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Einflüsse auf die Fruchtbarkeit

Einflüsse auf die Fruchtbarkeit
Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus
(c) iStock

Einflüsse auf die Fruchtbarkeit können sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern günstig oder ungünstig auf die Erfüllung eines bestehenden Kinderwunschs auswirken.

Faktoren, die die Fruchtbarkeit einer Frau negativ beeinflussen können sind neben ihrem Alter, Körpergewicht, ihren Arbeitsverhältnissen und hormonellen Störungen beispielsweise auch eine Chemotherapie, krankhafte Veränderungen und Fehlbildungen, Umweltgifte, Medikamente oder Genussmittel wie insbesondere Alkohol und Nikotin. Bei den Männern führen fortschreitendes Alter, die Einnahme von Medikamenten oder Genussmitteln zu einer Störung der Spermienherstellung. Erektionsstörungen mit psychischen oder organischen Ursachen können unter anderem ein weiterer Grund für eine verringerte Fruchtbarkeit sein.

Ärztliche Beratung

Stellt sich auch nach längerer Zeit und nach dem Absetzen von Verhütungsmitteln keine gewünschte Schwangerschaft ein, sollten sowohl die Frau als auch der Mann sich ärztlich beraten lassen und die Gründe für die Kinderlosigkeit klären. Im Gespräch und bei einer Untersuchung können störende Einflüsse auf die Fruchtbarkeit ermittelt und mögliche Erkrankungen wie eine Endometriose, Schilddrüsenfehlfunktion oder psychische Belastungen ermittelt und dagegen angegangen werden.

Positive Einflüsse der Ernährung

Frauen mit Kinderwunsch können jederzeit ihre Fruchtbarkeit günstig beeinflussen, in dem sie beispielsweise verstärkt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Bei konkretem Kinderwunsch sollten sich Frauen ausreichend mit Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgen und auf frische Lebensmittel achten. Schädliche Genussmittel wie Alkohol und Zigaretten vertragen sich weder mit einem bestehenden Kinderwunsch noch mit einer bestehenden Schwangerschaft.

Entspannungsübungen und Sport

Eine gesunde Lebensführung beinhaltet neben einer ausgewogenen Ernährung auch Bewegung und Sport. Regelmäßige Aktivitäten kräftigen den gesamten Organismus, regen den Stoffwechsel an und verbessern so die Fruchtbarkeit. Geeignete Sportarten sind beispielsweise Walken, Schwimmen oder Bewegungs- und Entspannungsübungen wie Yoga.

Naturheilkunde, Natureinflüsse und traditionelle chinesische Medizin

Verfahren der Naturheilkunde bauen auf eine gesunde Lebensführung auf. Das Anwenden von Heilkräutern beispielsweise soll gesundheitliche Störungen und Ungleichgewichte beseitigen, während ayurvedische Kuren der Körperreinigung dienen. Bei zuviel Stress setzen einige Frauen ihren natürlichen Biorhythmus zur Planung von Regenerationsphasen ein. Daneben sollen auch das Licht von Sonne und Mond sowie eine bekannte Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die Akupunktur, einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben.

Autor:
Letzte Aktualisierung: 07. April 2017
Quellen: Teut, M. et al.: Das Kinderwunsch-Buch. Essen, KVC, 2008 Breckwoldt et al. (Hrsg.) Gynäkologie und Geburtshilfe. Stuttgart, Thieme, 2008

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