SIDS: Überwachung kann helfen - reagieren muss im Notfall der Mensch
Zur Prävention des SIDS sollten Eltern unbedingt einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge besuchen (Foto: BananaStock)
Geräusch- und Bewegungsmelder im Kampf gegen SIDS - Lebensrettende Sofortmaßnahmen sind entscheidend
Seit Anfang der 90er Jahre gehen die Zahlen zwar stetig zurück, dennoch ist er auch heute noch in Deutschland die häufigste Todesart bei Kindern unter einem Jahr: Der plötzliche Kinds- oder Säuglingstod, englisch auch "Sudden Infant Death Syndrom" oder kurz SIDS genannt. Fast jeden zweiten Tag trifft es Eltern irgendwo in der Bundesrepublik aus heiterem Himmel. Ein furchtbarer Schicksalsschlag: Ihr scheinbar gesundes Baby liegt plötzlich und unerwartet tot in seinem Bett.
Das Heim-Monitoring mit einem medizinisch verordneten Überwachungsgerät, also die Überwachung von Puls und Atmung, unter Umständen auch die Überwachung der Sauerstoffsättigung im Blut, ist für Risiko-Kinder - mit bestimmten Stoffwechsel-Erkrankungen oder mit Entwicklungsverzögerungen, für solche mit sehr geringem Gewicht und sogenannte sehr kleine "Frühchen" - heute medizinischer Standard. Aber auch Premium-Babyphone, wie zum Beispiel die Geräte von Angelcare, bieten Eltern von Nicht-Risiko-Kindern inzwischen die Möglichkeit, die Atmung des Kleinkindes zu überwachen, um bei lebensbedrohlichen Atemaussetzern oder auch Nichtbewegung des Kindes alarmiert zu werden. Doch alle Überwachung bleibt vergeblich, wenn man im Notfall nicht in der Lage ist, selbstständig die richtigen lebensrettenden Sofortmaßnahmen einzuleiten.
Notfälle rechtzeitig erkennen - und wissen, was dann zu tun ist
Deshalb ist es wichtig, dass sich Eltern das notwendige Hintergrundwissen zur SIDS-Prävention und praktische Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen, um im Alarmfall die Lage beurteilen und entsprechend handeln zu können. Der Besuch eines speziellen "Erste-Hilfe-für-Säuglinge"-Kurses, in dem auch Wiederbelebungs-Maßnahmen anhand von lebensechten Puppen praktisch geübt werden, ist daher dringend zu empfehlen. So können entscheidende Minuten oder Sekunden, die durch den Einsatz von Überwachungsgeräten im Notfall gewonnen werden, tatsächlich ein kleines Leben retten.
Weitere Infos unter www.angelcare.de oder bei der Gemeinsamen Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS) Deutschland e. V. unter www.geps.de
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Quelle: Pressemitteilung der Dr. Schulz Business Consulting GmbH: Plötzlicher Kindstod: Überwachung kann helfen - doch reagieren muss im Notfall der Mensch. 26. Oktober 2011
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 27.10.2011
