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Wann ist Mann ein Mann? Tabuthema Unfruchtbarkeit

Unfruchtbarkeit ist für viele Männer ein Tabuthema

Unfruchtbarkeit ist für viele Männer ein Tabuthema (Foto: BananaStock)

Gang zum Urologen bringt Klarheit und schafft oft schnelle Abhilfe

Bei jedem fünften Pärchen in Deutschland bleibt der Kinderwunsch zunächst unerfüllt. Immer häufiger liegen die Ursachen dafür beim Mann. Da sich die medizinische Abklärung beim „starken“ Geschlecht zudem weniger aufwendig gestaltet, sollten Männer – trotz eventueller Ängste und Schamgefühle – ihre Zeugungsfähigkeit bei einem Urologen abklären. Mögliche Störungen behandeln Experten in vielen Fällen mit modernen Therapien oder kleinen Eingriffen erfolgreich. Darauf weisen Fachärzte des Ärztenetzwerks Uro-GmbH Nordrhein, einem Zusammenschluss von niedergelassenen Urologen, hin.

Zentraler Bestandteil der umfassenden Anamnese und urologischen Untersuchung stellt die Analyse der Samenflüssigkeit auf Anzahl, Form und Beweglichkeit der darin enthaltenen Spermien dar. Denn die Qualität des Spermas sinkt seit Jahrzehnten beträchtlich. „Stress, Alkohol, Nikotin und andere Schadstoffe beeinflussen die Zeugungsfähigkeit negativ. Sie stellen neben organischen oder hormonellen Störungen die häufigsten Ursachen für Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann dar“, erläutert Dr. Reinhold Schaefer, Urologe und Geschäftsführer der Uro-GmbH. Neben einem gesünderen Lebenswandel inklusive Ernährungsumstellung und aktiver Bewegung hilft beispielsweise auch eine gezielte Mikronährstofftherapie.

Urologische Hormontests zeigen darüber hinaus, inwieweit Testosteron oder andere Hormone von den normalen Werten abweichen. „Von zentraler Bedeutung ist beim Mann auch die fachärztliche Betrachtung der Vorgeschichte. Zurückliegende Operationen infolge Leistenbruchs oder Hodenhochstands kommen als Grund für eine verminderte Spermienqualität ebenso in Betracht wie Infektionen der Samenwege oder eine Mumpserkrankung in der Pubertät“, berichtet Dr. Schaefer. Eingehende körperliche Untersuchungen geben nicht zuletzt Aufschluss darüber, ob Verengungen oder Verlegungen den Weg der Samenzellen einschränken oder krankhafte Veränderungen der Hoden vorliegen. So entdeckt der Facharzt im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung möglicherweise eine Krampfader, Hodenverletzungen, -infektionen, -entzündungen oder andere organische Störungen der Geschlechtsorgane. Mit kleinen operativen Eingriffen oder medizinischen Therapien beheben Urologen diese in vielen Fällen problemlos.

Außerdem gilt, dass sich die Fruchtbarkeit im Laufe des Lebens verändert. Je nach Lebenssituation wechseln sich fruchtbare und unfruchtbare Phasen ab. Prinzipiell sinkt die Fertilität beider Geschlechter jedoch mit zunehmendem Alter. Daher raten Urologen dazu, den Kinderwunsch trotz des generellen Trends einer späteren Elternschaft nicht zu lange aufzuschieben.



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Pressemitteilung des Ärztenetzwerks Uro-GmbH: Wann ist Mann ein Mann? Tabuthema Unfruchtbarkeit. 20.Juli 2011

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 20.07.2011
 
 
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