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Rundbrief: 36. Schwangerschaftswoche

Die Bewegungen werden deutlicher

Glückliches Paar

Foto: fstop

Etwa 47 Zentimeter lang und 2.750 Gramm schwer ist Ihr Baby in dieser Woche. Weil es nun noch weniger Platz in der Gebärmutter hat und das Fruchtwasser weniger wird, nehmen Sie seine Bewegungen vielleicht ganz anders wahr als bisher.


Jetzt können Sie manchmal schon einzelne Körperteile, wie zum Beispiel Fersen oder Ellbogen Ihres Babys unter der Bauchhaut ausmachen. Sicher macht es auch Ihrem Partner Spaß, nach dem Kleinen zu fühlen. Sie drei sollten sich diese gemeinsamen Streicheleinheiten gönnen!


Jetzt ist ungefähr der Zeitpunkt gekommen, an dem viele Babys ihren Kopf schon tiefer in das Becken ihrer Mutter schieben. Das ist auch gut so. Hat der Kopf erst einmal die richtige Position erreicht, kann die Nabelschnur des Kindes nicht mehr vor seinen Kopf gelangen und die Versorgung mit Sauerstoff gefährden.


Bitte denken Sie daran, dass Sie ab jetzt jede Woche zur Schwangerschaftsvorsorge gehen sollten!


Die Kliniktasche: Was muss mit ins Krankenhaus?

Babykleidung

Foto: fstop

Kurz vor der Entbindung kann es hektisch werden. Vielleicht hält Ihr Sprössling sich nicht an den errechneten Geburtstermin und möchte früher auf die Welt kommen. Sinnvoll ist es daher, schon frühzeitig die gepackte Kliniktasche für den Aufenthalt im Krankenhaus bereit stehen zu haben.


Wir haben Ihnen eine Liste aller Dinge zusammengestellt, die Sie für Ihren Klinikaufenthalt benötigen. Hier geht es weiter mit Nützlichem für die Geburt und das Baby.


Tipp: Was tun gegen die Angst vor der Geburt?

Die Angst vor der Geburt kennen alle Schwangeren. Sie ist völlig normal. Wenn Sie gerade Ihr erstes Kind erwarten, dann ist es wahrscheinlich die Furcht vor der Hilflosigkeit, dem Ausgeliefertsein und dem möglichen Kontrollverlust während der Geburt, die Sie beschäftigen. Neben der Angst vor dem Geburtsschmerz fürchten Sie sich vielleicht auch vor der neuen Situation ohne Baby im Bauch. Doch es gibt Möglichkeiten, mit der Angst umzugehen.


  • Gestehen Sie sich Ihre Ängste ein und sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt darüber.
  • Lassen Sie sich über den Ablauf der Geburt und die Vorgänge um Sie herum genau aufklären. Je vertrauter Sie mit den Vorgängen sind, desto besser können Sie mit Ihren Ängsten umgehen und fühlen sich nicht so hilflos.
  • Finden Sie Zutrauen zu sich und Ihrem Körper. Hilfreiche Tipps haben Sie sicherlich schon in Ihrem Geburtsvorbereitungskurs erhalten.
  • Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training helfen bei der bewussten Entspannung.
  • Machen Sie sich Gedanken über den Einsatz von Schmerzmitteln während der Entbindung. Ihr Kind muss nicht in jedem Fall natürlich auf die Welt kommen. Falls die Schmerzen übermächtig werden, können Sie sich auch für Schmerzmittel entscheiden.
  • Spielen Sie in Gedanken die Tage nach der Entbindung durch. Wie wird es sich anfühlen, wenn Sie Ihr Kleines in den Armen halten und nicht mehr in Ihrem Bauch tragen? Wenn Sie sich bereits heute mit dieser Situation beschäftigen, dann können Sie später mit den ungewohnten Gefühlen und Gedanken leichter umgehen.


Quellen:
Deans, Dr. A.: Die Schwangerschafts Bibel. Südwest, München 2007
Höfer, S. und Szász, N.: Hebammen Gesundheitswissen. Für Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Gräfe und Unzer, München 2007
Online-Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.schwanger-info.de (Stand Juli 2008)
Stadelmann, I.: Der Hebammen-Expertenrat. Stadelmann, Wiggensbach 2005

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 21.07.2009
 
 
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