird bald sieben Wochen alt. Langsam sieht es jetzt auch wie ein richtiges Baby aus. Seine Extremitäten wachsen und an den Händen und Füßen sind schon vollständig Finger und Zehen zu erkennen. Die Nase hat ihre Form erreicht und die Augenlider bedecken die Augen. Der Darm wandert aus der Nabelschnur in die Bauchhöhle und wächst weiter. Das Gehirn wächst mit Abstand am schnellsten. In jeder Minute entstehen unglaubliche 100.000 neue Nervenzellen. Diese vernetzen sich und verteilen Signale über den ganzen Körper.
Vielleicht merken Sie schon eine kleine Veränderung an Ihrem Taillenumfang. Denn auch wenn man Ihnen Ihre Schwangerschaft noch nicht ansieht, Ihre Gebärmutter hat sich mittlerweile in ihrer Größe verdoppelt.
Urinuntersuchung in der Schwangerschaft
Die Urinuntersuchung ist ein fester Bestandteil der Schwangerschaftsvorsorge. Sie wird bei allen Untersuchungen vom Arzt durchgeführt. Im Urin lassen sich bestimmte Stoffe wie Eiweiß, Glukose oder Bakterien nachweisen. Der Nachweis dieser Urinbestandteile gibt dem Arzt Hinweise über bestehende Infektionen oder mögliche Risiken, die den Verlauf der Schwangerschaft ungünstig beeinflussen könnten.
Wann ist eine Urinuntersuchung sinnvoll und welche Erkrankungen lassen sich mit den Testergebnissen diagnostizieren? Hier erfahren Sie es.
Tipp: Achten Sie verstärkt auf Ihre Mundhygiene!
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"Jedes Kind kostet einen Zahn" - so lautet eine Redewendung. Zwar können sich während der Schwangerschaft Karies und Zahnfleischentzündungen leichter entwickeln, wenn Sie aber auf eine ausreichende Mundhygiene achten, muss das Sprichwort sich für Sie nicht bewahrheiten.
Zahnprobleme in der Schwangerschaft haben verschiedene Ursachen. Zum einen ist die Zusammensetzung des Speichels durch die hormonelle Umstellung so verändert, dass sich Bakterien schneller vermehren. Zum anderen werden die Zähne auch durch das häufige Erbrechen und die damit verbundene Magensäure zusätzlich angegriffen. Hinzu kommt, dass manche Mütter zu wenig Kalzium zu sich nehmen. Da das Ungeborene für seine Entwicklung jedoch Kalzium benötigt, "nimmt" es sich dieses aus den Kalziumspeichern der werdenden Mutter - den Knochen und Zähnen.
Auf was Sie bei Ihrer Zahnpflege besonders achten sollten lesen Sie hier.
Quellen:
Deans, Dr. A.: Die Schwangerschafts Bibel. Südwest, München 2007
Höfer, S. und Szász, N.: Hebammen Gesundheitswissen. Für Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Gräfe und Unzer, München 2007
Online-Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.schwanger-info.de (Stand Juli 2008)
Stadelmann, I.: Der Hebammen-Expertenrat. Stadelmann, Wiggensbach 2005
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 21.07.2009
