Tipp
Ein Service der

Mykoplasmen- Infektion während der Schwangerschaft

Mykoplasmen-Infektionen treten bei Männern und Frauen auf, sie gelten als Mitverursacher einer Reihe von Entzündungen im Uro-Genitaltrakt. Bei Frauen haben sie darüber hinaus noch besondere Auswirkungen hinsichtlich Schwangerschaft und Geburt.

Risiken während der Schwangerschaft
Mykoplasmen und Ureaplasmen können fiebrige Erkrankungen nach einer Fehlgeburt oder Geburt hervorrufen, die jedoch harmlos sind und ohne Behandlung wieder abklingen. Auch sieht man die Erreger als Mitverursacher von Tot- und Frühgeburten und vermutet, dass sie bei reduziertem Geburtsgewicht eine Rolle spielen.

Risiken für das Neugeborene
Unter der Geburt können Babys sich im Geburtskanal mit Mykoplasmen infizieren und als Folge davon an Lungenentzündung, Hirnhautentzündung oder auch chronischen Infektionen des Zentralnervensystems erkranken.

Nachweis:
Der Nachweis von Mycoplasma hominis bzw. Ureaplasma urealyticum erfolgt durch Anzüchtung auf Spezialnährmedien. Da beide Erreger auch saprophytären Charakter haben (Saprophyt = Kleinlebewesen, das in abgestorbenen organischen Substanzen lebt), ist eine Keimzahlbestimmung wichtig; zusätzlich sollte stets eine allgemein bakteriologische Untersuchung durchgeführt werden. Für die Mykoplasmen-Keimzahlbestimmung benötigt das Labor einen separaten Abstrich in einem speziellen Transportmedium, da sonst eine quantitative Aussage nicht möglich ist.


Die sicherste Maßnahme zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten
ist die Benutzung von Kondomen.
 

Mykoplasmen bei der Frau
Mykoplasmen beim Mann
Allgemeine Informationen über Mykoplasmen-Infektionen

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
 
 Tipp