Lymphogranuloma inguinale in der Schwangerschaft
Lymphogranuloma inguinale (Venerische Lymphknotenentzündung) ist eine sexuell übertragbare Krankheit und gehört neben der Syphilis, der Gonorrhoe und dem Ulcus molle zu den vier meldepflichtigen Geschlechtskrankheiten.
Ihr Auftreten in Mitteleuropa ist sehr selten, im tropischen Afrika, Mittel- und Südamerika und Asien findet sie sich häufiger
Symptome
Die Symptome sind bei beiden Geschlechtern gleich und werden oft nicht bemerkt. Eine Infektion des Fetus oder Neugeborenen mit dieser speziellen Chlamydienerkrankung während der Schwangerschaft oder unter der Geburt wird nicht beschrieben.
Diagnose
Auf jeden Fall sollten gerade Schwangere bei ungewöhnlichen Hauterscheinungen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr an die Möglichkeit einer Infektion mit einer Geschlechtskrankheit denken und eine Diagnose stellen lassen. Aufgrund der leicht übersehbaren Symptome sind Verwechslungen, z.B. mit Syphilis, eventuell möglich. Hier besteht dann bei Nicht-Behandlung ein großes Risiko für das Ungeborene.
Die sicherste Maßnahme
zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten
ist die Benutzung von Kondomen.
 
Lymphogranuloma inguinale bei der Frau
Lymphogranuloma inguinale beim Mann
Lymphogranuloma inguinale - allgemeine Informationen
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
