DMT
DMT ( Dimethyltryptamin) ist ein sehr starkes Halluzinogen und in bestimmten Tropenpflanzen enthalten. Im Straßenverkauf bekommt man es meist als selbst hergestellte, synthetische Droge.
Erscheinungsformen
Reines DMT ist weiß,
kristallin und riecht ziemlich streng. DMT, das auf der
Straße angeboten wird, ist dagegen eher hellbraun. Das aus
Pflanzen gewonnene DMT ist im Normalfall eine grünbraune,
dicke Flüssigkeit, die nur schwer im Magen behalten werden
kann. Die rohen Blätter haben keine Wirkung.
Gebrauch
Pulver oder Kristalle werden normalerweise
in einer Glas- oder Metallpfeife geraucht. Das Pulver kann man auch
essen.
Wirkung
Eine durchschnittliche Menge von DMT hat
einen Trip zur Folge, der stärkere Halluzinationen bewirkt als
LSD. Wird DMT geraucht, setzt die Wirkung bereits nach Sekunden ein
und erreicht nach etwa fünf Minuten ihren Höhepunkt. Der
Rausch hält etwa 15 Minuten an und ähnelt dem bei
Einnahme von LSD. Wird DMT gegessen, setzt die Wirkung etwas
später ein und kann rund eine Stunde lang anhalten.
Gefahren
DMT hat gefährliche
Nebenwirkungen:
-
Extreme Angstzustände
-
Halluzinationen
-
schneller Herzschlag
-
erhöhter Blutdruck
-
Hyperventilation
DMT erzeugt wahre Horrorvisionen, und das ist auch das Gefährliche an DMT. Der Trip lässt einen vor Euphorie, Angst und Wahnsinn fast verrückt werden und scheint Ewigkeiten zu dauern - vor allem, wenn man die Droge geraucht hat. Wer DMT genommen hat, fällt beim Aufstehen nahezu immer um. Wichtig ist daher das "Setting" (wo und mit wem jemand Drogen nimmt). Ob ein Trip mit Horrorvisionen oder Halluzinationen endet, ist allerdings nicht so abhängig von der eigenen Stimmung wie beispielsweise bei LSD.
Rechtslage
DMT fällt unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Besitz
und Weitergabe sind verboten.
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 10.03.2008
