Gestagene
Gestagene sind Sexualhormone (Androgene), die für die Einnistung einer befruchteten Eizelle und den Erhalt der Schwangerschaft sorgen.
Der wichtigste Vertreter der Gestagene ist das Gelbkörperhormon Progesteron. Gestagene werden bei Frauen hauptsächlich in den Eierstöcken gebildet, ein Teil entsteht aber auch in der Nebennierenrinde. Auch bei Männern werden Gestagene in geringen Mengen von der Nebennierenrinde und den Keimdrüsen gebildet. Denn neben der schwangerschaftsvorbereitenden und -erhaltenden Funktion spielen Gestagene auch bei anderen Stoffwechselvorgängen eine Rolle.
Synthetisch hergestellte Gestagene werden zur Behandlung von Menstruationsstörungen und zur hormonellen Verhütung, beispielsweise bei der Antibabypille, eingesetzt.
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Quellen:
F.A. Brockhaus Gesundheit (Hrsg.): Der Brockhaus Gesundheit. F.A. Brockhaus Gesundheit, Leipzig 2006
Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch. de Gruyter, Berlin 2007
Autor: Christian Emmerling
Letzte Änderung am: 20.10.2009
