Rundbrief: 27. Schwangerschaftswoche
Daumenlutscher
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In der 25. Woche seiner Entwicklung misst Ihr Baby von Kopf bis Fuß etwa 35 Zentimeter. Mit seinem Gewicht sollte es in diesen Tagen die 1-Kilogramm-Grenze knacken. Ihr Baby wird auch immer rundlicher. Das liegt daran, dass es weiterhin Fett unter seiner Haut aufbaut. Auch seine Wirbelsäule wird mit jedem Tag kräftiger und bietet dem kleinen Körper eine gute Stütze.
Wenn Ihr Sprössling jetzt an seinem Daumen lutscht, trainiert er damit gleichzeitig die Muskeln rund um seine Kiefer. Auf der Zunge sitzen bereits die kleinen Geschmacksknospen. Wie der Daumen wohl schmecken mag?
Das zweite Trimester endet bald - Und alles läuft rund!
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Ihr Bauch hat - abhängig von Ihrer körperlichen Statur und der Menge Ihres Fruchtwassers - starke Rundungen angenommen. Ihr Körper leistet Schwerstarbeit, um Sie und Ihr Kind gerecht zu versorgen. Meist werden jetzt Fettdepots an Hüften und Brüsten angelegt. Ihre Brüste bereiten sich nun auch schon auf das Stillen vor und bei einigen Frauen treten schon vor der Geburt Tropfen der Vormilch aus. Ihr dicker Bauch ist Ihnen jetzt vermutlich oft im Weg und schränkt zunehmend Ihre Beweglichkeit ein. Wahrscheinlich verlangsamen Sie in dieser Zeit auch Ihr Tempo. Gehen Sie einfach alles etwas gemächlicher an!
Viele Schwangere haben in dieser Zeit auch Schwierigkeiten, eine geeignete Schlafposition zu finden. Denn im Bett sind Ihnen Ihre Brüste und der runde Bauch im Weg. Unser Tipp: Versuchen Sie sich zum Schlafen auf die Seite zu rollen. Winkeln Sie ein Bein an und strecken Sie das andere aus. Probieren Sie auch, ob ein zusammengerolltes Kissen oder spezielle Stillkissen Ihnen dabei helfen, eine angenehme Schlafposition zu finden.
Diabetes während der Schwangerschaft
Ein Gestationsdiabetes oder Schwangerschaftsdiabetes ist eine diabetische Stoffwechselstörung, die während einer Schwangerschaft und meist nur vorübergehend auftritt. Etwa drei bis fünf Prozent aller werdenden Mütter bekommen einen solchen "Schwangerschafts-Zucker". Wenn die Störung nicht sehr ausgeprägt ist, spüren Frauen oft nichts von der Erkrankung (Symptome können auffälliger Durst oder Müdigkeit sein). Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Stoffwechselstörung nach der Geburt wieder stabilisiert.
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Quellen:
Deans, Dr. A.: Die Schwangerschafts Bibel. Südwest, München 2007
Höfer, S. und Szász, N.: Hebammen Gesundheitswissen. Für Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Gräfe und Unzer, München 2007
Online-Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.schwanger-info.de (Stand: Juli 2008)
Stadelmann, I.: Der Hebammen-Expertenrat. Stadelmann, Wiggensbach 2005
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 21.07.2009
