Mittwoch, 22. Mai 2013

Die weibliche Brust

147309906.jpg
Die weibliche Brust ist zur Ernährung vorgesehen
Getty Images/iStockphoto

Die weibliche Brust besteht hauptsächlich aus Fett- und Drüsengewebe. Das Fettgewebe verleiht der Brust Form und Festigkeit. Die etwa 20 Drüsenläppchen mit den Milchdrüsen sind rund um die Brustwarzen angeordnet. Der Begriff "Busen", häufig auch als Bezeichnung für die Brust oder die Brüste verwendet, ist eigentlich nur die Vertiefung zwischen den beiden Brüsten. Mit "Busen" wurde früher auch die Brust als Ganzes bezeichnet, insbesondere auch die männliche Brust.

Funktion: Milch
Die Funktion der Brust (lateinisch: mamma, Mehrzahl mammae) besteht in erster Linie darin, Milch zur Ernährung von Babys zu produzieren. Das Baby wird an der Brust gestillt (gesäugt). Damit gehört der Mensch biologisch zur Klasse der Säugetiere (lateinisch: Mammalia). Wie bei diesen liegen auch bei der Frau die Brustwarzen entlang zweier Milchleisten, die sich bei beiden Geschlechtern bereits im embryonalen Stadium bilden. Im Brustabschnitt der Milchleisten entstehen die Milchhügel als Vorstufen der Milchdrüsen. Normalerweise bilden sich die Reste der Milchleiste bereits im Mutterleib zurück, während des dritten Schwangerschaftsmonats. Es gibt auch Ausnahmen.
Wegen der frühkindlichen Erfahrung des Stillens schreiben Psychologen der weiblichen Brust elementare Bedeutung in der kindlichen Entwicklung zu.

Schönheit
Die Vorlieben für große oder kleine Brüste sind modeabhängig und verändern sich stark im Laufe der Zeit. Zum Stützen und zum Schmücken der Brust gibt es heute Büstenhalter in zahllosen Varianten. Die Brust, besonders die Brustwarze, ist außerdem für sinnliche Reize sehr sensibel und spielt daher auch eine Rolle beim Sex.
Frauen sind gelegentlich unzufrieden mit der Form ihrer Brüste, sie finden sie zu groß oder zu klein oder nicht straff genug. Wenn diese Unzufriedenheit zu seelischen Problemen führt oder körperliche Beschwerden entstehen, beispielsweise durch sehr große Brüste, dann gibt es die Möglichkeit der operativen Veränderung.
 

Milchleisten

Schon ein sechs Wochen alter Embryo besitzt zwei Milchleisten. Während sich der größte Teil im 3. Monat zurückentwickelt, entwickelt sich aus dem oberen Teil später die Brust.
 

Autor: 9monate.de
Letzte Aktualisierung: 10. November 2012

Drucken Als E-Mail versenden

Neuste Artikel in dieser Rubrik

Bauchspiegelung (Laparoskopie/Pelviskopie)
Frauengesundheit

Bauchspiegelung (Laparoskopie/Pelviskopie)

Die Bauchspiegelung (Laparoskopie, in der Gynäkologie auch Pelviskopie/Beckenspiegelung) ist eine Form der Endoskopie. Die Bauchspiegelung ermöglicht es, Organe im Bauch oder im Becken zu betrachten, zu... Mehr...

Methoden zur Brustuntersuchung
Frauengesundheit

Methoden zur Brustuntersuchung

Nicht jede tast- oder sichtbare Veränderung der Brust muss ein Hinweis auf Krebs sein. Sicher ist jedoch, dass je früher Krebs erkannt wird, desto besser die Heilungschancen sind und weniger belastend die... Mehr...

Eierstock- und  Eileitererkrankungen
Frauengesundheit

Eierstock- und Eileitererkrankungen

Die Erkrankungen des Eierstocks und der Eileiter kann man in gutartige und bösartige Erkrankungen aufteilen. Gutartige Erkrankungen des Eierstocks und des Eileiters kommen häufig vor und müssen nicht immer... Mehr...

Foren 9monate

Hier finden Sie eine Übersicht aller Foren, in denen Sie sich mit anderen Frauen austauschen können.

Zur Forenübersicht
Experten-Talk 9monate

Hier finden Sie eine Übersicht der Experten-Talks, in denen Sie sich mit Experten unterhalten können.

Zum Experten-Talk
Ratgeber: Folsäure und Omega-3-Fettsäuren

Nur wenn Sie selbst gesund sind, hat Ihr Baby eine optimale Umgebung

mehr lesen...
Weitere interessante Themen
  • KonisationKonisation

    Pro Jahr wird bei rund 140.000 Frauen in Deutschland eine so genannte Konisation durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine kleine Operation, wobei der Chirurg einen Teil des...

  • Myome und Uterus myomatosusMyome und Uterus myomatosus

    Myome sind langsam wachsende, gutartige Tumoren der Gebärmutter und zählen zu den häufigsten Tumoren der geschlechtsreifen Frau. Etwa jede vierte Frau über 30 Jahre ist betroffen....

Zum Seitenanfang